04.12.2017

VW-Tochter MOIA stellt Ridesharing-Stromer vor (Videos)

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Ein Jahr nach der Gründung hat das Volkswagen-Mobilitätsunternehmen MOIA jetzt auf der TechCrunch Disrupt in Berlin das angekündigte Ride-Pooling-Konzept inklusive des eigens dafür konzipierten E-Fahrzeugs vorgestellt. 

In einem ersten Projekt wird MOIA Ende 2018 in Hamburg mit rund 200 Elektro-Shuttles starten. Das erklärte Ziel ist es, bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten. MOIA-Chef Ole Harm sieht sich mit seinem Angebot an der Schnittstelle zwischen öffentlichem Nahverkehr und privaten Fahrzeug. „Wir können nun die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich des Ride-Pooling anbieten – je nach Bedarf aber auch einzelne Bausteine davon“, sagte Harms heute in Berlin.

Das elektrische MOIA-Fahrzeug auf Basis eines Transporters wurde gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Osnabrück innerhalb von nur zehn Monaten geplant, entwickelt und produziert. Eine Reichweite von über 300 Kilometern nach WLTP-Standard soll es bieten. Binnen 30 Minuten kann die Batterie per CCS wieder auf 80 Prozent SOC geladen werden. Bis zu sechs Fahrgäste finden in dem MOIA-Stromer Platz. Der Innenraum soll für die Menschen großzügig gestaltet sein. Die Sitze bieten u.a. dimmbare Leselampen oder auch USB-Ports. Zusätzlich steht den Fahrgästen WLAN zur Verfügung.

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Mittels einer App können die Fahrgäste ein E-Fahrzeug bestellen und bezahlen. Schon während der Bestellung wird angezeigt, wann ein MOIA-Stromer zur Verfügung steht – und was die Fahrt kosten wird. Ein Pooling-Algorithmus fasst Fahrgäste mit ähnlichem Ziel für eine möglichst optimale Auslastung zusammen. Zum Gesamtsystem gehören außerdem eine Fahrer-App und ein umfassendes Flottenmanagement.

Bereits seit Oktober diesen Jahres testet MOIA den Service in Hannover und entwickelt die einzelnen Komponenten im Realbetrieb weiter. Im Testbetrieb kommen derzeit 20 Volkswagen T6 Multivan zum Einsatz.
wiwo.de, automobilwoche.decloudfront.net (PDF)




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04.12.2017 11:52