Zunder bringt Ladeinfrastruktur-Software KAWAT auf den Markt
Basierend auf fast einem Jahrzehnt operativer Erfahrung im Betrieb großer Ladenetze, hat Zunder die Software KAWAT nicht nur für den eigenen Bedarf entwickelt, sondern auch für andere Unternehmen. Mit Moeve, VINCI, dem Flughafen Genf und SDEM50 gibt es auch bereits erste Referenzkunden, die KAWAT bereits vor dem offiziellen Launch nutzen konnten. Zum Verständnis ist zudem wichtig, dass es sich bei KAWAT um eine Kombination aus CPMS (Charge Point Management System) und eMSP-Lösungen (E-Mobility Service Provider) handelt. Damit dürfte Zunder in Konkurrenz zu Plattformen wie Ampeco oder Spirii treten wollen – und hat dabei explizit auch den DACH-Markt im Visier, also Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Die cloudbasierte Plattform ermöglicht es Betreibern und Infrastrukturinhabern, Ladenetze unterschiedlicher Hardwarehersteller über eine zentrale Umgebung zu verwalten und dabei betriebliche Leistung, Skalierbarkeit und Kundenerfahrung zu optimieren. KAWAT ermöglicht dabei eine schnelle Inbetriebnahme, zentrale Fernverwaltung und den skalierbaren Betrieb von Ladeinfrastruktur bei gleichzeitig reduziertem Wartungsaufwand, verspricht Zunder. Darüber hinaus kombiniert KAWAT Funktionen für das Ladepunktmanagement mit E-Mobility-Services wie Echtzeit-Monitoring, Smart Charging, automatisierter Abrechnung, Roaming-Integration, Zahlungsabwicklung, Flottenmanagement und 24/7-Kundensupport.
„Der europäische Markt für Ladeinfrastruktur tritt in eine neue Phase ein, in der der operative Betrieb zunehmend an Komplexität gewinnt. Interoperabilität, Verfügbarkeit, Nutzerfreundlichkeit und die Skalierung wachsender Ladenetze erfordern weit mehr als die reine Installation von Hardware. KAWAT wurde entwickelt, um genau diese operativen Herausforderungen auf Basis realer Erfahrung im Betrieb großangelegter Ladeinfrastruktur zu lösen. Unser Ziel ist es, Betreiber, Unternehmen und öffentliche Institutionen dabei zu unterstützen, Ladeinfrastruktur effizient und zukunftssicher zu betreiben und sie auf die nächste Wachstumsphase des EV-Markts in Europa vorzubereiten“, sagt Daniel Pérez, CEO von Zunder.
Laut Zunder wurde KAWAT bereits bereits im realen Betrieb großer Ladenetze erprobt. Derzeit werden damit bereits täglich Tausende von Ladevorgängen abgewickelt, mehr als 4.000 Ladepunkte von Drittanbietern verwaltet und über 500.000 Nutzer in sechs Ländern bedient.
Zunder wurde 2017 in Palencia in Nordspanien gegründet. Das ursprüngliche Ziel war es, die Elektromobilität durch den Aufbau eines zuverlässigen und benutzerfreundlichen Ladenetzes in Regionen voranzutreiben, die von größeren Anbietern oft vernachlässigt wurden. 2022 erhielt das Unternehmen dann eine 100 Millionen Euro schwere Kapitalspritze vom französischen Nachhaltigkeitsinvestor Mirova mit dem Ziel, zu einem führenden Schnellladeanbieter in Südeuropa zu werden. Ende 2024 eröffnete Zunder im nordspanischen Oviedo seinen bislang größten Schnellladepark mit 36 HPC-Anschlüssen.
Quelle: per Mail, kawat.io





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