20.12.2020 - 14:38

Alfen integriert Giro-e-Funktion in seine Ladegeräte

Alfen hat die Direktbezahllösung Giro-e in seine Ladesysteme integriert. Der Berliner Ladedienstleister Parkstrom, der maßgeblich an der Implementierung des von der GLS-Bank entwickelten Giro-e in Deutschland beteiligt war, unterstützt Alfen als Vertriebspartner auf dem deutschen Markt.

Mittels Giro-e können Benutzer eine Ladesitzung direkt mit ihrer Debitkarte bezahlen. Dazu muss die Karte lediglich vor das Lesegerät des Ladegeräts gehalten werden. Bisher sind bei der Zahlungsart per Karte und Lesegerät in der Regel spezielle Ladekarten nötig. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen in Kürze die ersten Alfen-Ladestationen mit Giro-e auf den Parkplätzen eines großen deutschen Kunden installieren.

Alfen kündigt an, Giro-e bei allen seinen eichrechtskonformen Ladestationen (öffentlich und halböffentlich) für den deutschen Markt einzuführen. Bestandsgeräte von Alfen können zudem nachgerüstet werden. Nutzer haben künftig an entsprechenden Geräten also die Wahl, ob sie kontaktlos mit der Debitkarte oder mit einer Ladekarte bezahlen wollen. Bevor der eigentliche Ladevorgang beginnt, werden die geltenden Tarife in einem Display angezeigt. Zahlungen seien über die Bankkontenübersicht des Girocard-Besitzers schnell sichtbar, teilt Alfen mit.

Entwickler und Betreiber von Giro-e ist die deutsche GLS Bank. „Die Zahlungsoption Giro-e wurde entwickelt, um dem Wachstum der Ladestationen und damit dem Fahren mit Elektrofahrzeugen einen zusätzlichen Schub zu verleihen“, äußert Uwe Nehrkorn, Mobilitätsexperte der GLS Bank. „Mit Alfen haben wir den innovativen Partner gefunden, der als einer der ersten auf dem Markt Giro-e in seinen öffentlichen und halböffentlichen Ladestationen implementiert hat. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und Zukunft.“

Alfen ist einer der ersten Anbieter, der sich dazu entschieden hat, Giro-e auf dem deutschen Markt zu implementieren. Die GLS Bank arbeitet ansonsten unter anderem mit EBG compleo, Ebee aus Berlin und RTB zusammen. Für GLS-Manager Nehrkorn sind jetzt die Ladesäulen-Hersteller am Zug. „Die Priorität liegt bei den Herstellern zur Zeit noch auf dem Eichrecht“, sagt Nehrkorn. „Wenn das durch ist, kommen wir mit unserem Bezahlsystem.“

Jeroen Pynenburg, Geschäftsbereichsleiter von Alfen Charging Equipment, ist mit der Zusammenarbeit mit der GLS Bank und Parkstrom sehr zufrieden: „Durch das Hinzufügen des Giro-e-Moduls zu den Alfen-Ladestationen sind unsere öffentlichen und halböffentlichen Ladestationen für den EV-Fahrer noch zugänglicher. Als Entwickler und Hersteller von Ladeinfrastruktur freuen wir uns, dass wir dem Endbenutzer auf diese Weise mehr Komfort und Transparenz bieten können.“
pressebox.de, alfen.com

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