Salzburg AG schreibt weitere 60 Batterie-O-Busse aus

Die Salzburg AG setzt ihre Beschaffung von O-Bussen mit Traktionsbatterien für Teilstrecken ohne Oberleitung fort. In einer aktuellen Ausschreibung des Verkehrsbetreibers sind 60 Batterie-Oberleitungsbusse als Abrufmenge angegeben.

Das Unternehmen hat einer eigenen Mitteilung zufolge Anfang August 2023 den Startschuss zu einer weiteren Modernisierungswelle gegeben – und zwar in Form einer Ausschreibung einer neuen Rahmenvereinbarung. Die darin enthaltenen 60 Batterie-O-Busse sollen sich zu den bereits in Betrieb genommenen Exemplaren von Hersteller Hess gesellen. Bei den Schweizern hatte die Salzburg AG 50 Batterie-O-Busse bestellt, die seit 2019 geliefert wurden bzw. bis 2024 noch verbindlich geliefert werden. Stand diese Woche sind in Salzburg 42 Exemplare von Hess im Einsatz. Somit sind allein 2023 13 Stück eingeflottet worden.

„Die topmodernen eObusse machen den öffentlichen Verkehr noch nachhaltiger und bieten unseren Kund:innen und Obusfahrer:innen noch mehr Komfort“, sagt Salzburg AG-CEO Michael Baminger. Die neuen Fahrzeuge von Hess werden seinen Angaben zufolge im gesamten Liniennetz eingesetzt. Es handelt sich um 18,7 Meter lange Gelenk-Oberleitungsbusse, die Platz für jeweils 155 Fahrgäste bieten. Aufgrund ihrer Dynamic Charging Technologie ist es den Fahrzeugen möglich, Teilstrecken ohne Oberleitung zurückzulegen. Für den Einsatz bei der Salzburg AG ist das wichtig: Denn auf der Linie 5 nach Grödig bis zur Untersbergbahn verfügen nicht alle Abschnitte über eine Oberleitung.

Zu der neuen Ausschreibung mit den darin enthaltenen 60 „eObussen“ äußert sich CEO Baminger nur knapp: „Die Modernisierung unseres Fuhrparks geht also auch in den kommenden Jahren ungebremst weiter“, betont er.
presse.salzburg-ag.at

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