07.02.2019 - 14:02

Akasol erhält lukrativen Folgeauftrag aus Schweden

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Der deutsche Batteriesystem-Anbieter Akasol vermeldet die Verlängerung und Ausweitung eines langfristigen Rahmenvertrags mit einem namentlich offiziell nicht genannten schwedischen Nutzfahrzeughersteller. Dabei geht es um die Lieferung von Batteriesystemen für elektrische Busse und Lkw.

Bei dem Vertragspartner dürfte es sich um Volvo handeln – ein Auftraggeber, den Akasol schon länger inkognito zu seinem Kundenstamm zählt. Ausgemacht ist nun, dass die Darmstädter von 2020 bis Ende 2023 Lithium-Ionen-Batteriesysteme der zweiten Generation an die Schweden liefern, und zwar vom Standort Langen ebenso wie vom geplanten neuen Standort in den USA aus.

Die Batteriesysteme der zweiten Generation bieten laut Akasol bei identischem Bauraum und vergleichbarem Gewicht 30 Prozent mehr Energiedichte und sind zudem schnellladefähig. Vorstandsvorsitzender Sven Schulz äußert, dass Akasol mit der Verbesserung seiner Batteriesysteme auch sukzessive die Anwendungsmöglichkeiten ausweite: „Wie der Folgeauftrag aus Schweden unterstreicht, kommen zum elektrischen Stadtbus jetzt in beeindruckendem Tempo Kurz- und Mittelstrecken-Lkw hinzu.“

Details zum Auftragsvolumen geben die Darmstädter nicht preis, betonen jedoch, dass dieses das geplante Wachstum stütze und den Auftragsbestand des Unternehmens auf hohem Niveau sichere. „Aus diesem Grund haben wir geplante Investitionen in Organisation, Infrastruktur und Produktionskapazitäten teilweise vorgezogen, um damit unsere nachhaltige Expansion und den Hochlauf der Serienproduktion in unserer teilautomatisierten Fabrik in Langen zu realisieren“, fügt Finanzvorstand Carsten Bovenschen hinzu.

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Aktuell hat das dortige Werk eine Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr. Bis 2020 soll diese nach neuesten Informationen auf bis zu 800 MWh ausgebaut werden. Interessant: Anfang November war noch von einem weniger ambitionierten Ziel – nämlich 600 MWh bis 2020 – die Rede. Der Ehrgeiz steigt also. Das künftige US-Werk soll derweil mit einer Fertigungskapazität von 300 MWh in Betrieb gehen.

Zu den aktuellen Abnehmern von Akasols Batteriesystemen zählen u.a. Daimler, Alstom, Bombardier und Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen). Auf der jüngsten IAA Nutzfahrzeuge hat Sven Schulz uns gegenüber vor der Videokamera präzisiert, in welchen Fahrzeugen Akasol-Akkus stecken:

akasol.com (PDF)

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