18.10.2018 - 10:12

Nissan Leaf mit 60 kWh könnte 5.500 Dollar mehr kosten

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Aus Händlerdokumenten will „CarsDirekt“ Neuigkeiten zur 60-kWh-Version des Nissan Leaf erfahren haben. Demnach soll der Leaf mit größerer Batterie nur 5.500 Dollar (rund 4.800 Euro) mehr kosten als die derzeitige 40-kWh-Version. In Produktion gehen soll der reichweitenstärkere Leaf bereits im Januar 2019. 

Erstmals gezeigt hatte Nissan den Stromer in einer Präsentation im Januar. Auf dem Genfer Automobilsalon bestätigte Guillaume Pelletreau, Geschäftsführer Nissan Center Europe für Deutschland, Österreich und die Schweiz, entsprechende Gerüchte. Allerdings nur zum Teil. Denn Pelletreau sprach zwar von einem Leaf mit größerem Akku innerhalb der nächsten zwölf Monate. Ob es wie vermutet 60 kWh sein werden, wollte er jedoch nicht sagen. Sollte der Leaf mit dieser Batterie auf den Markt kommen, könnte die Reichweite bei rund 362 Kilometern nach EPA-Messung liegen. Der derzeitige Leaf liegt bei 243 Kilometern.

Darüber hinaus erkennt „CarsDirekt“ erste Hinweise darauf, dass zur gleichen Zeit, in der Nissan den Leaf mit 60 kWh großem Akku einführt, die Produktion der 40-kWh-Version eingestellt werden könnte. Bestätigt hat Nissan dies aber ebenfalls nicht. Logisch wäre der Schritt allemal. Denn bei einem solch geringen Aufpreis wird der Leaf mit kleinerem Akku weitgehend uninteressant. Zudem könnte Nissan ebenfalls im größeren Akku erstmals ein Thermomanagment unterbringen. Womit die Probleme der Drosselung bei DC-Schnellladungen – von der wir uns ebenfalls bereits ein ausführliches Bild machen konnten – der Vergangenheit angehören dürften.
carsdirect.com

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Ein Kommentar zu “Nissan Leaf mit 60 kWh könnte 5.500 Dollar mehr kosten

  1. e-wibeau

    Beim Kona kostet der Hub von 39,2 auf 64 kWh den Endkunden 4.400 Euro, aber brutto. Beim Leaf wären es nach den obigen Zahlen ca. 5.700 (4.400 + 19% USt.) Euro – für 20 statt annähernd 25 kWh Kapazitätszuwachs.

    Sofern das größere Paket bei Nissan dann im Ggs. zum aktuellen 40-kWh-Paket thermisch geregelt, also per wie auch immer gearteter Klimatisierung auch bei wiederholtem Schnelladen bei gleichbleibend hoher Ladeleistung im gesunden Temperaturfenster gehalten wird, ist der Aufpreis sicherlich zu rechtfertigen. Andernfalls meiner Meinung nach eher nicht, aber das muss jeder potenzielle Käufer natürlich selbst abwägen.

    Zur Aussage: „Denn bei einem solch geringen Aufpreis wird der Leaf mit kleinerem Akku uninteressant.“: Beim Kona sieht zumindest Hyundai das anders. Nur noch das große Paket anzubieten, würde den Einstiegspreis (brutto, vor Rabatten und Förderung) von 32.000 auf 37.700 Euro anheben, das sind immerhin 18 Prozent.

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18.10.2018 10:12