28.02.2020 - 10:42

Mercedes startet Produktion des A 250 e

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Mercedes-Benz hat im Kompaktwagen-Werk in Rastatt die Produktion der Plug-in-Hybrid-Versionen der A-Klasse aufgenommen. Ab wann die Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden, gibt Mercedes aber nicht an.

In der A-Klasse bringt Mercedes den PHEV-Antrieb in zwei Karosserie-Versionen, dem Kompaktwagen und der Limousine. Der Produktionsanlauf soll jetzt auch für beide Modelle parallel erfolgt sein. „Mit dem gleichzeitigen Produktionsstart von zwei Plug-in-Hybrid Varianten der A-Klasse beweist das Mercedes-Benz Werk Rastatt erneut seine enorme Flexibilität und Effizienz im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstandes der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management.

Die PHEV-Versionen werden auf derselben Linie montiert wie die konventionellen Verbrenner-Modelle. Davon verspricht sich Mercedes eine bessere Auslastung der Produktion und da die Fahrzeuge von derselben Mannschaft gefertigt werden auch eine gleichbleibende Qualität.

Die technischen Änderungen an den beiden PHEV-Modellen im Vergleich zu den Verbrennern sind relativ groß. Da Mercedes mit 15,6 kWh eine größere Batterie einbaut als in den meisten anderen Kompakt-PHEV „versperrt“ die unter der Rückbank montierte Antriebsbatterie den üblichen Weg für die Abgasanlage in Richtung Heck. Der Auspuff mündet zentral unter dem Fahrzeugboden, der Endschalldämpfer wurde in den Mitteltunnel gepackt. Zudem wurde der Benzintank in den Bauraum der Achsen verschoben. So kommt es laut Daimler beim A 250 e „nur zu geringen Einschränkungen des Kofferraumvolumens gegenüber den nicht hybrid-motorisierten Schwestermodellen“.

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Im Unterschied zu anderen Plug-ins in dieser Klasse bietet Mercedes für seine kompakten PHEV-Modelle auch das Laden per Gleichstrom an. Der AC-Onboard-Lader schafft 7,4 kW, womit die Ladezeit von 10 auf 100 Prozent 1:45 Stunden betragen soll. Beim DC-Gleichstromladen sinkt die Ladezeit von 10 bis 80 Prozent auf 25 Minuten. Unterstellt man eine Netto-Kapazität von 14 kWh ergibt sich so eine Ladeleistung von rund 24 kW.

Die Preise für den A 250 e starten bei 36.943,55 Euro, die Limousine kostet mindestens 37.300,55 Euro. Beide Modelle sind bereits seit August 2019 im Vorverkauf. Wann aber die ersten Fahrzeuge aus der Serienproduktion an die Kunden ausgeliefert werden, verrät Mercedes in der aktuellen Mitteilung nicht.
daimler.com

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5 Kommentare zu “Mercedes startet Produktion des A 250 e

  1. Stefan Balz

    Seit Jahren zeigt Mercedes bei jeder Gelegenheit coole Studien, Projekte, Designs, etc etc. Und dann kommt im Jahr 2020 so eine todlangweilige Hybrid-Kiste mit einem besseren E-Bike-Akku.

    Entweder können die nicht, oder wollen die nicht oder dürfen die nicht tolle E-Autos bauen.

    So wird das auf jeden Fall nix mit E.

    • Franz-Peter Kayser

      Naja, der bessere E-Bike-Akku ist für ein PHEV schon beachtlich, genauso wie die Ladegeschwindigkeit. Das ist schon mehr als nur eine Alibi Elektrifizierung wie es bei der ersten generation von PHEVs von Mercedes definitiv der Fall war…

      • Peter W

        Würde man aber das ganze Sprit-Gedöns weg lassen, würde ein 40 bis 50 kWh-Akku passen, und Mercedes hätte endlich ein taugliches Mittelklasseauto.

        Aber nein, da verbiegt man lieber des Auspuff anstatt ihn endlich weg zu lassen.

        • TL431

          Ich versteh es nicht, der EQA kommt doch noch! Warum man bei jeder Vorstellung eines PHEV wieder behaupten muss das nichts in Richtung BEV passieren würde?

  2. Lutz

    Ich glaube die Suttgarter glauben da wirklich dran und sind von dem Sch… noch überzeugt

    Plug In ist doch schwachsinn entweder ganz oder gar nicht

    Hätten mal damals dran bleiben sollen mit der B Klasse in Coop mit Tesla

    und nun rennen sie hinterher und verkaufen das als tolle Technik

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28.02.2020 10:47