29.06.2019 - 10:22

Climate Mayors: US-Städte wollen mehr als 2.100 Elektroautos kaufen

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Bei dem zweiten „Climate Mayors Summit“ in Honolulu haben sich Vertreter von mehr als 140 US-Städten und Counties dazu verpflichtet, bis Ende 2020 eine große Elektroflotte anzuschaffen. Zudem wollen die „Climate Mayors“ auch elektrische Schulbusse kaufen.

Die „Climate Mayors EV Purchasing Collaborative“ ist eine Art Einkaufsgemeinschaft. Die Kollaborative fasst die Nachfrage und Richtlinien der beteiligten Städte und anderer öffentlicher Stellen zusammen. So wollen die Städte erreichen, dass sie einen einheitlichen, gleichen Preis für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur bei den Anbietern zahlen.

Auf dem eigens veranstalteten Gipfel auf Hawaii haben die „Climate Mayors“ jetzt bekannt gegeben, dass sich ihre Mitglieder bis Ende 2020 zum Kauf von mehr als 2.100 Elektroautos verpflichtet haben. „Durch die Bündelung unserer Kaufkraft senden die Climate Mayors eine starke Botschaft an den globalen Automarkt: Wenn Sie Elektrofahrzeuge bauen, werden wir sie kaufen“, sagte der Gründer und Co-Vorsitzende von Climate Mayors, Eric Garcetti.

Gerade mit den zusammengefassten Richtlinien soll es möglich sein, dass die Hersteller von Elektrobussen ihre Fahrzeuge ohne Umbauten an möglichst viele Träger verkaufen können. In den USA sind mehr als 470.000 Schulbusse unterwegs – wenn die lokalen Anforderungen nicht zu kleinteilig sind, ein interessanter Markt für die Hersteller.

Die 2017 gegründete Kollaborative arbeitet daran, die Kaufkraft der „Climate Mayors“-Städte zu nutzen, um die Kosten für Elektrofahrzeuge und die Ladeinfrastruktur für alle US-amerikanischen Städte, Landkreise, Landesregierungen und öffentlichen Universitäten zu senken und so den Wechsel zu elektrischen Fahrzeugflotten zu beschleunigen. Seitdem hat sich die Anzahl der beteiligten Städte mehr als verfünffacht – auf mehr als 127 Städte und 15 Bezirke aus 38 US-Bundesstaaten.
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Ein Kommentar zu “Climate Mayors: US-Städte wollen mehr als 2.100 Elektroautos kaufen

  1. Peter wulf

    Prima das die vielen amerikanischen Städte und Universitäten E schulbusse anschaffen wollen.
    Trump wird toben falls die USA Hersteller diese nicht liefern können und auf asiatische Hersteller angewiesen sind. Gut das es in USA Politiker gibt die an Zukunft und Umweltschutz denken. Die busse können bestimmt in der ,“Sonnenstaaten“ mit Solar energie oder Strom aus Wind geladen werden.

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29.06.2019 10:22