23.02.2019 - 14:57

Konvekta baut Produktion für CO2-Wärmepumpe aus

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Konvekta erhöht die Produktionskapazitäten für seine CO2-Wärmepumpe für Elektrobusse. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage reichen die Kapazitäten seit Dezember schon nicht mehr aus. Seit Januar fördert das BAFA zudem CO2-Busklimaanlagen mit bis zu 6.500 Euro. 

Im Frühjahr 2018 hatte der Hersteller von Klimasystemen seine Wärmepumpe für ELektrobusse vorgestellt. Kurz darauf startete die Serienproduktion. Zu Beginn lief diese noch auf einer bestehenden Produktionslinie. Doch die Nachfrage ist mittlerweile so groß, dass im vergangenen Monat für die Wärmepumpe eine eigene Produktionslinie in Betrieb genommen wurde. Dieser Schritt kam deutlich früher als von Konvekta ursprünglich geplant.

Bereits seit einigen Jahren liefert Konvekta die CO2-Wärmepumpen mit dem R-744-Kältemittel (CO2) an Bushersteller – so beispielsweise auch an Solaris. Das CO2-Wärmepumpensystem übernimmt dabei das gesamte Thermomanagement im Elektrobus, von der Temperierung des Fahrgastraumes bis hin zu den temperaturempfindlichen Batterien.

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Durch die optimale Temperatur der Energiespeicher wird laut Konvekta deren Lebensdauer verlängert und vor allem die Reichweite erhöht. Denn genau hier gibt es immer wieder Meldungen, dass E-Busse vor allem an kalten Wintertagen nicht auf ihre geplanten Einsatzzeiten kommen. Die Probleme der alternativen Technologien sind hinlänglich bekannt: Beim Einsatz von Dieselzusatzheizungen entstehen Abgasemissionen. Eine Elektrozusatzheizung hingegen vermindert die Reichweite. Konvekta positioniert deshalb die CO2-Wärmepumpe 2.0 als ganzheitliches Thermomanagement für Elektrobusse.

Seit Januar diesen Jahres fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) u.a. derartige CO2-Busklimaanlagen. Bei den aktuell verfügbaren CO2-Wärmepumpensystemen von Konvekta sind somit pro Fahrzeug Förderbeträge zwischen 4.000 Euro für einen elektrischen Solobus und bis zu 6.500 Euro für einen elektrischen Gelenkbus möglich. Auch Schienenfahrzeuge wie Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen oder Regionalbahnen profitieren von der Förderung.
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23.02.2019 14:18