Skoda jagt kommendes E-SUV Peaq durch sämtliche Klimazonen
Die Prototypen des neuen Skoda-Flaggschiffs haben laut den Tschechen insgesamt mehr als 1,5 Millionen Kilometer zurückgelegt – und zwar wie bei solchen Tests üblich in einer Vielzahl von Klimazonen und unter unterschiedlichsten Bedingungen. Dazu haben die Vorserienfahrzeuge des Peak insgesamt drei Kontinente gesehen, darunter so anspruchsvolle Regionen wie die Wüste von Arizona und die Eisflächen 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Außerdem wurden die Praxistests durch virtuelle Entwicklungsmethoden ergänzt.
Technisch nutzt der Skoda Peaq die neue MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns gut aus und verfügt entsprechend über neue Elektromotoren, Batterien für eine Reichweite von über 600 Kilometern sowie ein adaptives DCC-Fahrwerk. Das E-SUV bietet dabei je nach Konfiguration Platz für fünf oder sieben Personen. Zu haben sein wird der Peak in den drei Antriebsvarianten 60, 90 und 90x, zu denen bisher folgende Eckpunkte bekannt sind:
Mit fast 4,90 Metern Länge, 1,70 Metern Höhe und 2,97 Metern Radstand wird der Peaq „das größte und geräumigste Modell im Skoda Portfolio“, wie die Tschechen mitteilen. „Dank eines Radstands von fast drei Metern genießen Passagiere in der zweiten und dritten Sitzreihe außergewöhnlich viel Beinfreiheit und Komfort“, heißt es weiter. „Darüber hinaus bietet die dritte Sitzreihe großzügige Kopffreiheit.“ Und der Innenraum ist – wie bei Skoda üblich – mit einer Vielzahl praktischer „Simply Clever“-Lösungen ausgestattet.
Johannes Neft, Škoda Auto-Vorstandsmitglied für Technische Entwicklung, kommentiert: „Der Škoda Peaq ist das Ergebnis eines umfangreichen Entwicklungs- und Testprozesses, in dessen Verlauf unsere Ingenieure die Funktionalität und Langlebigkeit aller wichtigen Komponenten und Designelemente überprüft haben. Wir haben den Peaq sowohl in Labors, darunter Klimakammern und Windkanäle, als auch unter realen Bedingungen ausgiebig getestet – von der Hitze der Wüste bis hin zu eisigen Umgebungen […]. Ziel war es, sicherzustellen, dass alle Komponenten auch in diesen Extremsituationen korrekt und zuverlässig funktionieren.“
| Peaq 60 | Peaq 90 | Peaq 90x | |
|---|---|---|---|
| Antrieb | RWD | RWD | AWD |
| Leistung | 150 kW | 210 kW | 220 kW |
| Beschleunigung | 8,6 s | 7,1 s | 6,7 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h | 180 km/h | 180 km/h |
| WLTP–Reichweite | >460 km | >600 km | >600 km |
| Batteriekapazität | 63 kWh | 91 kWh | 91 kWh |
| Ladezeit DC 10-80% | <27 min | <28 min | <28 min |
In trockenen Wüstengebieten wurden die Peaq-Testfahrzeuge beispielsweise 12 Monate lang intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt, „um die Lackqualität und die Haltbarkeit der Kunststoffkomponenten zu beurteilen“, so die Verantwortlichen. Die Fahrtests bei extremer Hitze stellten zudem hohe Anforderungen an Bremsen, Fahrwerk und Kühlsysteme. Auf Stau- und Schotterstrecken, auf denen der Škoda Peaq Tausende von Kilometern zurücklegte, überprüften die Ingenieure on top die Abdichtung des Innenraums sowie die Widerstandsfähigkeit der Karosserieteile aus Metall und Kunststoff gegen Steinschlag.
Vor der nahenden Weltpremiere am 23. Juni hat der Škoda Peaq nun endgültig grünes Licht von den Entwicklern bekommen. Die Veranstaltung kann über die offiziellen Kommunikationskanäle von Škoda verfolgt werden. Der Livestream beginnt um 18.25 Uhr.
skoda-media.de, skoda-storyboard.com





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