18.04.2020 - 12:36

Ladeverbund+: 13 neue Ladesäulen im Kreis Ansbach

Der Nürnberger Energieversorger N-ERGIE hat im mittelfränkischen Landkreis Ansbach 13 neue Ladesäulen errichtet. Die allesamt mit Ökostrom aus der Region betriebenen AC-Säulen mit je zwei 22-kW-Ladepunkten werden in das Netzwerk Ladeverbund+ integriert.

Die Säulen verteilen sich auf 13 Kommunen im mittelfränkischen Kreis Ansbach, die da wären: Burk, Dombühl, Ehingen, Feuchtwangen, Flachslanden, Langfurth, Mitteleschenbach, Röckingen, Sachsen bei Ansbach, Weidenbach, Wittelshofen, Wolframs-Eschenbach und Wörnitz. Die beiden rechts und links der Säulen liegenden Parkplätze sind ab sofort für ladende Elektroautos reserviert.

Mit den neuen Stationen wächst die Anzahl der über den Ladeverbund+ betriebenen, öffentlichen Ladesäulen im Landkreis Ansbach auf 52 Exemplare. Die Gesamtzahl von Ladeverbund+-Ladestationen ist beträchtlich größer. Dem Netzwerk haben sich inzwischen rund 60 Stadt- und Gemeindewerke in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz angeschlosssen. Der Schwerpunkt des Ausbaus liegt bislang auf dem fränkischen Raum, bis Sommer 2018 war der Verbund auch als „Ladeverbund Franken+“ aktiv, hat sein Gebiet inzwischen aber über Franken hinaus erweitert.

Die Gründung des Ladeverbunds geht auf das Jahr 2012 zurück. Seinerzeit gehörten die N-ERGIE Aktiengesellschaft, die infra fürth GmbH, die Stadtwerke Ansbach und die Stadtwerke Schwabach zu den Gründungspartnern. Das gemeinsame Ziel der Stadt- und Gemeindewerke ist der Aufbau einer einheitlichen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur in und um Nordbayern. Koordiniert wird der Ladeverbund+ durch die solid GmbH.
n-ergie.de

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2 Kommentare zu “Ladeverbund+: 13 neue Ladesäulen im Kreis Ansbach

  1. Thomas

    Danke liebe N-Ergie, aber wann wird denn endlich die erste Schnellladesäule (50 kW + x) errichtet?

    Sicher klingt es toll, wenn man hunderte von Destinationcharger hat, aber wundert es die Verantwortlichen nicht, warum diese ständig frei sind und kaum genutzt werden? Ich hätte einen Tipp: Diese Lader nützen überwiegend nur E-Mobilisten mit 22kW-Onbordladern (z.B. Zoe, Smart) etwas. Alle anderen können – wenn man ehrlich ist – mit den Säulen wenig anfangen!
    Beispiel:
    Mein IONIQ hat einen 6,6 kW einphasigen AC-Lader. Damit lade ich an o.g. Säule gerade einmal 3,3 kWh in der halben Stunde.
    An einer Schnellladesäule (50 kW) vor dem Supermarkt (Kaufland/Aldi..) lade ich mit 45 kW etwa 22 kWh in der halben Stunde.
    An einem HPC (100 kw + x) z.B. IONITY lade ich mit 70 kW und bin damit in der Regel in weniger als einer halben Stunde vollgeladen und die Ladesäule wieder frei. Diese Zeit bleibe ich zur Not auch im Auto sitzen oder nutze sie zum Einkaufen etc. An einer 22 kW Säule hole ich dafür nicht mal das Kabel aus dem Kofferraum.

    Ich meine deshalb: Wer es ernst meint mit der Ladeinfrastruktur muss auch Schnellladestationen bauen! Die werden dann nämlich auch genutzt und bringen Umsatz. Alles andere ordne ich unter „gut gemeint – schlecht gemacht“ ein.

  2. Michael

    Diese Typ2 Ladesäulen von dem Ladeverbund sind aus Nutzersicht echt ein graus :/
    Das Display könnte etwas mehr Informationen preisgeben… Frage mich, ob die Entwickler schon mal selbst mit einer RFID Karte diese Säule benutzt haben ^^ Vor allem wenn eine der zwei Ladeports „defekt“ ist.

    Und ein paar Schnelllader im >100kW Bereich würden der Metropolregion ganz gut tun 🙂

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18.04.2020 12:57