31.03.2020 - 12:07

Bafang stellt neuen Mittelmotor für Einsteiger-Pedelecs vor

Der chinesische Hersteller Bafang hat sein neues Mittelmotor-Antriebssystem M200 für Pedelecs im Einstiegssegment vorgestellt. Das Antriebssystem befindet sich bereits in der Serienproduktion und soll noch im zweiten Quartal 2020 an mehreren Pedelecs zu finden sein.

Der bis 25 km/h ausgelegte neue 250-Watt-Motor bietet ein Drehmoment von 65 Newtonmetern und wiegt 3,2 Kilogramm. Die Fahrrad-Hersteller können von Bafang entweder nur den Motor beziehen oder auch das komplette Antriebssystem. Dabei haben sie die Wahl zwischen verschiedenen Batteriegrößen (von 450 bis 600 Ah) und Displays.

Da die Preise für E-Bikes zunehmend steigen, hat sich der chinesische Hersteller nach eigenen Angaben bewusst für einen Antrieb entschieden, der die Nachfrage nach preisbewussteren E-Bikes bedienen soll. Bafang schreibt selbst in der Mitteilung, dass die technischen Daten des M200 „ganz klar auf die Bedürfnisse von E-Citybikes und E-Trekkingbikes im Einstiegssegment“ zielen.

Um die Konstruktion zu vereinfachen, wurde auch die Mechanik des neuen Antriebs angepasst. So soll der M200 mit weniger Zahnrädern auskommen, und zudem dank einer Kombination aus Kunststoff- und Metall-Zahnrädern jedoch deutlich leiser sein.
pedelec-elektro-fahrrad.de, inmotionmar.com (PDF)

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6 Kommentare zu “Bafang stellt neuen Mittelmotor für Einsteiger-Pedelecs vor

  1. Manfred Stummer

    Ich würde mir einen Fahrradantrieb mit Rekuperation wünschen.
    Liebe Hersteller da ist Hirnschmalz gefragt!

    • AndreaBS

      Recupation und Mittelmotor schließen sich allerdings aus. Trotzdem überwiegen offensichtlich nicht nur für mich die Vorteile des Mittelmotors.

    • Simon Maier

      Das gibt es bereits, dafür braucht man einen Nabenmotor mit Direktantrieb (ohne Freilauf), es gibt aber auch ein Nabenmotormodell mit Planetengetriebe ohne Freilauf das Rekuperationsfähig ist.
      Mittelantriebe fallen hier aufgrund des Freilaufs am Hinterachsritzelpaket systembedingt aus.
      Beim Rad bringt Rekuperation allerdings deutlich weniger Reichweitengewinn als beim Auto, weil die bewegten Massen kleiner sind und gleichzeitig der Luftwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten mehr ausmacht als beim Auto, wo die Masse bergab schiebt.

  2. Helmut

    Recuperation funktioniert prinzipiell nur bei Heckmotoren, da gibt es das auch zu kaufen. Aber es bringt so gut wie nichts. Denn nur bei steiler Bergabfahrt wird gebremst, sonst lässt man es eh einfach laufen. Es bringt kaum etwas, ausser man fährt viel in den Bergen auf und ab, und zwar so steil dass man viel bremsen muss. Zum anhalten an der Ampel etc taugt rekuperation ohnehin nicht.

  3. Dennis K.

    Das mit der Rekuperation ist mit einem Mittelmotor schwer umsetzbar, da der Motor nur mit läuft wenn tatsächlich in die Pedale getreten wird.
    Mit Hirnschmalz lässt sich das leider auch nicht lösen 😉

  4. Stiller

    Hab ein Bike mit Rekupation… Smart eBike, sauschwer. Und die Rekupation bringt ehrlich gesagt null.

    Wie schon von anderen gesagt… Luftwiderstand und nicht das Gewicht ist der Energiefresser…

    Mittelmotor ist tatsächlich das bessere Konzept. Sprich ungefederte Massen. Mein Heck fühlt sich an wie ein LKW und der Komfort ist Schrott durch das Radgewicht.

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https://www.electrive.net/2020/03/31/bafang-stellt-neuen-mittelmotor-fuer-einsteiger-pedelecs-vor/
31.03.2020 12:24