12.10.2020 - 11:28

Pierburg liefert neuartiges Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse an BMW

Der Neusser Zulieferer Pierburg hat ein neues Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse an BMW geliefert. Die Kooperation ist Teil des bis 2021 laufenden Förderprojektes „FC Komp“ der Bundesregierung, an dem beide Unternehmen beteiligt sind.

Ziel von „FC Komp“ ist es, ein hochintegriertes High-Power-Brennstoffzellen-Antriebssystem zu entwickeln. Der Beitrag des zur Rheinmetall Group gehörenden Zulieferers Pierburg ist jenes Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse. Aufgabe des neuartigen Gebläses ist es, den bei der Reaktion in der Brennstoffzelle nicht verbrauchten Wasserstoff erneut dem Stack zuzuführen.

Das Gebläse erhöhe damit die Effizienz der Brennstoffzelle und verlängere ihre Lebensdauer, so Rheinmetall. Außerdem ermögliche es durch die gleichmäßige Verteilung des Wasserstoffs in der Zelle ein verbessertes Kaltstartverhalten. Das Gebläse wurde in einer Nieder- und Hochvoltvariante mit bis zu 800 Volt entwickelt.

Neben BMW und Pierburg sind an dem Projekt auch die Universität Siegen und weitere Zulieferer. Die Entwicklung des Gebläses wurde von der bundeseigenen NOW GmbH mit einem sechsstelligen Betrag gefördert. Im Rahmen des Förderprojekts sollen die derzeit hohen Herstellungskosten der Brennstoffzellen-Systeme gesenkt werden, diese Systeme sollen mit kostengünstigen und platzsparenden Komponenten auch einfacher in Fahrzeuge integriert werden können.
rheinmetall-automotive.com

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Ein Kommentar zu “Pierburg liefert neuartiges Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse an BMW

  1. Hans Herbert

    Wer es gern umständlich mag, kann entweder beim Verbrenner bleiben oder zur Brennstoffzelle wechseln. Es ist vor allen Dingen eine Technik für diejenigen Menschen, die sich nicht von komplizierter Technik verabschieden wollen. Manche mögen dabei auch hoffen, dass so Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das Stranden der Firma Nikola zeigt uns aber, wie “anspruchsvoll” diese Technik für Betriebe und Neugründungen wirklich sein kann.

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12.10.2020 11:47