24.05.2018 - 14:08

Honda und CATL kreieren E-Auto auf Basis des Honda Jazz

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Honda plant nach Informationen der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ ein groß angelegtes Elektroauto-Projekt zusammen mit dem chinesischen Batteriezellen-Hersteller CATL. Ziel sei es, ein Elektroauto auf Basis des Honda-Kleinwagens Fit (hierzulande: Honda Jazz) zu entwickeln.

Das in Co-Produktion entstehende Modell soll global vermarktet werden, eine Reichweite von 300 km aufweisen und nur rund 2 Millionen Yen (derzeit ca. 15.600 Euro) kosten. In den Handel kommen könnte es voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020.

Honda wolle jährlich weltweit mehr als 100.000 Exemplare des Stromers verkaufen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Kooperation von Honda mit CATL soll darüber hinaus auch auf künftige E-Autos ausgeweitet werden. Bis 2030 peilt Honda einen Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Anteil von 65 Prozent in seiner Gesamtabsatzbilanz an.

Die neue Partnerschaft zwischen Honda und CATL demonstriert einmal mehr den weltweit zu beobachtenden Trend hin zu chinesischen Zulieferern, die OEMs rund um den Globus zunehmend Kernkomponenten liefern. Bei japanischen Herstellern ist es natürlich besonders augenfällig, wenn sie mit chinesischen Batterieherstellern kooperieren – schließlich gibt es mit Panasonic und Co. nationale Alternativen. Doch Honda ist bei Weitem kein Einzelfall. Erst kürzlich gab Nissan bekannt, bei seinem für den chinesischen Markt bestimmten Sylphy EV ebenfalls auf Akkus von CATL setzen zu wollen.

Unlängst publik geworden ist darüber hinaus, dass CATL in den vergangenen Wochen und Monaten bereits Zuliefer-Verträge mit Renault, Volkswagen, PSA, BMW und Daimler unterschrieben hat. Bis Ende 2020 wollen die Chinesen ihre Produktionskapazität auf 50 Gigawattstunden mehr als verdoppeln.
asia.nikkei.com

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