E.ON-Tochter Bayernwerk tritt VDA bei

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Die E.ON-Tochter Bayernwerk AG ist dem Automobilverband VDA beigetreten, um gemeinsam mehr Dynamik in den Markthochlauf der Elektromobilität zu bringen. Ein erstes Pilotprojekt hat das Energieunternehmen bereits angestoßen.

Der VDA-Vorstand stimmte dem Aufnahmeantrag als außerordentliches Mitglied zu. Die Entscheidung für die Mitgliedschaft begründet das Unternehmen mit den Prognosen zu den Verkaufszahlen von Elektroautos. „Damit aus Prognose Realität wird, braucht es jetzt schnell eine flächendeckende und zuverlässige Ladeinfrastruktur“, sagt Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG. „Für deren raschen Aufbau wollen wir uns gemeinsam mit dem VDA einsetzen.“

Nach eigenen Angaben will sich die E.ON-Tochter für eine engere Zusammenarbeit von Autobauern und Verteilnetzbetreibern einsetzen. So könne bei Netzerneuerung und -ausbau der erwartete Bedarf der Elektromobilität besser eingeplant werden. Zudem will Bayernwerk seine Erfahrungen, beispielsweise aus Forschungskooperationen mit bayerischen Automobilherstellern zum bidirektionalen und intelligenten Laden oder Nutzerverhalten, sowie aus dem Umbau der eigenen Flotte auf reine E-Fahrzeuge, in die Arbeit des VDA einbringen.

Ein Projekt, an dem Bayernwerk unabhängig vom VDA arbeitet, ist eine neue Ladesäule. Gemeinsamt mit Langmatz hat die E.ON-Netztochter eine Unterflurlösung für Ladesäulen entworfen. Der notwendige Schaltschrank wird dabei unterirdisch verbaut und durch einen Unterflurverteiler EK 880 von Langmatz ersetzt, oberirdisch steht nur eine unauffälligere Ladesäule. Das soll Platz sparen und die Ladeinfrastruktur besser ins Stadtbild einfügen – oder an denkmalgeschützten Orten überhaupt erst ermöglichen. In Oberammergau läuft derzeit ein Pilotprojekt.
inar.de, bayernwerk.de, zfk.de

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