ChargeOne erhält Millionen-Finanzierung von Stadtsparkasse München

Die Stadtsparkasse München stellt dem Ladeinfrastruktur-Spezialisten ChargeOne eine Working-Capital-Linie über fünf Millionen Euro sowie einen Leasingrahmen über weitere fünf Millionen Euro zur Wachstumsfinanzierung zur Verfügung. Mit den zusätzlichen Mitteln will ChargeOne insbesondere seine Charging-as-a-Service-Modelle bundesweit vorantreiben.

Bild: ChargeOne

Für ChargeOne ist es eine Finanzierung mit Heimatbezug, denn bei dem Ladeinfrastruktur-Spezialisten handelt es sich um eine Marke der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH aus München. ChargeOne hat unter anderem Verträge mit Auftraggebern wie Sixt und B&B-Hotels an Land gezogen. Mit den über die Stadtsparkasse München nun zugänglichen Mittel soll allen voran der „Charging-as-a-Service“-Ansatz des Unternehmens breiter vermarktet werden.

Dem Kunden entstehen bei diesem Geschäftsmodell keine Investitionskosten. ChargeOne übernimmt die Aufwendung für die Errichtung der Ladepunkte, kümmert sich um die Wartung und rechnet den geladenen Strom direkt mit den Nutzern der Ladepunkte ab. Für die Abrechnung des geladenen Stroms stehen unterschiedlichste Optionen zur Verfügung: über die ChargeOne App, Kreditkarte oder Ladekarte.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Münchner Unternehmen mit der Stadtsparkasse München mit einem weiteren namhaften und großen Finanzpartner zusammenarbeiten. So können wir insbesondere unsere innovativen Charging-as-a-Service-Modelle vorantreiben“, sagte Robert Klug, Geschäftsführer der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH.

„Der Leitgedanke der Nachhaltigkeit ist in der Geschäftsstrategie der Stadtsparkasse München verankert. Daher ist die Finanzierung nachhaltiger Projekte von Privatpersonen über den Mittelstand bis zum Konzern für uns eine echte Herzensangelegenheit“, äußert Marcus Betz, Direktor Unternehmens- und Firmenkunden der Stadtsparkasse München.

ChargeOne kooperiert mit der Stadtsparkasse München seit Sommer bereits auf anderer Ebene – und zwar beim Vertrieb und der Installation von Ladeinfrastrukturlösungen. Die Partner haben das Ziel, innerhalb der Kooperation bis zu 25.000 Ladepunkte pro Jahr im Großraum München zu installieren.

Die SIS-Sparkassen-Immobilien-Service GmbH (SIS), eine Tochter der Stadtsparkasse München, bietet ihren Kunden im Bereich der Gewerbe- und Mehrfamilienobjekten in diesem Zuge die Ladelösungen von ChargeOne an. Bei den Objekten kann es sich sowohl um Neubauten als auch Bestandsimmobilien handeln. Zum Einsatz kommt wiederum das oben erwähnte Charging-as-a-Service-Modell, sodass der Ladeinfrastrukturspezialist Sparkassen-Kunden gegenüber als Charge Point Operator (CPO) auftritt.

ChargeOne ist seit Ende 2021 als eigener Geschäftsbereich unter dem Dach der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH aktiv. Nach Unternehmensangaben hat die Gruppe 2022 bundesweit rund 1.000 Ladepunkte im privaten, halb- und öffentlichen Raum installiert. Im laufenden Jahr sollen es „bereits mehr als 2.500 werden – Tendenz in den kommenden Jahren weiter stark steigend“. Für 2030 wollen die Münchner „einer der führenden deutschen Ladeinfrastrukturbetreiber mit 150.000 installierten Ladepunkten sein“.

schwartzpr.de, presse.sskm.de

1 Kommentar

zu „ChargeOne erhält Millionen-Finanzierung von Stadtsparkasse München“
Anton
30.11.2023 um 07:26
Amigos, wir sind auf dem Weg zur Weltherrschaft! War das nicht der Partner der Compleo Anfang 2022 AC Ladesäulen abkaufte?

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