02.03.2020 - 10:05

Nissan Leaf jetzt auch in spezieller „Business Edition“ erhältlich

Nissan bietet sein Elektromodell Leaf in Deutschland jetzt in einer „Business Edition“ an. Das speziell auf Geschäftskunden zugeschnittene Sondermodell mit 40-kWh-Akku ist ab 39.900 Euro erhältlich und sofort lieferbar.

Die Technik wurde im Vergleich zum bekannten Leaf der zweiten Generation nicht verändert. Die Ausstattung der „Business Edition“ basiert auf der Linie „Tekna“ und enthält somit unter anderem LED-Scheinwerfer, eine Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera und auch das aufwändigere 360-Grad-„Around View“-System. Das Infotainment mit seinem acht Zoll großen Touchscreen ist unter anderem für Appel CarPlay und Android Auto vorbereitet. Zudem ist ein Bose-Lautsprechersystem mit sieben Boxen und Subwoofer in der „Business Edition“ an Bord. Zudem gibt es zahlreiche Assistenzsysteme, etwa den teilautonomen ProPilot.

Laut Nissan ergibt sich bei dem Sondermodell ein Preisvorteil von 990 Euro gegenüber dem Einzelkauf der Extras. Größer wird die Ersparnis aber wegen der Dienstwagenversteuerung: Bekanntlich werden vollelektrische Flottenfahrzeuge mit einem Preis von weniger als 40.000 Euro nur noch mit 0,25 Prozent besteuert. „Je nach persönlichen Gegebenheiten liegt die Summe für den Leaf bei unter 100,00 Euro pro Monat“, so Nissan.

Alternativ zum Kauf zu 39.900 Euro (brutto) ist auch ein Leasing des Business-Leaf möglich. Als Anzahlung wird der Staats-Anteil des Umweltbonus verrechnet, danach soll sich die Leasingrate bei einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Gesamtfahrleistung von 30.000 Kilometern auf 215 Euro netto belaufen.

In der Mitteilung ist aber nur von dem 40-kWh-Modell die Rede. Der Leaf e+ mit 62-kWh-Akku wird also nicht als „Business Edition“ angeboten.
nissannews.com

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9 Kommentare zu “Nissan Leaf jetzt auch in spezieller „Business Edition“ erhältlich

  1. Peter W

    Das ist wohl ein weiterer Versuch ein E-Auto mit veralteter Technik und untauglichem Akku für größere Strecken an den Mann zu bringen.
    Schade, Nissan geht leider den Bach runter mit diesem Auto.

    • Der Statistiker

      Leider stimmt das. Niemandem würde ich den Leaf für Langstrecken empfehlen. Ich fahre ihn nun seit 1,5 Jahren und bin im Grunde zufrieden. Langstrecke ist jedoch aufgrund des fehlenden Thermomanagements und dem zu kleinen Akku (40kWh Version) ein Fremdwort.

    • Autojoe

      Muß ich als Fahrer eines Nissan bestätigen, habe zwar nun einen e+ aber das bisschen Batterieerweiterung macht das Auto trotzdem nicht langstreckentauglich. Eigentlich wieder einmal typisch für die japanische Denkungsweise, was der Rest der Welt für gut befindet muß noch lange nicht auch gut für Japan sein. Die Nissan Techniker basteln da lieber an allem möglichen herum als eine im Rest der Welt bewährte Batteriekühlung einzubauen. Gleiches gilt für das Chademo und dem rückschrittlichem einphasigen Laden.
      Nissan ist ein Weltkonzern und hat schon sehr gute Produkte auf den Markt gebracht, aber der Leaf war mit dem Upgrade auf den Z1 wahrlich kein Leuchturmprojekt.

  2. Bernhard

    Es ist imer wieder erstaunlich, wie oft in der etablierten Autoindustrie die Entscheider sich an einem Konzept verbeissen und keine Weiterentwicklung stattfindet.

    Toyota hat den Hybrid etabliert und hält eisern an ihm fest.

    Mitsubishi hat den ersten Plug-in-Hybrid auf den Markt gebracht und seither nichts an der Technik weiterentwickelt. Fünf Jahre Vorsprung verschenkt.

    Nissan hat mit dem Leaf das erste annehmbare bezahlbare BEV auf den Markt gebracht und nichts an der E-technik weiterentwickelt. Damit heute ein Ladehüter.

    Aber auch Tesla macht einen auf Prinzipienreiter. Keine Wärmepumpe zur Effizienzsteigerung. Keine Rekuperation über die Bremsanlage; nur über Einstellung des One-Pedal-Driving.

    • Autojoe

      Kann ich nur bestätigen, wie ich schon mehrmals von Besuchern aus Japan erfahren konnte zählt für denen das E-Auto lediglich als Nischenprodukt mit eher geringer Aufmerksamkeit. Priorität für die Zukunft hat dort der Wasserstoffantrieb oder nach wie vor die Hybridtechnik.

    • Renato

      Das sehe ich auch so. Ich fahre seit 2006 den Toyota Prius. Ein geniales Konzept. 170’000 km ohne erwähnenswerte Probleme (ein paar Glühbirnchen, 1x alle Bremsscheiben und ein paar Scheibenwischersätze musste ich tauschen).
      Das Konzept war 1997 wegweisend. Heute sollten wir aber viel weiter sein. Auch die Zeit der Hybrid-Fahrzeuge ist kein Thema mehr. Zu ineffizient, das ganze Verbrenner-Zeugs ständig mitschleppen zu müssen, nur weil man zu bequem ist.
      Mein nächstes Auto wird ein BEV sein und Toyota wird einen Kunden verlieren… – …. ausser der Prius hält noch 10 Jahre 😉

  3. Harry

    Batterie defekt 20.000€…..
    Braucht keine weitere Erklärung.

    • Andy_Be_Scheuer_t

      Dieser Preis dient doch nur der Abschreckung diverser Zeitgenossen, welche sich für kleines Geld einen stationären Speicher basteln möchten.

      Die identische Strategie verfolgen auch andere Anbieter —> Smart ED.

      Der reale Austauschpreis sollte bei ca. 30% dieser utopischen Summe liegen.

  4. Andy_Be_Scheuer_t

    Der Leaf ist einfach aus der Zeit gefallen, spätestens mit der Einführung der 62 kWh Akku Variante hätte Nissan den CCS Standard sowie eine – wenn auch nicht auf Flüssigkeit basierende – stärkere Kühlung in Form von groß dimensionierten Lüftern implementieren müssen.

    Solange diese beiden Baustellen nicht adressiert werden, wird dieses Modell nur noch ein Schattendasein in den Zulassungszahlen spielen.

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02.03.2020 10:43