20.05.2019 - 10:47

BMW: PHEVs mit mehr E-Reichweite ab Sommer zu haben

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BMW rüstet seine PHEV-Modelle zum Sommer mit neuer Batteriezellen-Technologie für mehr Elektro-Reichweite aus. Alle Plug-in-Hybrid-Modelle des bayerischen Autobauers werden zudem mit einem akustischen Fußgängerschutz ausgestattet.

Bereits auf dem diesjährigen Genfer Autosalon hatte BMW seine hohen Ambitionen im PHEV-Bereich unterstrichen und die zweite Generation einer Reihe von Teilzeitstromern ins Rampenlicht gerückt.

Auf besagte gesteigerte Elektro-Reichweite dank neuer Zelltechnologie kommen laut den Münchnern neben der BMW 330e Limousine, der BMW 530e Limousine, der neuen BMW 530e xDrive Limousine und des neuen BMW X5 xDrive45e auch der BMW 225xe Active Tourer und die 7er Reihe mit elektrifiziertem Antrieb. Verfügbar sein werden die überarbeiteten Modelle mit Produktionsstart im Juli bzw. August.

Und was bedeutet erweiterte E-Reichweite konkret? Im Fall der neuen BMW 330e Limousine wird diese um rund 50 Prozent auf 59 bis 66 km nach WLTP gesteigert. Ihre Antriebsleistung beläuft sich auf 185 kW mit 30 kW-Boost-Potenzial, was eine Beschleunigung in 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h möglich macht.

Bei der BMW 530e Limousine wächst die elektrische Reichweite um mehr als 30 Prozent auf bis zu 64 Kilometer. Die für Sommer angekündigte Allrad-Version der Limousine namens BMW 530e xDrive wird es unterdessen nach Herstellerangaben auf eine E-Reichweite von 57 km bringen.

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Die zweite PHEV-Generation des Allradlers BMW X5 kommt durch den Einsatz eines angepassten Verbrennungsmotors nun auf 290 kW und ein Sprintvermögen, das sich in 5,6 Sekunden bis Tempo 100 niederschlägt. Viel wichtiger aber: Mit einer elektrischen Reichweite von rund 80 Kilometern wird der Wert des Vorgängermodells annähernd verdreifacht.

Auch die E-Reichweite der BMW 7er Reihe haben die Bayern im Vergleich zu den Vorgängermodellen um fast 30 Prozent auf Werte zwischen 50 und 58 Kilometer gesteigert. Zur Auswahl stehen der BMW 745e, die Langversion BMW 745Le und der BMW 745Le xDrive mit erweitertem Radstand und Allradantrieb. Sie verfügt wie der X5 über besagten angepassten Verbrenner, sodass nun ebenfalls 290 kW Gesamtoutput zu Buche schlagen.

Und schließlich wird auch der BMW 225xe Active Tourer dank neuartiger Zelltechnologie auf 57 km E-Reichweite kommen, was einer Steigerung um mehr als 25 Prozent entspricht. Garant dafür ist eine von 7,7 auf 9,7 kWh gesteigerte Kapazität bei gleicher Batteriegröße.

Serienmäßig sind alle Plug-in-Hybrid-Modelle von Sommer an außerdem mit einem akustischen Fußgängerschutz ausgestattet. „Beim elektrischen Fahren wird über ein Lautsprechersystem ein unverwechselbarer, speziell für elektrifizierte BMW Modelle kreierter Sound generiert“, heißt es dazu in einer begleitenden Pressemitteilung. Die Klanggestaltung im niedrigen Geschwindigkeitsbereich strahle akustische Präsenz aus, ohne den Akustik-Komfort der Insassen zu beeinträchtigen. Ein solches Geräusch wird allerdings in Europe ohnehin bald verpflichtend.
bmwgroup.com

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8 Kommentare zu “BMW: PHEVs mit mehr E-Reichweite ab Sommer zu haben

  1. StromSchleuder

    Ich habe die Befürchtung das diese sogenannte Fußgängerhupe massive Stielblüten treiben wird. Elektroautos sollten keinen Lärm ausgeben. Wir brauchen keinen Lärm in den Innenstädten. Dann würden auch die Blinden die Elektroautos hören, auch ohne künstliches Geräusch.

    • 65289499

      Das macht schon Sinn zur Sicherheit der Fußgänger. Außerdem wird es doch sowieso durch eine EU-Verordnung verpflichtend eingeführt.

    • Thomas

      +1
      Genau meine Meinung!!
      Bestes Beispiel: Audi e-tron im Avengers Film mit V8-Sound. Ich gehe davon aus, dass die Hersteller mit den Soundpaketen künftig richtig Kasse machen wollen. Via Software-Update lässt sich dann jeder beliebige „Krach“ mit dem E-Auto machen. Für höhere Geschwindigkeiten wäre auch Formel-1 Sound denkbar…

      Selbstverständlich alles nur zum „Fußgängerschutz“!
      Ich kann nur mit dem Kopf schütteln…

      • H. Ebel

        Das ist nichts anderes als von oben verordneter Lärm. Auch gute Verbrennermotoren sind nicht lauter im unteren Gang als ein E-Fahrzeug. Blinde und Schwerhörige sehen/hören auch keine Fahrräder kommen. Was für ein Schwachsinn. Sinnvoller ist es, den derzeitigen Lärm zu reduzieren, dann hören Blinde – die ja i.R. ein besseres Gehör haben – auch ein E-Fahrzeug kommen.

  2. Bernhard

    Diese ganzen PHEV´s sind teurer und wartungsintensiver als jeder BEV in der jeweiligen Fahrzeugklasse. Z.B. 3er BMW im Verhältnis zu Polestar 2 oder Model 3. Spaltmasse, Materialen, Anmutung natürlich alles besser. Aber geschenkt wenn unter der Motorhaube Steinzeittechnik arbeitet. Da wird das andere alles unwichtig.

    • Augustin Allerstorfer

      Hallo Bernhard, seit 3, 5 Jahre fahre ich einen BMW 225xe. Nach etwa 40 Tsd Km ist der Treibstoff Verbrauch bei 3,3 lt Benzin, keine Wartung oder Reparatur ausser die Kfz Prüf Plakette, soviel zu „Wartungsintensiv“!!

      • Elektro Smart

        Schon mal was von Statistischer Relevanz gehört???

  3. michael

    fast so gut wie der Opel Ampera von 2010..

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/05/20/bmw-phevs-mit-mehr-e-reichweite-ab-sommer-zu-haben/
20.05.2019 10:38