Schlagwort: USA

16.01.2017 - 09:22

CO2-Grenzwerte in den Staaten bleiben

Die US-Umweltbehörde EPA hat jetzt rechtzeitig vor dem Amtsantritt Donald Trump die Verbrauchs- bzw. CO2-Grenzwerte für Autos und leichte Nutzfahrzeuge der Modelljahre 2022 bis 2025 festgelegt. 

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13.01.2017 - 13:47

Aus für Plug-in-Audis in den USA?

Die Abkehr vom Diesel in den USA könnte auch Auswirkungen auf das Angebot an Plug-in-Hybriden in den Staaten haben, berichtet “Car and Driver”. Der Audi Q7 e-tron sei für den US-Markt ebenso vom Tisch wie PHEV-Versionen für A6 und A7, bei denen 3-Liter-Diesel zum Einsatz kommen sollten.

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11.01.2017 - 11:25

USA: Förderprogramm für Wechselrichter-Entwicklung

Die Advanced Research Projects Agency – Energy (ARPA-E) vergibt im Rahmen des Programms „Circuits“ bis zu 20 Mio Dollar an Fördermitteln für die Entwicklung einer neuen Klasse effizienter, leichter und zuverlässiger Wechselrichter auf Basis von WBG-Leistungshalbleitern mit „großer Bandlücke“ (wide bandgap semiconductors), unter anderem zum Einsatz in Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie Ladestationen.
greencarcongress.com

Charge up your day

16.12.2016 - 08:51

CARB-Ermittlungschef will von VW Taten sehen

Alberto Ayala, Ermittlungschef der kalifornischen Umweltbehörde Carb, will von den Wolfsburgern bezüglich der angekündigten E-Autostrategie zunächst Taten sehen. An der Zusammenarbeit vor Bekanntwerden der Abgasaffäre lässt Ayala kein gutes Haar: „Sie logen nach Strich und Faden.“

„VW sagt viel in Zeitungen oder vor der Fernsehkamera. Aber warten wir ab, ob die Versprechen etwa in Sachen Elektroautos auch erfüllt werden. Uns liegen sie am Herzen.“

automobilwoche.de

09.12.2016 - 12:41

Scott Pruitt: Hardliner wird EPA-Chef

Der künftige US-Präsident Donald Trump will den Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Oklahoma, Scott Pruitt, zum Chef der mächtigen Umweltbehörde EPA ernennen. Bitter, denn sein Ruf als energischer Befürworter der fossilen Energien eilt ihm meilenweit voraus.
manager-magazin.de, welt.de

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05.12.2016 - 13:35

Pflicht zum E: Brauchen wir die Quote?

China will sie. Vielleicht. Kalifornien hat sie und neun weitere US-Bundesstaaten auch. Und in Europa ist sie eigentlich schon da, nur hat es keiner bemerkt: Die Quote für Elektroautos. Ein Begriff, der nach Zwang klingt, fast nach Planwirtschaft, immer aber nach etwas, das sich nicht von alleine ergibt und trotzdem gegen alle Widerstände richtig und wichtig ist. Die Frage bleibt: Brauchen wir die Pflichtquote für Elektroautos wirklich – und falls ja, in welcher Form?

Zwei Entwicklungen bringen die Diskussion zurzeit in Fahrt. Zum einen die Ankündigung mehrerer Länder, ab einem bestimmten Datum den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren zu verbieten. Im Klartext: Dann gilt die 100 Prozent-Quote! Auch der deutsche Bundesrat hat ein Papier dazu eingebracht. Wer hören will, wie Matthias Wissmann darüber seine professionelle Distanz verliert und ungehalten wird, kann das beim Deutschlandfunk tun. Bekommt der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie e.V. angesichts der Vielzahl internationaler Initiativen Angst? Seiner Karriere jedenfalls schadet selbst die peinliche Argumentation nicht, es werde in wenigen Jahren synthetische Kraftstoffe geben, die „praktisch null Emissionen hätten“: Der ehemalige Bundesverkehrsminister ist kurz nach dem Interview in Moskau zum Präsident des Weltautomobilverbands OICA gekürt worden.

Wenn Norwegen oder die Niederlande (oder die Grünen) laut über die Pflicht zum Elektroauto nachdenken, sorgt das in weiten Teilen der Industrie nur für ein Stirnrunzeln – in diesen relativ kleinen Märkten erscheint das leicht machbar und als eine Art liebenswerter Spleen.

China. Kommt. Krass.

Wesentlich stärker wird der Kreislauf aller Beteiligten angeregt, wenn die Volksrepublik China eine Quote erwägt. Denn der chinesische Markt ist mit weit über 20 Millionen Exemplaren pro Jahr der größte der Welt. Tendenz steigend. Das Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern steht am Beginn der Massenmotorisierung. Die Autoindustrie mit Marken wie BYD ist bei Elektrofahrzeugen vom Pkw bis zum Bus sehr gut aufgestellt, und die Batteriezellen stammen aus heimischer Produktion. Es ist nicht die Quote von acht Prozent, die von Cui Dongshu, dem Generalsekretär der China Passenger Car Association, für 2018 ins Spiel gebracht wird, sondern es sind die damit verbundenen absoluten Zahlen, die für Nervosität sorgen: Allein Volkswagen müsste 60.000 Batterie-elektrische Autos oder alternativ 120.000 Plug-in-Hybride verkaufen.

Dass gerade die deutschen Hersteller darüber „entsetzt“ sind, wie es die „Süddeutsche Zeitung“ in der Überschrift eines Beitrags ohne Quellenangabe für diesen Wortlaut schreibt, darf als journalistische Effekthascherei abgetan werden. Eine Überraschung kann diese Quote nicht sein, denn sie orientiert sich an den kommenden Vorgaben aus den USA.

Widersprüchliche Staaten von Amerika

Die USA sind und bleiben das Land der Widersprüche. Zum einen ist dort der für unsere Maßstäbe riesige Ford F150 (221 Gramm CO2 pro Kilometer, 1.837 kg Leergewicht) das meistverkaufte Fahrzeug. In Kalifornien, dem mit knapp 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Staat der USA, unterliegt dieser „Light Truck“ aber der gleichen Regulierung wie normale Pkw. Ab 2018 muss die Quote der ZEVs (Zero Emission Vehicle) von zu Beginn 4,5 Prozent auf 22 Prozent im Jahr 2025 ansteigen.

Die treibende Kraft dahinter ist das California Air Resources Board (CARB), jene Behörde, die vielen Deutschen erst durch die Unnachgiebigkeit ihrer Leiterin Mary Nichols im Zusammenhang mit Dieselgate bekannt wurde. Das CARB ist deutlich älter als Volkswagens Manipulationsskandal – seit 1967 kämpft es für saubere Luft, was im dicht besiedelten und topografisch ungünstig gelegenen Kalifornien dringend notwendig war und immer noch ist.

Im Vergleich zur Totalabschaffung von Autos mit Verbrennungsmotor wirkt die Quote milde und vor allen Dingen planbar. Und die Ausgestaltung ist im Detail viel flexibler, als es die Zahlen vermuten lassen.

BEVs bekommen mehr Credit Points

4,5 Prozent für das Jahr 2018 bedeutet nämlich nicht, dass so viele Elektroautos verkauft werden müssen. Dieser Wert steht für so genannte ZEV Credits. Ein Hersteller muss für das jeweilige Zieljahr eine Quote von Credit Points erreichen, und die werden gestaffelt nach der Antriebsart vergeben.

So bekommt ein Hersteller für einen Plug-in-Hybrid je nach Ausführung zwischen 0,4 und 1,3 Credit Points. Bei einem Batterie-elektrischen Auto dagegen sind es zwischen 1 und 4 Credit Points. Je größer die Reichweite – und hier ist natürlich die US-amerikanische EPA-Range gemeint und nicht die Wunschzahl aus dem europäischen NEFZ –, desto höher der Faktor. Ein Volkswagen e-Golf in der alten Version mit 24 kWh-Batterie kommt auf 83 Meilen (134 Kilometer) pro Ladung. Dafür erhält Volkswagen 2,5 Credit Points. Für über 200 Meilen Reichweite, wie sie etwa der Chevrolet Bolt bietet, sind es zurzeit 4 und ab 2018 noch 3 Credit Points – die für 2025 vorgesehene Quote von 22 Prozent der Verkäufe könnte GM also durch einen Marktanteil des Bolt von gut sieben Prozent des eigenen Portfolios erfüllen.

Was zuerst kompliziert klingt, ist bei näherer Betrachtung lediglich eine gewisse Beweglichkeit in der Quote. Und Kalifornien ist dafür bekannt, auf veränderte Realitäten zu reagieren. Sollte zum Beispiel absehbar sein, dass Batterie-elektrische Autos schnell preisgünstiger werden, könnten die Vorgaben angepasst und verschärft werden. Klar ist: Kalifornien und neun weitere US-Staaten, die sich der Regelung angeschlossen haben, zeigen mit der Quote ihre Durchsetzungsfähigkeit.

EU: Flottengrenzwert als Quotenersatz

Und Europa? Ist scheinbar untätig. Blickt man jedoch genauer auf die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, ist auch darin ein Instrument zur Durchsetzung von Elektroautos erkennbar. Wer die Grenzwerte nicht einhält, muss pro Gramm Kohlendioxid Überschreitung 95 Euro Strafe zahlen. Pro Fahrzeug wohlgemerkt. Eine Ausnahme gilt für die ersten beiden Gramm, für die 15 bzw. 25 Euro nach Brüssel überwiesen werden müssen.

Die Höhe des Flottengrenzwerts ist also entscheidend für die Lenkungswirkung. Im Jahr 2021 sind 95 Gramm pro Kilometer vorgesehen. Die Autohersteller haben es durch massive Lobbyaktivitäten geschafft, die Verhandlungen für einen Grenzwert im Jahr 2025 aufzuschieben – im Gespräch sind 70 Gramm, es könnten aber auch 50 sein.

„Für die Hersteller könnten Batterie-elektrische Autos kostengünstiger werden als der fortgesetzte Versuch, den Verbrennungsmotor zu optimieren“, erklärt Dr. Peter Mock, Leiter des International Council on Clean Transportation (ICCT) in Europa. „Anspruchsvolle CO2-Standards haben den gleichen Effekt wie eine E-Quote, lassen aber mehr Spielraum bei der Produktstrategie“, so Mock weiter. Er befürwortet eine schnelle Einigung auf einen CO2-Grenzwert für 2025 und auch für 2030, um Planungssicherheit für die Industrie herzustellen.

Die Idee, ambitionierte CO2-Limits durch die Dieseltechnologie zu erreichen, ist gescheitert. Besonders die auf den Selbstzünder fixierte europäische Autoindustrie – egal ob in Deutschland, Frankreich oder Italien – ist längst unter erheblichem Handlungsdruck, weil die Kosten für die Abgasreinigung zu hoch werden. Als Ausweg bleibt nach heutiger Einschätzung vor allem das Batterie-elektrische Auto.

Dass eine Quote notwendig ist, zeigt eine Umkehrung des Gedankens: Wenn es weder CO2-Grenzwerte noch Vorgaben wie aus Kalifornien noch die Ankündigung eines Totalverbots wie in Norwegen geben würde, was hätte sich getan? Wahrscheinlich ziemlich wenig. Und ohne Elon Musk noch weniger.

Die Nationalstaaten sind also aufgefordert, die Zukunft aktiv zu gestalten. Und der Gesetzgeber ist keineswegs so ohnmächtig, wie es manchmal vermutet wird. Für uns in Deutschland ist der Willensbildungsprozess noch nicht abgeschlossen: Wie wollen wir leben, und wie gut soll die Luft sein, die wir atmen? Die Energiewende im Verkehr steht gerade erst am Anfang.

Autor: Christoph M. Schwarzer

07.11.2016 - 08:33

E-Zulassungen in Deutschland und den USA.

Unter den 1.167 Elektroautos, die laut KBA im Oktober neu zugelassen worden sind, waren 391 BMW i3, 148 Renault Zoe, 66 Nissan Leaf, 52 Tesla Model S und 38 Tesla Model X. In den USA kamen im selben Zeitraum 5.408 reine Stromer (+4,3% ggü. Oktober 2015), 5.943 Plug-in-Hybride (+39,3%) und 29.780 Hybride ohne externen Ladeanschluss (-2,3%) neu auf die Straßen.
kba.de (Deutschland), hybridcars.com (USA)

25.07.2016 - 07:13

USA, E-Wald, Neuwied, Sunstar Hotels, Fastned.

E-Offensive in den USA: Die Obama-Administration will kurz vor den Wahlen noch ein großes Maßnahmenpaket für mehr E-Autos auflegen. 4,5 Mrd Dollar schwere Kreditgarantien für neuartige Schnelllade-Infrastrukturen und nationale Ladekorridore sind geplant. Kommunen soll bei Flotten geholfen und die Marktumstellung mit segmentübergreifenden Initiativen beschleunigt werden.
greencarcongress.com, whitehouse.gov

E-Wald zu verkaufen: Das zum Jahresende auslaufende e-mobility-Projekt E-Wald macht den Weg frei für private Investoren. Die sechs an der GmbH beteiligten Landkreise beschlossen kürzlich, ihre Anteile zum Kauf anzubieten. Das Ziel von 150 realisierten Ladepunkten und 200 E-Autos wurde erreicht. Laut E-Wald-Chef Otto Loserth sei die Privatisierung schon länger geplant gewesen.
hogn.de

Superschnelllader in Neuwied: Die Stadtwerke Neuwied errichten in der Stadt in den kommenden Wochen zwei große Ladestationen mit einer Gesamtleistung von jeweils 200 kW. Acht Stellplätze sind davor geplant. Sie werden Teil des nationalen „Schnellladenetzes für Achsen und Metropolen“ (SLAM) und die Kosten von rund 70.000 Euro je Standort werden vom Bund mit bis zu 75 Prozent finanziert.
nr-kurier.de, lebendieges-neuwied.de

Hotelzimmer inkl. Autostrom: Sunstar Hotels aus der Schweiz verkündet, dass jetzt in sämtlichen Tiefgaragen seiner zwölf Standorte jeweils zwei Ladestationen zur Verfügung stehen. Diese können von Gästen mit Garagenplatz kostenlos genutzt werden.
lifepr.de

Preiskampf beim Schnellladen: Der niederländische Betreiber Fastned bietet den Autostrom an seinen 51 Schnellladern im Land nun für 19 Cent je kWh an – vorrausgesetzt man hat ein Abo für 24 Euro im Monat. Damit soll der Autostrom nicht teurer als im eigenen Hausstromtarif sein. Offenbar hat Fastned gewissen Druck, seine Schnellladestandorte mit Kunden zu füllen. Für die ist der Wettbewerb erfreulich.
fastned.de

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06.06.2016 - 07:53

Emma, Smatrics, Südkorea, USA, China.

Emma zieht Bilanz: Am vergangenen Freitag fand die Abschlussveranstaltung für das Forschungs-Projekt Emma (e-mobil mit Anschluss) statt. 17 von 23 Kommunen im Bodenseekreis haben mitgemacht und 21 E-Autos als ÖPNV-Ergänzung genutzt, zudem wurden insgesamt 34 Ladestationen installiert. Das Netzwerk Oberschwaben und der Landkreis Bodensee wollen die Angebote künftig unterm neuen Label „E-Mobil im Süden“ auch ohne Fördergelder weiterführen.
suedkurier.de, regio-tv.de (Video)

Schnellladen am Airport Wien: Smatrics hat eine neue Multi-Standard-Schnellladestation auf dem Parkplatz der Billa-Filiale in der Ausfahrtstraße des Flughafens Wien in Betrieb genommen. Der neue Stromspender verfügt über drei Ladepunkte mit einer Leistung von 50 kW DC bzw. 43 kW AC.
austrianaviation.net, oekonews.at, ots.at

Strom statt Diesel: Die südkoreanische Regierung gibt als Ziel aus, dass im Jahr 2020 bereits 30 Prozent aller Neuwagen elektrisch fahren sollen. Dafür werden u.a. bis 2018 alle Autobahn-Raststätten mit Ladestationen ausgerüstet. Derweil werde die Zufahrt für alte Dieselfahrzeuge in Seoul beschränkt und alle Dieselbusse ersetzt – leider nicht durch Elektro-, sondern durch Erdgas-Busse.
yonhapnews.co.kr, kbs.co.kr (Ladestationen)

Westküsten-Bündnis: Die Bürgermeister von San Francisco, Los Angeles, Oakland, Seattle, Portland und Vancouver haben eine Klimaschutz-Vereinbarung unterzeichnet. Sie bekennen sich u.a. zu einem verstärkten Einsatz von E-Fahrzeugen, der Errichtung eines Lade-Netzwerks entlang der wichtigsten Highways von Südkalifornien bis nach British Columbia sowie zu mehr Ladestationen in ihren Städten.
sfgate.com

Neue Lade-Offensive in China: Die Firma Chongqing Liangjiang & Laidian Alternative Energy will in der chinesischen Stadt Chongqing bis zum Ende dieses Jahrzehnts stolze 110.000 Ladepunkte aufbauen. Zudem plant Liangjiang & Laidian den Online-Verkauf von Elektroautos.
gasgoo.com

25.04.2016 - 07:13

Fördergipfel, Abgasskandal, Geely, USA, Mercedes-AMG, Mitsubishi.

Fördergipfel für E-Mobilität: Am Dienstagabend verhandelt die Bundesregierung mit den deutschen Autoherstellern weiter über Kaufprämien für Elektroautos. Bundesfinanzminister Schäuble fordert laut „FAZ“, dass die Hersteller die Hälfte der 5.000 Euro übernehmen. Die Anschaffung von Oberklassewagen, etwa der teuren Plug-in-Schlitten deutscher Hersteller, soll nicht subventioniert werden. Strittig ist, ob reine Elektroautos und Plug-in-Hybride unterschiedlich behandelt werden sollten.
faz.net, welt.de, finanzen.net

Abgas-Affäre zieht Kreise: Ihnen sind die Schlagzeilen am Freitag sicher nicht entgangen, liebe Leserinnen und Leser. Die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt angeordneten Nachmessungen durch das KBA zwingen alle deutschen Autobauer bis auf BMW zu Rückrufen. Freiwillig, versteht sich. Insgesamt sind 630.000 moderne Diesel-Fahrzeuge betroffen. Auch bei diversen ausländischen Herstellern wurden problematische Abgaswerte gemessen. Damit ist klar: Die meisten Autobauer tricksen und missbrauchen die Lungen der Stadtbewohner für die Abgas-Reinigung. Die Glaubwürdigkeit der Autoindustrie hat mindestens einen hässlichen Kratzer erlitten, wenn nicht wie bei VW sogar einen Motorschaden. Der saubere Diesel, so viel ist nun sicher, ist gar keiner. Die Hersteller nun mit einer Kaufprämie für Elektroautos zu belohnen, ist mindestens fragwürdig. Eigentlich gehören sie zum Bau sauberer E-Fahrzeuge geradezu verdonnert. Die Technik dafür ist längst da.
automobilwoche.de, wiwo.de, autoflotte.de

Geelys Elektro-Strategie: Der chinesische Autohersteller Geely hat ein neues Werk in Hangzhou in Betrieb genommen und will dort im ersten Jahr 100.000 E-Fahrzeuge bauen. Langfristig plant Geely eine Umstellung der Gesamtproduktion: Zielmarke sind 90 (!) Prozent Elektro- und Hybridmodelle. Reine Stromer sollen dabei auf eine Quote von 35 Prozent kommen. China, so viel ist sicher, goes eMobility!
autonews.gasgoo.com

MENNEKES_ChargeUpInYourCity

Neuauflage für US-Förderprogramm: Der US-Senat hat dafür gestimmt, das 2007 eingestellte Förderprogramm des US-Energieministeriums zur Entwicklung und Herstellung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen wiederzubeleben, von dem einst u.a. Fisker und Tesla profitierten. Der Gesetzentwurf sieht bis 2020 Fördermittel in Höhe von rund 339 Mio Dollar pro Jahr vor.
detroitnews.com

Hybrid-Sportwagen von AMG? Nach den mit dem F1-Hybrid errungenen WM-Titeln der letzten Jahre erwägt Mercedes-AMG laut „Autocar“, die Technik in einem Sportwagen auf die Straße zu bringen.
autocar.co.uk

Manipulationen beim i-MiEV? Nachdem Mitsubishi wegen geschönter Verbrauchswerte in den Fokus der Behördern geraten ist, berichteten japanische Medien, das Unternehmen könnte auch beim Elektro-Modell i-MiEV die Angaben zum Energieverbrauch manipuliert haben.
spiegel.de (letzter Absatz), reuters.com

08.04.2016 - 08:07

Blaue Plakette, Audi, Tesla, Andorra, Rampini, USA.

Blaue Plakette statt Dieselsteuer-Erhöhung: Die Umweltminister aus NRW, Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen wollten auf einem Bundesländer-Treffen zur Abgasaffäre damit beginnen, die Steuervorteile von Diesel gegenüber Benzin abzubauen. Es haperte aber an der Zustimmung aller Länder. Nun kommt wohl aber nur eine blaue Plakette für besonders Schadstoff-arme Umweltzonen. Es werden also weiter nur die Symptome per Placebo bekämpft, nicht die eigentlichen Ursachen.
spiegel.de, heise.de (Länderforderung), handelsblatt.com (Plakette)

Große Pläne für Q6 e-tron: Audi will anscheinend ab Ende 2018 im Werk Brüssel jährlich 60.000 Exemplare seines vollelektrischen SUVs bauen. Das zumindest will die „WirtschaftsWoche“ aus Branchenkreisen erfahren haben. Diese gehen zudem von einem Einstiegspreis von mehr als 60.000 Euro aus. Die gute Nachricht: Endlich nimmt ein deutscher Premium-Hersteller die Herausforderung von Tesla an. Die schlechte: Kokurrenz für Tesla S und X kommt, für das Model 3 dagegen noch lange nicht.
wiwo.de

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NOW_H2mobility Kongress H2Mobility Kongress am 12. April 2016 im BMVI Berlin: Im Rahmen des H2Mobility Kongress – Elektromobilität mit Brennstoffzelle in Deutschland und International – im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird Bundesminister Alexander Dobrindt mit hochrangingen Vertretern aus Politik und Industrie erörtern, wie der Antrieb der Zukunft auf die Straße gebracht werden kann. Seien Sie dabei!
Alle Infos unter www.h2mobility-kongress.de

Schnellere Montage für Model 3: Die Zahl der Reservierungen für den neuen Tesla ist binnen Wochenfrist schon auf 325.000 angestiegen. In einer Mail an die neuen Kunden hat der E-Autobauer nun eine Anpassung der Produktionspläne angekündigt, damit die Wartezeiten minimiert werden. Das Model X ist derweil einen Schritt weiter: Nach den Vorbestellern, sollen sich bald auch alle anderen Interessierten ihren Wunschwagen konfigurieren können.
insideevs.com (Vorbestellungen), electrek.co (Produktionsplan), teslamag.de (Model X)

E-Autoprämien in den Pyrenäen: Sogar das kleine Andorra hat nun ein Förderprogramm für E-Fahrzeuge beschlossen. In den kommenden drei Jahren werden Elektroautos und Plug-in-Hybride (mit bis zu 11.000 Euro pro Fahrzeug) sowie eine Abwrackprämie für alte Verbrenner mit drei Mio Euro bezuschusst. Das Ziel des 80.000-Einwohner-Staates sind 500 neue E-Fahrzeuge bis 2019.
bondia.ad (katalanisch)

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Hannover Messe_EnergyHANNOVER MESSE – Informieren Sie sich auf dem MobiliTec Forum über die neusten Entwicklungen im Mobilitätsumfeld und diskutieren Sie mit Experten über die weitere Entwicklung im Bereich Elektromobilität. Die Keynote zur Eröffnung hält Prof. Dr. Henning Kagermann, acatech, Nationale Plattform Elektromobilität, am 25. April um 14.10 Uhr. www.hannovermesse.de

Italo-Elektrobusse aus Ungarn: Rampini plant laut einem lokalen Medienbericht den Bau eines Elektrobus-Werks in Ungarn. Zunächst sollen sie für den dortigen Markt, später auch für andere Länder Europas produziert werden. Neben den Italienern hat anscheinend auch BYD ähnliche Pläne in Ungarn.
bbj.hu, index.hu

Guter März für E-Mobilität – zumindest in den USA: Die Verkäufe reiner Elektroautos legten mit 7.115 verkauften Modellen gegenüber dem Vorjahresmonat um 15,9 Prozent zu, die Plug-ins kamen gar auf 75,2 Prozent Wachstum. Nominell hinken sie mit 5.290 Verkäufen noch etwas hinterher. Hybridautos ohne externen Ladeanschluss waren weniger gefragt: 28.756 Verkäufe bedeuten ein Minus von 14,6%.
hybridcars.com

01.04.2016 - 07:04

München, Tesla, USA, Würzburg, Burgenland.

Start für Münchener eMobility-Förderung: Mit dem heutigen Tag tritt in der bayerischen Hauptstadt das Förderprogramm München e-mobil in Kraft, das wie berichtet vor allem Gewerbetreibende beim Kauf von E-Fahrzeugen (übrigens nur von rein elektrischen) unterstützt. Die „Süddeutsche Zeitung“ klärt im folgenden Beitrag die wichtigsten Fragen rund um das Subventionsprogramm.
sueddeutsche.de

Tesla plant Klage: Der Elektroauto-Pionier hat nun offenbar genug von den vielen Kämpfen gegen die Autohändler-Lobby in den einzelnen US-Bundesstaaten. Laut aktuellen Medienberichten will Tesla vor ein Bundesgericht ziehen, um zu erreichen, dass Direktverkäufe von den einzelnen Staaten nicht mehr verboten werden dürfen – wohl auch mit Blick auf den anstehenden Vertrieb des Model 3.
wsj.com, worldcarfans.com, greencarreports.com

US-Förderung für E-Busse & Co.: Die Federal Transit Administration des US-Energieministeriums vergibt 2016 im Rahmen ihres Programms Low-No insgesamt 55 Mio Dollar. Mit dem Programm werden lokale Behörden unter anderem beim Kauf bzw. Leasing von Elektrofahrzeugen unterstützt.
greencarcongress.com, fta.dot.gov

Neue Stromspender in Würzburg: Im Hof des Landratsamtes Würzburg stehen seit kurzem vier Ladesäulen zur Verfügung. Dort können neben den beiden Stromern der Behörde auch die E-Autos von Besuchern kostenlos mit Ökostrom versorgt werden.
mainfranken24.de, radiogong.com

E-Carsharing im Burgenland: Energie Burgenland startet gemeinsam mit vier Gemeinden E-Carsharing-Angebote. Dabei werden Elektrofahrzeuge sowie die notwendige Infrastruktur in den Gemeinden Neusiedl, Frauenkirchen, Purbach und Siegendorf zur Verfügung gestellt.
energieburgenland.at

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Modellregion_better transportDas better transport forum der Metropolregion.de organisiert französisch-spanisch-deutschen Austausch in der Elektromobilität. Nationale und regionale Strategien. Einsatzmöglichkeit von Elektrobussen. Innovative Fahrzeugkonzepte: Erstmals in Deutschland Pixel von Francecraft und cirstal von Lohr. Regionen Valladolid – Bordeaux – München. www.metropolregion.de

14.03.2016 - 09:39

Bayern, HiPoLiT, University of Warwick, USA.

Bayerisches-Forschungs--und-Entwicklungszentrum-ElektromobilitaetF&E-Zentrum Elektromobilität in Würzburg: Das Bayerische Forschungs- und Entwicklungszentrum Elektromobilität geht in die nächste Ausbauphase, nachdem die Staatsregierung nun die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hat. Die bisher in Würzburg und Garching bei München angesiedelte Batterie-Entwicklung soll künftig am Fraunhofer ISC in Würzburg konzentriert werden.
idw.online.de, br.de

An schellladefähigen Li-Ion-Batterien mit verbesserter Energiedichte für mobile und stationäre Anwendungen forscht das deutsche Konsortium HiPoLiT. Projektpartner sind das MEET Batterieforschungszentrum der Uni Münster, Johnson Matthey, BMZ, Torqeedo, Liacon und das Fraunhofer ISIT. Die Koordination übernimmt Freudenberg Vliesstoffe. Das BMBF fördert bis Ende 2018 mit rund 2 Mio Euro.
pv-magazine.de

Innovationen in der Batteriechemie will die University of Warwick am neu eröffneten Energy Innovation Centre entwickeln und erproben. Das mit Regierungs- und Industrie-Unterstützung gegründete Forschungszentrum verfügt u.a. über eine Testanlage für Elektro- und Hybridantriebe.
energylivenews.com, warwick.ac.uk

US-Greentech-Initiative: Das US-Energieministerium hat 33 Unternehmen ausgewählt, die in Zusammenarbeit mit staatlichen Forschungslaboren die Vermarktung neuer Technologien für saubere Energie voranbringen sollen. Von dem mit 6,7 Mio Dollar unterfütterten Pilotprojekt sollen auch Batterie- und Brennstoffzellen-Technik profitieren.
greencarcongress.com

07.03.2016 - 07:45

USA, Hamburg + Lübeck, BYD, Mexico, Ottawa.

US-Städte planen elektrisch: Acht Städte um Sacramento und Atlanta haben die Energy Secure Cities Coalition (ESCC) gegründet und planen damit eine Umstellung der städtischen Flotten auf alternative Antriebe. Sie wollen die Koalition auf 25 Städte ausweiten, um insgesamt rund 50.000 Verbrenner zu ersetzen und damit 500.000 Barrel Öl pro Jahr einzusparen. Eine Idee für Abgas-geplagte Städte in Deutschland?
ngtnews.com

Hanse-Kooperation für Ladesäulen: Die Verteilnetzbetreiber von Hamburg und Lübeck wollen die Ladeinfrastruktur künftig schneller und kostensparender auf die Straße bringen. Die Ausarbeitung organisatorischer und technischer Strukturen zur Förderung und operativen Umsetzung der Ladeinfrastruktur wurde jetzt von Netz Lübeck und Stromnetz Hamburg abgemacht.
hl-live.de

Elektrobusse von BYD sollen in Kooperation mit Smart Dreams bald auch in Indien gebaut werden. Unterdessen haben die Chinesen aus der kanadischen Provinz Alberta den Auftrag für drei Elektrobusse erhalten. Sie sollen im Herbst dieses Jahres in St. Albert in Betrieb gehen.
businesstoday.in (Kooperation), businesswire.com (Auftrag)

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Vergangene Woche in Genf verbracht und das eMobility-Dashboard Deutschland 2015 noch nicht geladen? Dann aber flott! Alle Neuzulassungen von Elektro-Fahrzeugen im monatsgenauen Überblick ++ Hochlaufkurve der Elektromobilität in Deutschland ++ Entwicklung der Antriebsarten (Hybrid, Plug-in-Hybrid, Elektro) von 2012 bis 2015 im Vergleich ++ Top 20 der Elektroautos und Top 20 der Plug-in-Hybride erstmals auf einen Blick.
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Trolleybusse für Mexiko: Škoda Electric hat zusammen mit dem lokalen Bushersteller DINA genau 25 Trolleybusse an die mexikanische Stadt Guadalajara geliefert.
newstix.de

Beweislastumkehr für E-Fahrzeuge: In Ottawa sind beim Kauf neuer Fahrzeuge für die städtische Flotte künftig Elektro- und Hybridahrzeuge erste Wahl. Sollten trotzdem Verbrenner angeschafft werden, muss dies gut begründet sein. Bis zu 200 Fahrzeuge will die Stadt jährlich erneuern.
metronews.ca

25.01.2016 - 08:57

Ballard Power Systems, Joint Venture, BMW, USA.

Ballard Power Systems in Asien: Die kanadischen Brennstoffzellen-Experten haben einen 12 Mio-Dollar-Auftrag aus China ergattert. Es geht um die Lieferung von Brennstoffzellen-Stacks für Busse an Guangdong Synergy Hydrogen Power Technology. Das gemeinsame F&E-Projekt mit dem japanischen Nisshinbo-Konzern zur Entwicklung von günstigen PEM-Brennstoffzellenkatalysatoren durch Reduzierung des Platin-Anteils (wir berichteten) geht derweil in die siebte Phase.
greencarcongress.com (Busse), greencarcongress.com (F&E)

Franko-kanadische Partnerschaft für E-Antriebe: Ein Joint Venture aus PSA Peugeot Citroën, Exagon Motors, Hydro-Québec und TM4 plant mit Unterstützung der Regierung von Québec die Entwicklung eines neuen, effizienteren elektrischen Antriebsstrangs für leichte Nutzfahrzeuge. Québec steuert 10,5 Mio Euro bei.
greencarcongress.com, businesswire.com

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Forum Elektromobilität_KongressDer Weg zum globalen Ladestandard für E-Autos: Claas Bracklo von BMW spricht am 1. März auf dem KONGRESS des Vereins Forum ElektroMobilität über Technologie, Standardisierung & die Charging Infrastructure Initiative „CharIN“. Weitere 30 Referenten sowie 250 Entscheider aus Spitzenforschung, Industrie, Mittelstand & Politik diskutieren branchenübergreifend zu Status Quo und Trends der Elektromobilität. Kommen Sie dazu – Anmeldung unter: www.forum-elektromobilitaet.de/KONGRESS

Erstes BMW-Motorenwerk außerhalb Europas: Die Münchner haben gemeinsam mit ihrem chinesischen Kooperationspartner Brilliance in Shengyang ein neues Werk eröffnet, in dem neben Verbrennungsmotoren künftig auch Hochvoltspeicher für Plug-in-Hybride produziert werden sollen.
automobilwoche.de

US-Unterstützung für Stromer-Technik: Das US-Energieministerium hat angekündigt, die heimische Autoindustrie und Forschung mit 58 Mio Dollar bei der Entwicklung neuer Fahrzeug-Technologien zu unterstützen. Im Fokus stehen u.a. E-Antriebe, Ladetechnik und Energiespeicher.
greencarcongress.com, energy.gov

08.12.2015 - 09:06

US-Verkaufszahlen im November.

Genau 6.103 Elektroautos wurden im November in den USA verkauft, gegenüber dem Vorjahresmonat ein leichtes Minus in Höhe von 4,5 Prozent. Plug-in-Hybride rollten 4.141 mal vom Hof (+10,1 Prozent). Hybride waren im Vergleich zum Vorjahr mit 25.153 Verkäufen weniger gefragt (-19,1 Prozent).
hybridcars.com

07.10.2015 - 08:04

US-Rekord für BMW i.

Exakt 1.710 BMW i3 wurden im September in den USA verkauft – mit Abstand neuer Rekord für den Stromer aus Deutschland. Zusammen mit dem Sportwagen BMW i8 (182 Verkäufe) kam die i-Submarke damit auf über neun Prozent aller Pkw-Verkäufe von BMW in den Staaten. Das sind mal Werte…
insideevs.com

06.10.2015 - 08:39

US-Verkaufszahlen im September.

Genau 6.704 reine Elektroautos wurden im September in den USA verkauft – gegenüber dem Vorjahresmonat ein Zuwachs von nur sieben Prozent. Plug-in-Hybridautos ließen sich deutlich schlechter an den Mann bringen (3.038/-9,5%). Die Verkäufe „normaler“ Hybridautos ohne Stecker stagnieren auf vergleichsweise hohem Niveau (32.106/+2,3%). Der Leitmarkt macht Verschnaufpause…
hybridcars.com

03.08.2015 - 08:56

Mitsubishi, USA, Spyker, Tesla, Elektroroller.

Mitsubishi-Pajero-SportNeuer Pajero Sport enthüllt: Mitsubishi hat den Nachfolger seines Pajero Sport vorgestellt. Der 7-Sitzer wird zuerst auf dem asiatischen Markt angeboten und soll ab 2017 in Europa auch als Plug-in-Hybrid starten (wir berichteten). Wahrscheinlich sind wie schon beim Plug-in-Outlander runde 50 Kilometer Elektro-Reichweite.
carscoops.com

Stromer-Abgabe in den USA? Eine neue Gesetzesinitiative soll es US-Bundesstaaten erlauben, Extra-Abgaben für Elektroautos zu erheben. Hintergrund ist ein Finanzierungsengpass beim Straßennetz, dessen Instandhaltung angesichts sinkender Einnahmen aus der Mineralölsteuer schwieriger wird.
transportevolved.com, autoblog.com

Spyker vor Neustart? Der gestrauchelte Sportwagenbauer hat nach eigenen Angaben jetzt den Status des Gläubigerschutzes verlassen. Als nächsten Schritt kündigen die Niederländer eine Fusion mit dem US-Flugzeugbauer Volta Volare an, aus der künftig auch elektrische Sportwagen hervorgehen sollen.
auto-motor-sport.de, autoblog.com

Neue X-Bilder: Im Netz tauchen immer neue Fotos des in Kürze auf den Markt kommenden Tesla Model X auf. Diesmal wurde es am Supercharger und samt Anhänger auf der Autobahn abgelichtet.
insideevs.com, teslarati.com

E-Roller abgebrannt: In einer Lagerhalle im Bochumer Ortsteil Grumme sind mehrere Elektroroller in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand nach einer halben Stunde löschen, verletzt wurde zum Glück niemand. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache und den entstandenen Schaden.
derwesten.de

Tesla-Autopilot vor dem Start: Elon Musk hat den baldigen Start der Updates für automatisierte Autobahnfahrten und Einparkvorgänge mit dem Tesla Model S angekündigt. Kleinere Probleme wie das fehlerfreie Erkennen von kontrastarmen Straßenmarkierungen müssten aber noch behoben werden.
engadget.com, puregreencars.com

22.07.2015 - 07:57

Im Auftrag der Ökobilanz.

Umweltaktivist Brian Kent will auf seinem „Negative Carbon U.S. Road Trip“ 100 Tage lang 25.000 Meilen mit einem Nissan Leaf durch die USA reisen. Das ist aber noch nicht alles: In jedem der 48 Bundesstaaten, die auf seiner Route liegen, will er einen Baum pflanzen.
greenoptimistic.com, cleantechnica.com

15.07.2015 - 07:18

Protest mit 27 Kilo Kleingeld.

Ein US-Student hat auf dem Campus seiner Universität zwei Strafzettel kassiert und sollte 110 Dollar Bußgeld bezahlen. Das tat er dann auch brav – und zwar mit drei Eimern voller Cent-Münzen. Ihn wurmte, dass die Uni nur 20 Prozent der Einnahmen durch Strafzettel behalten darf und den Rest an Vater Staat abgeben muss. Dieser hat nun also schwer zu schleppen.
bild.de

22.06.2015 - 08:46

Sonder-Afa, Continental, USA, Porsche, Morgan.

Subventionsbremse Kauder? Offenbar wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Nationalen Konferenz tatsächlich die vielfach geforderten Sonderabschreibungen für gewerblich genutzte E-Fahrzeuge verkünden. Doch Unions-Fraktionschef Volker Kauder habe sein Veto eingelegt, schreibt der „Spiegel“. Er halte Subventionen für die gut verdienende Automobilindustrie für schwer vermittelbar. Zudem biete diese überhaupt keine Fahrzeuge mit E-Motor an, die als Dienstwagen taugten. Die Sonder-Afa gilt nach Kauders Einschreiten in der Unionsfraktion dem Bericht zufolge als gescheitert.
spiegel.de

Conti leidet unter Stromer-Schwäche: Continental muss Stellen im Werk Gifhorn abbauen, wo noch bis Ende 2016 Elektromotoren für den Renault Kangoo Z.E. vom Band laufen. Die Produktion ist laut „WirtschaftsWoche“ auf 50.000 E-Motoren jährlich ausgelegt, von denen aber wegen der bisher europaweit nur 17.876 Verkäufe des Elektro-Kangoo seit dessen Verkaufsstart 2011 nur ein Bruchteil abgerufen wird. Continental könnte die E-Motorenproduktion unter Umständen sogar ganz einstellen.
wiwo.de

CO2-Bremse für US-Nutzfahrzeuge: Die US-Regierung hat einen Plan zur weiteren Verschärfung der Emissionsgrenzwerte für mittlere und schwere Nutzfahrzeuge der Modelljahre 2021 bis 2027 vorgelegt, der eine Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 24 Prozent vorsieht. Sollte dies so beschlossen werden, müssten die Hersteller wohl auch im Nutzfahrzeug-Bereich kräftig elektrifizieren.
reuters.com, greencarcongress.com, nhtsa.gov

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Das Ende des Porsche 918 naht: Am vergangenen Freitag wurde in Zuffenhausen der letzte Porsche 918 Spyder gebaut, dessen Stückzahl ja von vornherein auf 918 Exemplare festgelegt war. Die 21-monatige Produktion des Hybrid-Supersportlers ist bereits seit September 2014 ausverkauft.
automobil-produktion.de, auto-motor-und-sport.de

Morgan macht’s elektrisch: Die britische Sportwagen-Schmiede Morgan kündigt für das am kommenden Donnerstag startende Goodwood Festival of Speed ein Elektro-Konzept auf Basis ihres Threewheeler an. Das EV3 Concept soll 75 kW leisten und ab Ende 2016 in Produktion gehen.
evo.co.uk, autoblog.com, carscoops.com

09.06.2015 - 07:24

Batterie-Mythen, US-Subventionen nach Bundesstaaten.

Video-Tipp: In der neuesten Folge von „Fully Charged“ räumt Comedian Robert Llewellyn mit Batterie-Mythen auf. Haben Akkus in E-Autos wirklich nach drei Jahren ausgedient, wie Jeremy Clarkson von Top Gear einst behauptet hatte? Llewellyn geht der Sache nach – wie immer sehr unterhaltsam.
youtube.com

Klick-Tipp: „Chargepoint“ liefert einen guten Überblick zu den aktuellen Elektroauto-Subventionen und -Privilegien sowie deren Laufzeiten in den einzelnen US-Bundestaaten.
chargepoint.com

05.06.2015 - 08:41

San Diego, Mailand, Jordanien, Wolfsburg, London, USA.

Lade-Offensive in San Diego: San Diego Gas & Electric kündigt ein Mega-Projekt zum Ausbau der Ladeinfrastruktur an. Insgesamt 5.500 Ladestationen soll SDG&E an 550 Standorten für Unternehmen und Mehrfamilienhäuser installieren, um das Ziel der kalifornischen Regierung von 1,5 Mio E-Autos bis 2025 voranzubringen. Das Projekt wird von zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen unterstützt, unter anderem von GM, Honda, Siemens, ChargePoint und Plug in America.
electriccarsreport.com

1.000 E-Bikes für Mailand: Das Fahrradverleih-Netzwerk BikeMi in Mailand wurde jetzt um 1.000 Pedelecs ergänzt. Damit ist mehr als ein Fünftel der nun insgesamt 4.600 Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung ausgestattet. Das Umweltministerium unterstützt das Angebot mit 4 Mio Euro.
eltis.org, emobilitaetonline.de

Royale Großbestellung für Renault: Der französische Hersteller vermeldet eine Bestellung über nicht weniger als 150 Renault Zoe aus dem Königreich Jordanien. Die Stromer sollen noch in diesem Jahr geliefert und dann komplett mit Solarstrom betrieben werden.
alliance-renault-nissan.com

Elektrisch teilen in der VW-Stadt: In Wolfsburg fiel vor einigen Tagen der Startschuss für das erste elektrische Car- und Bikesharing-System der Stadt. Seit dem 29. Mai stehen 15 Pedelecs und 5 VW e-Up nahe des Hauptbahnhofs sowie am Bahnhof Fallersleben zur Nutzung bereit.
innoz.de

Mehr Stromspender für London: 2020 soll wie berichtet im Zentrum Londons die „Ultra Low Emission Zone“ (ULEZ) mit verschärften Abgasnormen in Kraft treten. Transport for London sucht schon jetzt nach potenziellen Partnern und Lieferanten für einen weiteren Ausbau der Schnellladeinfrastruktur speziell für gewerblich genutzte E-Fahrzeuge.
fleetnews.co.uk

US-Verkaufszahlen im Mai: Genau 7.057 Elektroautos kamen im vergangenen Monat in den USA neu auf die Straßen, 20,3 Prozent mehr als im Vergleichsmonat Mai 2014. Bei den Hybrid-Pkw sind die Zahlen in den Staaten dagegen weiterhin rückläufig: 40.257 Hybride ohne und 4.416 mit Stecker bedeuten einen Rückgang um 22,9 bzw. 33,6 Prozent.
hybridcars.com

22.05.2015 - 07:04

Formel E & Rekordversuch in Berlin, Tesla Model 3, BMW i3, Termine.

RWE zeigt Flagge in Berlin: Wer am Samstag das Formel-E-Rennen und/oder den Weltrekordversuch mit seinem Elektroauto besucht, kann am Parkplatz vor dem Haupteingang des Flughafens Tempelhof (Platz der Luftbrücke) zehn eigens aufgestellte Ladesäulen von RWE von 7 bis 20 Uhr kostenfrei nutzen. Wegen des zu erwartenden Andrangs werden die Ladevorgänge je nach Bedarf zeitlich begrenzt.

Klick-Tipp 1: Solange noch unbekannt ist, wie der „Volks-Tesla“ alias Model 3 einmal aussehen wird, müssen wir uns mit Spekulationen begnügen. Die folgenden beiden Grafik-Bastler haben da mal was auf den Bildschirm gezaubert – ihre Entwürfe könnten unterschiedlicher kaum sein.
auto-moto.com, insideevs.com

Klick-Tipp 2: Die nachfolgende „Heat Map“ gibt über die regionale Verbreitung der bisher in den USA verkauften BMW i3 Aufschluss. Die meisten der bayerischen Stromer sind wenig überraschend in Kalifornien zu finden. Aber auch in Washington sowie an der Ostküste gibt es einige „Hot Spots“.
insideevs.com

Die nächsten Termine: FIA Formel E, 8. Rennen & Weltrekord-Parade (23.05. in Berlin) ++ Renault Z.E.Volution-Tour (23.05.-26.05. in Frankfurt) ++ Tag der offenen Tür bei ExtraEnergy (24.05. in Tanna) ++ eDay – Berlin elektrisiert Firmenflotten (28.05. in Berlin) ++ Batteriestammtisch (28.05. in München) ++ Eco-Mobil on Tour (29./30.05. in Hedingen, Schweiz) ++ Sieben-Städte-Tour „Einfach elektrisch“ (30./31.05. in Lüneburg)

11.05.2015 - 07:50

Autobahn-Export.

Die Autobahn ist längst ein Teil der englischen Sprache und kann dank Porsche nun auch jenseits des Atlantiks „erfahren“ werden. Denn die Schwaben haben in Atlanta ihr neues US-Hauptquartier samt Erlebnispark eröffnet und dort auch ein Stück „German Autobahn“ integriert.
automobil-produktion.de

08.05.2015 - 07:20

US-Verkaufszahlen im April.

Genau 6.037 Elektroautos wurden im April in den USA abgesetzt, was einem Zuwachs von 48,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Hybridautos ohne (31.694/-19,6%) und mit externem Ladeanschluss (3.646/-22,7%) büßten wie schon in den vergangenen Monaten weiter ein.
hybridcars.com

22.04.2015 - 08:55

Elektroauto-Verkäufe in den USA und Norwegen.

Auf 2,7 Prozent ist in den USA im ersten Quartal 2015 der Anteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden am Gesamtabsatz gesunken. Das ist nur minimal höher als im bis dato schlechtesten Quartal 4/2011, wo der Anteil bei 2,5 Prozent lag – offenbar eine Folge der niedrigen Spritpreise. In Norwegen wurde unterdessen mit dem 50.000-sten verkauften E-Auto (ein Tesla Model S) die „magische“ Grenze erreicht, nach der neu entschieden werden muss, ob die geltenden Subventionen fortgeführt werden.
detroitnews.com (USA), hybridcars.com (Norwegen)Elektroauto-Verkäufe