15.12.2021 - 13:13

Britische Regierung senkt E-Auto-Förderung erneut

Die britische Regierung hat ihre Elektroauto-Förderung erneut nach unten angepasst. Sowohl der Fördersatz als auch die Preisobergrenze für förderfähige E-Autos wurden leicht reduziert. Auch für andere Elektrofahrzeug-Typen wie Transporter, Motorräder und Mopeds gibt es neue Förderregeln.

Nachdem die Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos im März 2021 bereits von 3.000 auf 2.000 Pfund pro Fahrzeug und die Preisobergrenze für förderfähige E-Autos von 50.000 auf 35.000 Pfund reduziert wurde, folgt nun die nächste Stufe: Ab sofort sinkt der Zuschuss auf 1.500 Pfund und die Preisobergrenze auf 32.000 Pfund. Damit gibt es künftig umgerechnet 588 Euro weniger je Fahrzeug, die neue Preisgrenze liegt bei rund 37.650 Euro.

Wie es in der Mitteilung aus dem Transportministerium heißt, ziele die staatliche Finanzierung „auf erschwinglichere emissionsfreie Fahrzeuge ab, da der Markt im Hinblick auf eine elektrische Zukunft“ voranschreite. Mit der neuen Preisobergrenze sind noch rund 20 Modelle förderfähig.

Etwas höhere Fördersätze gelten für rollstuhlgerechte Fahrzeuge, hier gibt es für Fahrzeuge bis 35.000 Pfund (41.190 Euro) einen Zuschuss von 2.500 Pfund (2.940 Euro). Die Unterstützung für diese Fahrzeuge wird auch priorisiert, das Gesamtbudget für die Förderung bleibt unverändert.

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„Beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge schreitet der Markt voran. Zusammen mit der zunehmenden Auswahl an Neufahrzeugen und der steigenden Kundennachfrage, bedeutet das, dass wir unsere Kfz-Zuschüsse auf günstigere Fahrzeuge ausrichten und die Zuschusssätze senken, damit mehr Menschen davon profitieren und das Geld der Steuerzahler weiterreichen kann“, sagt Verkehrsministerin Trudy Harrison.

Große Transporter werden künftig mit 5.000 Pfund, kleinere mit 2.500 Pfund gefördert. E-Motorräder bis zu einer Preisobergrenze von 10.000 Pfund werden mit 500 Pfund gefördert, die Anschaffung eines E-Mopeds mit 150 Pfund.

Zudem will die Regierung im kommenden Jahr Regelungen einführen, „die das Vertrauen in unsere Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stärken werden“. Neue Ladepunkte mit 7,1 kW und mehr müssen etwa kontaktloses Zahlen ermöglichen. Zudem soll es eine einfachere Möglichkeit zum Preisvergleich geben – Details hierzu sind aber noch nicht bekannt.
gov.uk

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15.12.2021 13:20