02.04.2019 - 12:01

Byton verzeichnet 50.000 Reservierungen für den M-Byte

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Noch ist das Fahrzeug nicht auf dem Markt, doch schon jetzt verzeichnet Byton für den M-Byte nicht weniger als 50.000 Reservierungen über die Webseite. Derweil hat das Startup mit Prototypen des Modells Wintertests in der Inneren Mongolei absolviert. 

Darüber hinaus kündigt der frisch gebackene Byton-CEO Daniel Kirchert gegenüber der „Automobilwoche“ bereits die zweite Fahrzeugplattform an. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die nächste Plattform noch vor 2025 kommt“, so Kirchert. Über die Modellgröße hat Byton noch keine Entscheidung getroffen. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass es sich dabei um ein autonomes Shuttle-Fahrzeug handeln könnte.

Doch zurück zum M-Byte: Seit Mitte 2018 testet Byton rund 100 Prototypen auf Prüfständen, Teststrecken und im Straßenverkehr in China und in den USA. Während der Wintertests fuhren Ingenieure bei Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius mehrere Tausend Kilometer auf offener Straße und präparierten Teststrecken. In dieser Phase lag der Fokus auf Batterien, Batteriemanagement, Elektroantrieb und Antriebselektronik, um die Zuverlässigkeit und eine entsprechende Reichweite zu gewährleisten. Komponenten wie Chassis, Fahrwerk oder etwa das Heizungs- und Klimasystem mussten sich ebenfalls im Dauereinsatz beweisen.

Im Headquarter von Byton in Nanjing läuft derweil die Fertigstellung der Produktionsanlagen auf Hochtouren. Alle Hallen sind fertiggestellt und werden aktuell mit Maschinen ausgerüstet. Die Ausstattung des Presswerks und der Lackiererei ist bereits nahezu abgeschlossen. Der Start der Vorserienproduktion ist für den nahenden Sommer vorgesehen. Die ersten Serienfahrzeuge werden Ende 2019 in China, in der zweiten Jahreshälfte 2020 in den USA und Ende 2020 in Europa ausgeliefert. Nicht weniger als 300.000 Fahrzeuge sollen jährlich in Nanjing vom Band rollen. Ab 2023 peilt Byton die Vollauslastung an.

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„Die klassischen Premiumhersteller Audi, BMW und Daimler sind unsere direkten Wettbewerber, ihnen wollen wir Marktanteile abjagen. Aber wir profitieren auch von ihrem Push Richtung Elektromobilität“, glaubt Daniel Kirchert. Dass der Markt soweit sei, würde die Zahl von 50.000 Vorbestellungen zeigen. Erstmals lud Byton im vergangenen Sommer Journalisten in den USA zu einer Mitfahrt ein. Dirk Kunde nahm die Gelegenheit für electrive.net wahr – beim Gipfeltreffen der Oldtimer-Gemeinde Concours d´Elegance in Pebble Beach. Im Januar dieses Jahres folgte nach der Konzeptvorstellung des M-Byte auf der CES die Präsentation der Vorserienversion.

Doch bevor der Marktstart in China beginnen kann, wollen Daniel Kirchert und Carsten Breitfeld die finale Phase der dritten Finanzierungsrunde abschließen. Die Geldgeber sollen vor allem aus den USA stammen, da die Chinesen bereits seit der Gründung des Unternehmens Future Mobility Corporation die Marke Byton finanziell unterstützen. Über die Höhe der Summe schweigt Kirchert. Sie sei aber so angelegt, dass sie die Marke über den Produktions- und Marktstart tragen werde. Ob das Startup danach den Schritt an die Börse wagt, ist noch unklar.
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