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Aspark Owl ist das schnellste Elektroauto der Welt

aspark owl sp600 2024
Bild: MAT

Aspark hat Rimacs Rekord für das schnellste elektrische Hypercar gebrochen. Mit einer neuen Version des Aspark Owl namens SP600 wurden 438,7 km/h erreicht – 26,7 km/h mehr als mit dem Rimac Nevera.

Rimac hatte im November 2022 mit dem Nevera den Weltrekord für das schnellste elektrische Serienauto der Welt aufgestellt. Das elektrische Hypercar des kroatischen Herstellers wurde offiziell mit 412 km/h Höchstgeschwindigkeit gemessen. Im Frühjahr 2023 hat Rimac dann einige weitere Weltrekorde aufgestellt.

Jetzt war ein anderes Elektroauto schneller: Auf dem Testgelände in Papenburg erreichte der Aspark Owl SP600 eine Geschwindigkeit von 438,7 km/h. Am Steuer des Fahrzeugs, das von der  italienische Firma Manifattura Automobili Torino (MAT) im Auftrag von Aspark entwickelt wurde, saß der deutsche Rennfahrer Marc Basseng.

Nur: Die erreichte Höchstgeschwindigkeit ist derzeit der einzige Wert, der zum Owl SP600 bekannt ist – die Änderungen an der Aerodynamik zum bisherigen Modell sind offensichtlich, neue Leistungswerte (bisher 1.480 kW) werden aber nicht genannt. Das Exemplar, das den Rekord in Papenburg geholt hat, wird derzeit noch als „produktionsbereiter Prototyp“ bezeichnet. Der Rimac ist also vorerst weiter das schnellste Elektro-Serienauto der Welt – bis auch der Aspark den Sprung vom Prototypen-Stadium zum Serienauto schafft.

carscoops.com, manifatturaautomobilitorino.com

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8 Kommentare

zu „Aspark Owl ist das schnellste Elektroauto der Welt“
Wolfgang
13.06.2024 um 23:09
Bei 360km/h grinst der noch. Bei einem Verbrenner rappelt und zappelt alles bei so einer Geschwindigkeit. Bin selber in einer shelby cobra 250km/h gefahren. 438 ist einfach irre. Glückwunsch für so eine Leistung an das ganze Team.
Kaiser
14.06.2024 um 17:32
Der Chiron ist 490 km/hgefahren, ein Ford GT mit Straßenzulassung über 500km/h Die Videos kann man auf YT anschauen, da rappelt oder zappelt nix.
Steve
14.06.2024 um 01:08
Sie können doch so ein Auto nicht mit einer Cobra vergleichen. Sehen Sie sich ein Video von einem Bugatti oder Königsegg an, die fahren selbst bei 400 km/h noch ganz ruhig. Mit Verbrenner oder Elektro hat das nichts zu tun, wie sich ein Auto bei hoher Geschwindigkeit verhält.
Guido Hornert
14.06.2024 um 06:20
Es wird Zeit, dass die E-Autos schneller werden und nicht mit 110 die linke Spur der Autobahn für 12 Minuten blockieren
Harry
14.06.2024 um 07:01
Das muss eine Erfahrung von vor 15 Jahren gewesen sein... Zudem hat links fahren nix mit Elektroauto zu tun.
Stephan K.
14.06.2024 um 08:38
Ich verstehe den Punkt von Guido Hornert durchaus. Ich fahre einen Corsa-e. Dauerhaft 130 km/h auf Autobahnen geht nicht, weil der Verbrauch zu hoch und damit die Reichweite zu niedrig wäre. 95 mit den Lkw's möchte ich aber auch nicht fahren. Meine Zielgeschwindigkeit liegt daher bei 110 bis 120 km/h. Auf einer zweispurigen Autobahn werde ich da aber schnell zum Ausbremser für alle Verbrenner - was mich auch wirklich stört. Hochwertigere, leistungsstärkere und damit teurere E-Autos haben sicher weniger ein Problem mit Tempo 130. Wenn die E-Mobilität aber in die Breite gehen soll werden wir uns an immer mehr E-Autos auf Autobahnen gewöhnen müssen, die zwischen 100 und 130 fahren. So hart es klingt: Ein Tempolimit auf 120 km/h würde hier entstressen.
Christoph
14.06.2024 um 11:55
Also ich fahre gerne auf der Autobahn schnell, deshalb auch einen EV6. Schlimm finde ich die Autofahrer, die während des Überholvorgangs nicht Gas geben wollen und dann wieder die Spur freimachen. Das hat aber nichts mit der Antriebsart zu tun sondern mit dem Fahrzeuglenker! Das diskutierte Tempolimit von 120 finde ich saublöd, 160 als generelle Grenze fände ich einen besseren Wert.
Jogi
14.06.2024 um 11:04
Ich hab zwar seit 10/2019 kein Auto mehr (als Rentner in Köln ziemlich unnötig), aber ich kann mir kaum vorstellen, dass der Verkehr seither während dem Berufsverkehr weniger geworden ist. Bei Strecken wie z.B. Mainz - Köln, Köln - Oberhausen geht da sowieso kaum 120km/h und die Verbindung Nürnberg - München war schon vor Jahren zu ca. 80% auf 120km/h beschränkt. In sofern dürfte aus meiner Sicht ein generelles Tempolimit auf 120km/h gar nicht so viel ausmachen.

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