Gogoro stellt Sharing-Plattform für E-Roller vor

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Der taiwanesische Elektroroller-Hersteller Gogoro stellt mit GoShare eine eigene Sharing-Plattform vor, über welche die E-Roller mit austauschbaren Akkus gemietet werden können. GoShare startet im August zunächst in Taoyuan mit rund 1.000 E-Rollern.

Mit GoShare will Gogoro seinen Vertrieb neben dem klassischen Verkauf um ein eigenes Sharing-Netz erweitern. In Taiwan hat das Unternehmen über die Jahre eine dominante Stellung aufgebaut und bedient nach eigenen Angaben 97 Prozent des lokalen Marktes für Elektro-Roller. Rechnet man die Verbrenner hinzu, kommt Gogoro immerhin noch auf 17 Prozent Marktanteil.

Kern des Angebots ist neben den Rollern das gut ausgebaute Netz an Akku-Wechselstationen. Die Reichweite der Roller liegt bei lediglich 80 Kilometern. Dank der 1.200 Wechselstationen, die über ganz Taiwan verteilt sind, erhöht sich die praktische Reichweite enorm. In Taoyuan im Norden des Landes soll jetzt der erste große Test für das GoShare-Programm stattfinden.

Wie ein Vertreter des Unternehmens gegenüber „Electrek“ erklärte, soll GoShare Ende 2020 in mehreren Städten auf der ganzen Welt verfügbar sein. Um welche Städte und Länder es sich dabei handeln wird, ist noch nicht bekannt.

Die Roller von Gogoro gehören in einer deutschen Stadt bereits zum alltäglichen Straßenbild: In Berlin werden die Elektro-Roller aus Taiwan von der Bosch-Tochter Coup eingesetzt – ebenso in Paris. Hier hat Gogoro die Roller lediglich geliefert – um den Betrieb der Flotte kümmert sich Coup selbst. Ein Wechselakkusystem gibt es in beiden Fällen nicht.
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