Schlagwort: Anton Hofreiter

14.11.2016 - 08:14

Anton Hofreiter, Eicke Weber, Uwe Dieter Grebe.

Anton-Hofreiter„Wir Grüne glauben nicht, dass der Erhalt überholter Strukturen herbeigeplanwirtschaftet werden kann. Die Frage ist doch: Werden die zukunftsfähigen Arbeitsplätze bei uns in Deutschland entstehen oder im Ausland?“

Diese Sätze stammen von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter aus einem Streitgespräch mit VDA-Präsident Mattias Wissmann. Letzterer will vomm vollständigen Wechsel auf Elektromobilität bis 2030 nichts wissen und fällt außerdem mit der Aussage auf, moderne Euro-6-Diesel würden „jeden Schadstofftest bestehen“.
welt.de

Eicke-Weber„Wasserstoff ist ein idealer Energieträger für das Betreiben von Elektroautos mit Brennstoffzellen. Dieser Technik wird die Zukunft gehören – bei Autos, Bussen und Lkw.“

Der Physiker und ehemalige Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme Eicke Weber arbeitet künftig in Berkeley und singt das Hohelied der Brennstoffzelle. Er glaubt nicht, dass Batterien mittelfristig einen vergleichbaren Komfort bieten könnten.
welt.de

Uwe-Dieter-Grebe„Das Thema ‚hängt‘ meines Erachtens noch an einer Kombination aus Infrastrukturdefizit und der notwendigen Kostenreduzierung der Komponenten.“

Dr. Uwe Dieter Grebe, Geschäftsführer Entwicklung Antriebssysteme bei AVL List, glaubt derweil nicht an einen schnellen Durchbruch der Wasserstoff-Mobilität. Dagegen seien „Produktkosten von etwa 100 Euro pro Kilowattstunde für das einbaufertige Batteriepack“ in der „ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts vorstellbar“.
automobilkonstruktion.industrie.de

07.11.2016 - 08:16

Barbara Hendricks, Anton Hofreiter, Jörg Leichtfried.

barbara-hendricks„Damit zeigen die Chinesen den Investoren, was auf sie zukommt. Das ist genau das, was Wirtschaftsbeteiligte brauchen: Eine klare Orientierung, was von ihnen erwartet wird.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mahnt die deutsche Automobilindustrie, ihre Modellpalette möglichst rasch an den eMobility-Vorgaben der chinesischen Regierung auszurichten, wenn sie den Anschluss auf dem chinesischen Markt nicht verlieren will.
welt.de

Anton-Hofreiter„Es ist das alte Muster: Statt ihre Ingenieure loslegen zu lassen und das Problem zu lösen, schicken sie ihre Lobbyisten vor, um die Technologie zu verhindern. Das ist eine Sackgasse, das wird nicht mehr lange gut gehen.“

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sieht bei der bis dato vorherrschenden Zurückhaltung der Autoindustrie gegenüber Elektromobilität alte Reflexe, wie man sie schon bei der Einführung von bleifreiem Benzin, Katalysator, Partikelfilter, CO2-Grenzwerten und RDE-Tests erlebt habe. Der Kanzlerin attestiert Hofreiter derweil, sie habe noch nicht verstanden, wie schwerwiegend die Umbrüche sind, die Digitalisierung und Elektrifizierung mit sich bringen.
spiegel.de

Joerg-Leichtfried„Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, braucht es einen Ruck durch Europa. Wir müssen das Verkehrssystem völlig umkrempeln, umweltfreundliche Antriebsformen wie Elektromobilität massiv ausbauen, die Bahn stärken und auf erneuerbare Energien umrüsten.“

Der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried will sein Land „elektrofit“ machen. Ende November soll dazu ein E-Mobilitätspaket vorgelegt werden, das unter anderem vorsieht, die Ladeinfrastruktur flächendeckend auszubauen. Auch mit einer Kaufprämie für E-Fahrzeuge ist zu rechnen.
oekonews.at

18.07.2016 - 07:53

Stefan Bratzel, Anton Hofreiter, Paul McNamara.

bratzel„Sollte sich dieser geringe Nachfragetrend fortsetzen, würden trotz Prämie innerhalb eines Jahres lediglich 24.000 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen werden. Allerdings ist es für eine abschließende Beurteilung der Wirkung derzeit noch zu früh.“

Stefan Bratzel, Chef des Center of Automotive Management (CAM), führt das zögerliche Kaufverhalten der Deutschen trotz Kaufprämie auf das „R.I.P.-Problemcluster Reichweite, Infrastruktur, Preis“ zurück. Das globale Wachstum werde weiterhin vom chinesischen Markt getrieben.
welt.de, elektromobilitaet-praxis.de

Anton-Hofreiter„Die Maßnahme allein reicht nicht aus. Wir brauchen eine Mobilitätsstrategie, die Prämie kann da nur ein Baustein sein. Erforderlich sind vernünftige CarSharing-Angebote, eine ausreichende Ladeinfrastruktur und eine bessere Abstimmung von öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln. Da hakt es momentan gewaltig.“

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter schlägt angesichts des verhaltenen Interesses am Umweltbonus in eine ähnliche Kerbe und appelliert darüber hinaus an die Autoindustrie, sich auf Null-Emissions-Fahrzeuge zu fokussieren.
idowa.de

Paul-McNamara„Meiner Meinung nach wird die Formel E die Grenzen von Ingenieurskunst und Technologie im Motorsportbereich weiter verschieben. Die Meisterschaft ist wirklich eine Innovation für elektrische Straßenautos.“

Paul McNamara, der Technikchef von Williams Advanced Engineering, wertet die Möglichkeit, das Wissen über Batterien zu erweitern und die weiterentwickelte Technik in straßentauglichen Systeme zu implementieren, als wichtigste Effekte der Elektro-Rennserie.
motorsport-total.com

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coperion

24.06.2016 - 08:02

Werner Tillmetz, Gernot Lobenberg, Anton Hofreiter.

Werner-Tillmetz„Wenn Deutschland wieder einmal die Kurve nicht hinkriegt, wie schon zuvor bei Computern, Kameras, Photovoltaik und anderen Technologien, dann haben wir ein volkswirtschaftliches Problem. Die Autoindustrie ist systemrelevant und es würden erhebliche Anteile der heutigen Wertschöpfung mittelfristig wegbrechen.“

Prof. Werner Tillmetz vom Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschungszentrum Baden-Württemberg (ZSW), drängt auf eine Zellfertigung in Deutschland. Die Politik stehe zwar dahinter und es gäbe auch schon erste positive Anzeichen in der Zulieferindustrie. Sollte dies aber nicht reichen, stünden der Industrie und der Gesellschaft harte Zeiten bevor.
pv-magazine.de

Gernot-Lobenberg1„Wenn die deutsche Automobilindustrie nicht zum Treiber des Mobilitätswandels wird, dann besteht die Gefahr, dass wir den Anschluss verlieren und Deutschland zum bloßen Zulieferer der neuen Mobilitätsdienstleister degradiert wird. Die Potenziale der Elektromobilität sind enorm und wir müssen aufpassen, dass wir diese Potenziale für uns nutzen.“

Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO), sieht die jüngst verabschiedete Kaufprämie jedoch als positives Signal an den Markt. Bei neuen Mobilitätsplattformen seien US-Firmen allerdings weiter besser aufgestellt, meint Lobenberg, der übrigens heute Geburtstag hat. Happy Birthday!
lifeverde.de

Anton-Hofreiter„Es geht ja nicht darum, dass von heute auf morgen alle Autos als Elektroauto fahren, aber es geht darum, dass sich die Autoindustrie jetzt aufmacht, das möglichst schnell auf die Straße zu kriegen. Wenn sie noch 20 Jahre warten, dann haben sie am Ende ein Problem, dann gibt es diese Konzerne nicht mehr.“

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hofft auf mehr Tempo bei der Elektrifizierung der Autokonzerne. Aus Klimaschutzgründen, aber auch aus Selbstschutz sei ein entschiedenes Umschwenken vonnöten.
deutschlandfunk.de

19.05.2016 - 07:54

Frank Welsch, Matthias Wissmann, Anton Hofreiter.

Frank-Welsch„Wir werden uns mit dem neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten auf rein elektrische Fahrzeuge fokussieren. Das ist unsere Priorität.“

Volkswagen-Entwicklungsvorstand Frank Welsch bezeichnet Plug-in-Hybride als „Brückentechnologie“, die mit dem Modularen Querbaukasten gut abgedeckt werden könne. Mit dem noch 2016 erscheinenden neuen e-Golf mit 300 km Reichweite verbindet Welsch die Hoffnung, dass dieser dann auch als Erstauto akzeptiert wird.
automobilwoche.de

Matthias-Wissmann„In den kommenden Jahren werden Hersteller und Zulieferer ihre globale Elektromobilitätsoffensive mit Milliardeninvestitionen weiter vorantreiben.“

Verspricht Matthias Wissmann in einer Reaktion zum gestrigen Kabinettsbeschluss zur Förderung der E-Mobilität. Da nehmen wir den VDA-Präsidenten gerne beim Wort!
vda.de

Anton-Hofreiter„Die Bundesregierung muss endlich anfangen, das Klima auch im Verkehrssektor zu schonen und der Autoindustrie einen zukunftsfähigen Ausweg aus dem Diesel-Dilemma zu zeigen.“

Aus Sicht von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter greifen Kaufprämien zu kurz und drohen schnell zu verpuffen. Der Regierung fehle der Atem für eine nachhaltige Unterstützung, um die Elektromobilität endgültig auf dem Markt zu etablieren.
landespresseportal.de

28.04.2016 - 07:42

Herbert Diess, Olaf Kastner, Matthias Wissmann, Anton Hofreiter.

Herbert-Diess„Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Tesla-Kunde jemals wieder ein konventionelles Premium-Fahrzeug erwägt, es sei denn, es fährt elektrisch.“

Für VW-Markenchef Herbert Diess hat sich der US-Konkurrent sowohl bei der Technik als auch beim Thema Kundenbindung eine äußerst starke Position aufgebaut. Offenbar haben sie bei Volkswagen mit Diess den richtigen Mann geholt: Er will den Laden auf Elektro-Kurs bringen – und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Entsprechend klingt auch dieser Satz: „In der neuen Zeit ist Tesla ein relevanterer Wettbewerber als die konventionellen.“ Das hat gesessen.
auto-motor-und-sport.de

Olaf-Kastner„Bei der Elektromobilität macht China gerade einen großen Sprung. Das ist eine interessante Entwicklung. Subventionen haben den Markt gestützt. Aber wir sehen, dass es auch eine stärkere, private Nachfrage gibt.“

BMW-China-Chef Olaf Kastner sieht die Elektroauto-Förderung in China als Erfolgsgeschichte. Sie habe dem Markt den nötigen Impuls für die heutige Dynamik verpasst. Verkaufszahlen des Zinoro wollte er dennoch nicht preisgeben.
handelsblatt.com

Matthias-Wissmann„Es geht nicht um eine dauerhafte Unterstützung der Elektromobilität, es geht um einen Startimpuls. Und wenn der wirkt, dann kann das Starterkabel auch wieder weggelegt werden. Wir schätzen, dass das spätestens im Jahr 2019 geschehen kann.“

VDA-Präsident Matthias Wissmann benutzt mit dem „Starterkabel“ ein ziemlich merkwürdiges Bild für die Elektromobilität. Im Laufe des Jahres 2018 will er ableiten können, „wann wir etwa die eine Million Fahrzeuge erreichen“. Den Hellseher mit dem Starterkabel behalten wir heute als Bild des Tages vor Augen.
stuttgarter-zeitung.de

Anton-Hofreiter„Mit dieser singulären Lösung steht zu befürchten, dass die Autoindustrie immer noch nicht begreift, was die Zeichen der Zeit sind.“

Nach Meinung von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Bundesregierung „eine weitere Gelegenheit verstreichen lassen, endlich in eine moderne Verkehrspolitik einzusteigen“. Die Grünen hatten lange eine Kaufprämie von 5.000 Euro gefordert – und müssen nun die Erbsen zählen.
umweltenergie.blogspot.de

Weitere Zitate finden Sie in unserer Übersicht zum Förderprogramm >>

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Schaltbau Muenchen

11.01.2016 - 08:12

Anton Hofreiter, Elmar Degenhart, Axel Schmidt.

Anton-Hofreiter„Die deutsche Autoindustrie muss raus aus der Dieselfalle. Wir wollen nicht, dass es der deutschen Autoindustrie so geht wie RWE und E.ON.“

Sagt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter. Seine Partei hat gerade ein äußerst ambitioniertes Klimakonzept beschlossen: Unter anderem soll es schon in 20 Jahren keine neu zugelassenen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr geben. Gelingen kann dies nach Vorstellung der Grünen mit Kaufprämien für Elekrofahrzeuge, einer Verdoppelung von Bus- und Bahn-Angeboten und der Vernetzung aller Verkehrsmittel.
zeit.de, gruene-bundestag.de (Grünen-Fraktionsbeschluss als PDF)

Elmar-Degenhart„Ich halte direkte Kaufprämien erst dann für sinnvoll, wenn die Technologie reif genug für den Marktdurchbruch ist.“

Continental-Chef Elmar Degenhart hält Kaufprämien dagegen derzeit noch für verfrüht. Besser sei es, mehr in die Forschung und Entwicklung zu investieren und gewerbliche Nutzer wie Flottenbetreiber mit beschleunigten Abschreibungsmöglichkeiten zu locken.
klamm.de

Axel-Schmidt„Ein Elektroauto hat deutlich niedrigere Eintrittsbarrieren für neue Hersteller. Der konventionelle Antriebsstrang mit Motor und Getriebe ist heute mit einer erheblichen Entwicklungskompetenz verbunden. Bei Elektromotoren wird das viel einfacher. Anders hätte es Tesla nicht innerhalb weniger Jahre zu einem respektablen Hersteller gebracht. Das können auch andere Unternehmen wiederholen, keine Frage.“

Axel Schmidt, Automotive-Chef bei Accenture, glaubt, dass angesichts der Beschlüsse der Pariser Klimaschutzkonferenz und der günstiger werdenden Batterien „kein Weg an der Elektromobilität vorbeiführen“ wird.
wiwo.de

01.12.2015 - 09:15

Stefan Bratzel, Barbara Hendricks, Anton Hofreiter.

bratzel„Deutschland ist derzeit weder Leitmarkt noch Leitanbieter von Elektromobilität.“

Autoexperte Stefan Bratzel vom Branchen-Institut CAM befürchtet, dass die Bundesrepublik den Anschluss an die führenden Nationen verliert. In beiden Bereichen sei der asiatische Raum um China und Japan inzwischen Weltspitze.
sueddeutsche.de

barbara-hendricks„Gerade im Verkehrsbereich brauchen wir dringend noch mehr Anstrengungen. Wir müssen zum Beispiel vorankommen im Bereich der Elektromobilität. Wir haben eben im Verkehrsbereich noch nicht genügend erreicht.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, ihres Zeichens ein besonders zahnloser Tiger der Bundesregierung, sieht den Verkehr als eines der schwächsten Glieder in der deutschen Energiewende-Kette. Diesbezüglich will sie regulatorisch „hier und da nachschärfen“. Als wenn es damit getan wäre…
deutschlandfunk.de

Anton-Hofreiter„Man müsste mit Volkswagen und der deutschen Autoindustrie endlich ernsthaft darüber sprechen, wie der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und der Umstieg auf Elektromobilität gelingen können.“

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen im Bundestag, sieht die hiesige Automobilbranche als zentralen Schlüssel zur Energiewende im deutschen Verkehr. Dieser habe, was den Klimaschutz angeht, eine enorme Bedeutung. Leider würde die aktuelle Regierung auf EU-Ebene eher gegen schärfere Vorgaben kämpfen.
tagesspiegel.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/11/14/anton-hofreiter-eicke-weber-uwe-dieter-grebe/
14.11.2016 08:53