Audi bestätigt A4 e-tron für 2028 auf neuer SSP-Plattform

Audi konkretisiert seine Pläne für den A4 e-tron. Der Elektro-Mittelklassewagen soll 2028 auf den Markt kommen und als eines der ersten Volumenmodelle des Volkswagen-Konzerns die neue SSP-Plattform vollständig nutzen.

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Bild: Audi

Audi-Technikvorstand Rouven Mohr bestätigte im Gespräch mit dem australischen Fachportal GoAuto, dass es „keinen Grund zur Korrektur“ des bislang genannten Marktstarts im Jahr 2028 gebe. Nach Angaben des Fachportals soll der A4 e-tron zudem als erster Audi das „volle Potenzial“ der SSP-Plattform ausschöpfen. Dazu könnten unter anderem eine einheitliche Batteriearchitektur, die neue zonale Elektronik sowie Verbesserungen bei Effizienz und Reichweite zählen. Konkrete technische Daten werden in dem Bericht allerdings nicht genannt.

Mohr erklärte außerdem, dass der A4 e-tron als eines der ersten Serienmodelle die neue Designsprache „Radical Next“ tragen werde. Gleichzeitig soll es ein neues Interieurkonzept geben, das digitale Funktionen wieder stärker mit klassischen Bedienelementen wie Tasten und Drehreglern kombiniert. Entwickelt wird das Modell nach dem konzerninternen „Project House“-Ansatz, der laut Audi u.a. Entwicklungszeiten verkürzen soll. China-Speed lässt grüßen.

Mit dem A4 e-tron dürfte Audi insbesondere auf den kommenden elektrischen BMW i3 sowie die elektrische Mercedes C-Klasse zielen. Beide Premium-Konkurrenten treiben die Elektrifizierung der Mittelklasse voran, während Audi mit dem neuen Modell zugleich den Generationswechsel auf die SSP-Architektur einläutet. Nach Angaben Mohrs soll außerdem der klassische Avant Teil der Modellfamilie bleiben, sprich: eine Kombi-Variante.

Die Bestätigung des Zeitplans ist auch deshalb bemerkenswert, weil der A4 e-tron zuletzt immer wieder mit Verzögerungen rund um die Softwareentwicklung im Volkswagen-Konzern in Verbindung gebracht wurde. Im vergangenen Jahr berichtete das Manager Magazin, dass Herausforderungen im Software-Joint-Venture mit Rivian den Marktstart des Modells auf Ende 2028 verschoben hätten. Damals war von Problemen bei der Integration der neuen zonalen Elektronikarchitektur sowie Anpassungen an die Konzernmarken die Rede. Audi selbst äußert sich dazu nicht – hält aber nun offenbar am Zeitplan für 2028 fest.

goauto.com

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