BMW startet Vorserienproduktion der Neuen Klasse in China
Laut der Nachrichtenagentur Xinhua werden schon seit kurz vor Weihnachten 2025 die ersten Vorserien-Exemplare des iX3 mit langem Radstand in Shenyang gebaut. Wann genau in diesem Jahr die offizielle Serienproduktion anlaufen soll, geht aus dem Bericht nicht hervor – BMW selbst hatte stets nur allgemein von 2026 gesprochen.
Dass die Münchner an dem China-Standort Shenyang Elektroautos der Neuen Klasse bauen werden, hatte das Unternehmen im April 2024 angekündigt. Damals wurden die entsprechenden Absichtserklärungen für die Umbauten gemeinsam mit der Provinzregierung von Liaoning unterzeichnet. Neben den Fahrzeugen wird das China-Joint-Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) auch die dafür erforderlichen Batteriepacks mit großvolumigen Rundzellen montieren.
Die Gesamtinvestition für die Neue Klasse in Shenyang beläuft sich laut Xinhua auf zehn Milliarden Yuan oder umgerechnet etwa 1,2 Milliarden Euro. Dabei ist BMW nicht alleine aktiv, sondern arbeitet mit chinesischen Partnern wie CATL und Alibaba zusammen, um die Batterieproduktion und die Integration von KI voranzutreiben, wie es Xinhua ausdrückt. Dabei ist nicht nur der Einsatz von KI-Anwendungen im Fahrzeug gemeint, sondern auch von über 200 KI-Lösungen in der Produktion.
Den iX3 als erstes Modell der Neuen Klasse hatte BMW im September auf der IAA Mobility vorgestellt – hier finden Sie alle Informationen zu dem Auto und hier können Sie die Eindrücke der ersten Ausfahrt nachlesen. Seit Oktober läuft für Europa die Serienproduktion im Werk Debrecen in Ungarn, das speziell für die Neue Klasse gebaut wurde.
Die neue Elektroauto-Architektur ist aber ein globales Projekt von BMW: Das Werk München ist für den neuen i3 bereit, der als Limousine und Kombi im 3er Segment auf den Markt kommen wird. Neben Shenyang für China ist auch die Produktion von Neue-Klasse-Modellen in Spartanburg (USA) und San Luis Potosi (Mexiko) geplant.





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