25.11.2019 - 09:38

Akasol weiter in der Verlustzone

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Der deutsche Batteriesystem-Anbieter Akasol konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zwar deutlich steigern. Unterm Strich steht aber weiterhin ein Millionen-Fehlbetrag.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte Akasol den Umsatz um 130,9 Prozent auf 31,3 Millionen Euro steigern. Der Verlust vor Zinsen und Steuern summierte sich in den ersten drei Quartalen des Jahres auf 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: -1,0 Millionen Euro). Der Auftragsbestand bis zum Jahr 2027 lag zum Stichtag 30. September 2019 bei rund 2 Milliarden Euro.

Zum Halbjahr hatte Akasol noch einen leicht positives EBIT ausgewiesen. Den aktuellen Quartalsverlust begründete CFO Carsten Bovenschen mit „wichtigen Investitionen in die Vorbereitung der Organisationsstruktur sowie der Produktionskapazitäten für unser weiteres Wachstum“. Dass das Geschäft grundsätzlich anzieht, zeigt der Blick auf die Umsatzzahlen: In den ersten neun Monaten diesen Jahres hat Akasol bereits 45 Prozent mehr Umsatz gemacht als im Gesamtjahr 2018 (21,6 Millionen Euro).

Zudem nutze man laut Bovenschen an „sinnvollen Stellen die mögliche Flexibilität“, um die ins Geschäftsjahr 2020 verschobenen Großaufträge zweier Kunden abzumildern. So soll etwa der Drei-Schicht-Betrieb am Standort im hessischen Langen erst Anfang 2020 wieder aufgenommen werden, wenn dort die zweite Produktionslinie in Betrieb geht.

„In den vergangen neun Monaten haben wir eine anhaltend hohe Nachfrage nach unseren leistungsstarken Batteriesystemen verzeichnet“, sagt CEO Sven Schulz. „Im besonderen Fokus stand dabei unser neues Hochenergiebatteriesystem AKASystem AKM CYC, für das wir bereits im September von einem unserer Serienkunden einen Folgeauftrag im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten haben.“ Den Auftraggeber hat Akasol zwar nie genannt, hierbei dürfte es sich aber um die Volvo Trucks handeln.

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwaichen 43 und 46 Millionen Euro. Das EBIT wird der Prognose zufolge negativ „im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich“ liegen.
akasol.com (PDF)

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25.11.2019 09:50