03.05.2019 - 13:58

VW-Großkampagne startet mit einem Jahr Vorlaufzeit

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Neuartige Autos, neuartige Werbestrategie: Zum Vorbestellungsstart seines ersten MEB-Elektromodells am 8. Mai startet Volkswagen eine breite international angelegte Marketingkampagne zur E-Mobilität. Das Budget beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

VW äußert selbst, dass Kampagnen normalerweise zur Markteinführung eines Fahrzeugs erfolgen. Doch mit Blick auf den Launch des ID.3 – des ersten Stromers auf MEB-Basis – in 2020 setzen die Wolfsburger bereits über ein Jahr im Voraus an.

Der „Aufbruch“ in das Elektro-Zeitalter soll über mehr als 600 Kommunikationselemente auf verschiedenen Kanälen ausgespielt werden. „Für einen so tiefgreifenden Wandel, den Volkswagen derzeit in Richtung E-Mobilität vollzieht, benötigen wir einen neuen Ansatz im Marketing“, erläutert VW-Marketingchef Jochen Sengpiehl. „Deshalb fahren wir für unseren ID. keine konventionelle Markteinführungsstrategie. Wir starten deutlich früher und sprechen nicht nur über das Produkt. Es geht auch um die Kommunikation einer neuen Bewegung.“

Präsentiert werden soll der Serien-ID.3 bekanntlich im September auf der IAA in Frankfurt. Zentraler Baustein der Kampagne ist ein sogenanntes eManifesto, das zum DFB-Pokalfinale am 25. Mai in Berlin erstmals gezeigt, in der Bundeshauptstadt von mehr als 50 Prozent der Werbeflächen prangen und auch in anderen EU-Ländern zum Einsatz kommen wird – konkret in Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Schweden, Polen und Irland. Neben weiteren Online- und Offline-Werbemaßnahmen wird Volkswagen zum Vorbestellungsstart am 8. Mai auch eine neue Content-Plattform namens ID. Hub hochfahren, die alle Inhalte der Gesamtkampagne zentral zusammenfasst.
horizont.net, volkswagen-newsroom.com

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3 Kommentare zu “VW-Großkampagne startet mit einem Jahr Vorlaufzeit

  1. Mark

    Der „Zauber“ um die Vorbestellung un die damit verbundenen Bedingungen für eine erfolgreiche Vorbestellung finde ich sehr schade.

    Klar will VW was ganz großes Strarten.
    Aber dass die Händler auch keinen Plan haben, ob die Vorbestellung nur vom Käufer selbst, oder auch von einem Händler für den zukünftigen Käufer getätigt werden kann, ist schon schade.
    Nehmen wir an, ich möchte den ID.3 gern leasen. Wie gestaltet sich dann die Vorbestellung?
    Kann ich die Vorbestellung selbst machen, muss diese vom Händler oder dann doch nur von der Leasinggesellschaft durchgeführt werden?
    In Foren ist zu lesen, dass für die Vorbestellung 1.000 Euro Anzahlung fällig werden. Das ist auch O.K., aber wie? Per PayPal oder Kreditkarte…
    Andere schreiben, dass wohl eine „VW ID“ benötigt wird. Also vorher eine ID registrieren…?

    Mittwoch, 8.5. ist bald…

  2. Simon

    Es gibt auch Händler die nicht viel vom ID. wissen. Einfach zum nächsten Händler fahren. Egal welcher Autobauer bei BEV sind sie alle gleich.
    Manche wollen BEVs verkaufen und andere leider nicht.

  3. Bartholomäus Steiner

    Man darf gespannt sein. Vielleicht schafft dieses Marketing ein attraktiveres Bild der E-Mobilität insgesamt.

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03.05.2019 13:58