BMW bringt neue SiC-Inverter in iX1 und iX2
Kurz nachdem die BMW-Marke Mini für ihren Countryman mit Elektroantrieb einige, kleine Modellpflege-Maßnahmen zur Effizienzsteigerung vorgestellt hat, legt auch BMW bei den Schwestermodellen iX1 und iX2 nach, die sich die Antriebstechnik mit dem Countryman teilen. Bei beiden in Regensburg gebauten Kompakt-SUV erhalten zum neuen Modelljahr Siliziumkarbid-Halbleiterbauteilen in der Leistungselektronik.
SiC-Halbleiter sind im Vergleich zu Chips auf Basis von reinem Silizium effizienter und haben einen höheren Wirkungsgrad. Werden diese Bauteile im Inverter eines Elektroautos verbaut, geht bei der Umwandlung des Gleichstroms aus der Batterie in Wechselstrom für die Elektromotoren weniger Energie in Form von Wärme verloren, es kann also ein größerer Teil des im Auto gespeicherten Stroms für den Antrieb genutzt werden.
BMW gibt in der Mitteilung an, dass die SiC-Inverter „für eine um gut 40 Kilometer gesteigerte Reichweite“ sorgen sollen. Aber: Anders als Mini hat BMW für den iX1 und iX2 wohl keine neue WLTP-Verbrauchsermittlung durchlaufen, denn es werden immer noch die „alten“ WLTP-Reichweiten angegeben. Im Falle des iX1 eDrive20 mit dem 150 kW starken Frontantrieb sind es weiterhin bis zu 461 Kilometer Reichweite, der 225 kW starke Allradler iX1 xDrive30 wird mit bis zu 430 Kilometern angegeben. Beim iX2 sind es 474 Kilometer für den Fronttriebler und 449 Kilometer für die Allrad-Version.
Es gibt jedoch einen Unterschied in den Umfängen der Modellpflege-Maßnahmen: Während BMW nur die neuen SiC-Inverter nennt, hat Mini beim Countryman auch reibungsoptimierte Radlager vorne, kleine Verbesserungen an der Aerodynamik und auch der Batterie vorgenommen. So steigt beim Countryman E und SE ALL4 der nutzbare Energiegehalt der Batterie von 64,6 auf 65,2 kWh netto, brutto bleibt es bei 66,5 kWh. BMW hat diese Änderung an der Batterie für seine Modelle nicht kommuniziert.
Dafür gibt es schon vor dem offiziellen Marktstart am 7. März einige kleine Änderungen am Angebot des neuen iX3. Für den BMW auf Basis der Neuen Klasse ist künftig die Sonderausstattung AC-Laden Professional verfügbar, die das Wechselstromladen mit bis zu 22 kW ermöglicht – die 108 kWh große Batterie des iX3 50 xDrive wird damit in gut fünf Stunden vollständig geladen. Damit einher geht auch die zusätzliche Funktion Vehicle-to-Load, mit der das Fahrzeug zur mobilen Powerbank wird, die externe Elektrogeräte mit bis zu 3,7 kW Leistung versorgen kann.
Einige weitere Änderungen betreffen nur die Optik des Modells: „Zur Wahl stehen ab Frühjahr 2026 mit Eucalyptus Grün metallic, BMW Individual Frozen Space Silver metallic und Fire Red metallic drei neue attraktive Außenfarben für den BMW iX3. In Verbindung mit der Ausstattung BMW Contemporary Digital White Bicolor ist zudem das BMW Individual Lenkrad in Digital White optional neu verfügbar“, so BMW. Außerdem gibt es ab März etwa auch eine Ladekante aus Edelstahl. Und bei den Ausstattungsvarianten M Sportpaket und M Sportpaket Pro besitzt der BMW iX3 jetzt zudem einen Fahrzeugschlüssel mit „M Streifen“.





0 Kommentare