E-Plattform von Mazda debütiert wohl erst 2028
Die „Skyactiv EV Scalable Architecture“ wurde im Sommer 2021 erstmals im Zuge eines Technologie-Updates bis 2030 angekündigt. Laut den damaligen Ausführungen soll die Plattform für diverse Fahrzeuggrößen und Karosserietypen geeignet sein – und eben 2025 eingeführt werden. Das britische Portal „Auto Express“ hat nun erfahren, dass es frühestens 2028 so weit sein wird.
Den ursprünglichen Zeitplan, zwischen 2025 und 2030 mehrere Modelle auf Basis der „Skyactiv EV Scalable Architecture“ einzuführen, hatte Mazda schon einige Zeit später angepasst und stattdessen eine Premiere im Jahr 2027 angepeilt. „Auto Express“ konnte nach eigenen Angaben nun aber eine offizielle Präsentation des Unternehmens einsehen, in der die Premiere für „frühestens 2028“ angeführt wird – jedoch „noch vor Ende des Jahrzehnts“.
Die Elektro-Ambitionen von Mazda werden aber wohl nicht angepasst, auch wenn sie nicht mit einer eigenen Plattform erreicht werden sollen. Die Japaner setzen große Hoffnungen auf den Mazda6e und den jüngst vorgestellten CX-6e als SUV-Ableger, die jedoch bekanntlich beide auf einer Plattform von Changan aufbauen und auch in China von dem Joint Venture Mazda-Changan gebaut werden. Diese Plattform gibt Mazda zwar nicht die Freiheit, Elektroautos aller Größen zum aktuellen Zeitpunkt anzubieten. „Sie gibt und jetzt das richtige Auto, das wir zum aktuellen Zeitpunkt brauchen“, sagt Christian Schultze, stellvertretender Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Mazda Europe, gegenüber „Auto Express“.
Die Verschiebung auf frühestens 2028 begründet Schulze mit den sich ändernden Anforderungen. „Elektromobilität ist keine stabile Technologie. Während der Entwicklung verändern und entwickeln sich die Dinge ständig weiter“, so Schultze. Auch die „Verfügbarkeit von Ressourcen und Fachwissen“ sei eine Herausforderung. Mazda ist eigenständig und ein recht kleiner Hersteller. Zwar gibt es Kooperationen mit anderen Autobauern wie Changan und Toyota. Doch die Elektro-Plattform soll in Eigenregie entstehen. „Wir geben uns etwas mehr Zeit, um die bestmögliche Lösung vorzubereiten“, so Schulze weiter, der auf Architekturen anderer Hersteller verweist, die sich schon jetzt als zu teuer oder zu schwer erwiesen hätten, aber eben schneller entwickelt wurden.





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