07.02.2022 - 14:39

Fresco Motors kündigt E-Crossover mit acht Sitzen an

Das norwegische Startup Fresco Motors hat einen vollelektrischen achtsitzigen Crossover gezeigt, der es dank einer sehr großen Batterie auf rund 1.000 Kilometer Reichweite bringen soll. Der Fresco XL wird laut Firmenwebsite einen Allradantrieb und ein strukturelles Batteriepaket erhalten.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

Nähere technische Daten des bereits vorbestellbaren Stromers bleibt Fresco Motors bisher schuldig, auch existieren bisher nur Renderings vom Fahrzeug. Diese zeigen ein Crossover aus Limousine und Van: Die Dachlinie erinnert eher an eine Limousine, das Fahrzeug soll aber innen den Platz eines Vans bieten. Für eine Vorbestellung müssen 1.000 Euro oder 10.000 norwegische Kronen angezahlt werden, das Fahrzeug soll später bis zu 100.000 Euro oder eine Million NOK kosten. Wann der XL auf den Markt kommen soll, gibt Fresco auf seiner Homepage nicht an.

Die in dem strukturellen Akkupack – die Batterie ist als tragendes Teil in die Karosserie eingebunden, was positive Auswirkungen auf die Energiedichte hat – gespeicherte Energie soll über eine bidirektionale Ladefunktion auch wieder entnommen werden können. Der Vortrieb soll über ein nicht näher spezifiziertes Allrad-System erfolgen.

Wie seriös die Pläne von Fresco Motors sind, lässt sich schwer abschätzen. Skepsis scheint aber angebracht: Die zuvor von Fresco Motors angekündigte Elektro-Limousine Reverie sollte Anfang 2021 präsentiert werden – was aber bislang nicht geschehen ist. Auch auf der Website des Unternehmens ist die E-Limousine nicht mehr zu finden. Dabei lagen laut früheren Meldungen bereits 3.000 Reservierungen vor.

Update 15.02.2022: Fresco Motors hat eine strategische Zusammenarbeit mit AKKA Technologies geschlossen. Das Engineering- und Technologieberatungsunternehmen soll Fresco Motors bei der Entwicklung seines kürzlich vorgestellten vollelektrischen achtsitzigen Crossover-Modells XL unterstützen.

Dabei soll AKKA offenbar weite Teile der klassischen Entwicklungsarbeit übernehmen, während sich Fresco auf das Gesamtkonzept konzentriert. „Im Einklang mit unserer schlanken und ressourcenschonenden Fahrzeugentwicklungsstrategie freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit AKKA Technologies“, sagt Fresco-CEO Espen Kvalvik. „Ihre große Erfahrung und ihr Know-how werden eine hohe Fahrzeugqualität sicherstellen und es uns ermöglichen, unsere Fahrzeuge schneller auf die Straße zu bringen.“
insideevs.de, frescomotors.com, frescomotors.com (Update)

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07.02.2022 14:22