16.03.2021 - 13:26

E-Tretroller: Bird will Angebot in Europa verdoppeln

Bird hat angekündigt, 125 Millionen Euro in die Erweiterung seines Angebots in Europa zu investieren. Der Mikromobilitäts-Anbieter will seine Präsenz in Europa im Laufe des Frühjahrs und Sommers durch den Neustart in 50 Städten und die Ausweitung des Angebots in bestehenden Städten verdoppeln.

Darüber hinaus kündigt das Unternehmen mit Sitz in Santa Monica im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien an, seinen Vorstand um zwei europäische Mitglieder zu ergänzen. Damit soll die Bedeutung Europas in der globalen Geschäftsstrategie unterstrichen werden. Denn: Seit Beginn der Pandemie findet laut einer Mitteilung von Bird fast jede zweite Fahrt mit einem Bird-Scooter in Europa statt. Wir erinnern uns: Die Gesundheitskrise hatte der E-Tretroller-Branche vor allem zu Beginn arg zugesetzt.

Bird kündigt im Zuge seiner Europa-Offensive zudem an, neue Mobilitätsprodukte und Sicherheitsinitiativen anstoßen, in die nächste Generation von Recycling-Prozessen und Second-Life-Konzepten investieren und neue Kooperationen abschließen zu wollen, um die Mikromobilität in Europa zu fördern. Weiter ins Details geht der E-Tretroller-Anbieter dabei nicht. Angaben macht Bird lediglich zur Modifikation der Tarifstruktur – unter anderem durch die Einführung eines sogenannten Ride-Passes, über den Kunden beispielsweise unbegrenzte Fahrten oder Freischaltungen für einen bestimmten Zeitraum buchen können sollen.

Den Vorstand des US-Unternehmens werden mit Renaud Fages und Brendan O’Driscoll außerdem zwei Europäer bereichern. Fages übernimmt die Position des Global Head of Operations, O’Driscoll wird Head of Product and Growth, verantwortet künftig also Birds globale Produktstrategie und -implementierung.

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„Die Pandemie war und ist verheerend für die Städte in Europa und dem Rest der Welt. Wir wollen den Kommunen nun dabei helfen, wieder auf die Beine zu kommen und den erneuten Hochlauf der Mobilität klima- und umweltverträglich abzuwickeln“, sagt Renaud Fages. Die Pandemie hat laut Bird weitreichenden Einfluss darauf genommen, wie sich die Menschen in ihren Städten fortbewegen: Seit dem Beginn der Pandemie finde wie eingangs erwähnt fast jede zweite Fahrt mit einem Bird-Scooter in Europa statt. Die Fahrten seien dabei um mehr als 30 Prozent länger als vor der Pandemie.

Und: „In den letzten zwölf Monaten haben wir erlebt, dass nicht nur die städtische Bevölkerung, sondern auch die kommunalen Entscheidungsträger die Art und Weise überdenken, wie kürzere Strecken zukünftig zurückgelegt werden sollen“, führt Fages aus. Viele Städte hätten damit begonnen, die Verkehrsflächen neu aufzuteilen und Hunderte von Kilometern an neuen Radwegen geschaffen. Die Investitionsoffensive in Europa solle Mobilität für alle ermöglichen – von Kleinstädten bis hin zu den großen Metropolen.
bird.co




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Ein Kommentar zu “E-Tretroller: Bird will Angebot in Europa verdoppeln

  1. Daniel1529

    Es gibt schon günstige Alternative die top features anbieten beispielsweise

    G3 von Futura

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16.03.2021 13:59