03.02.2020 - 13:09

Renault stellt Kompaktmodell Mégane als PHEV vor

Renault hat den überarbeiteten Mégane vorgestellt, der ab Sommer 2020 erstmals mit dem E-Tech genannten Plug-in-Hybridantrieb erhältlich sein wird. Dieser verfügt zwar über zwei E-Motoren, aber eine relativ kleine Batterie.

Der PHEV-Antrieb besteht aus einem 1,6-Liter-Benziner, zwei Elektromotoren und einem Multi-Mode-Getriebe. Die Systemleistung gibt Renault mit 118 kW an, die Leistungsdaten der E-Motoren werden nicht genannt. Der Antrieb soll von einer Technologie profitieren, „die sich auf die Energierückgewinnung konzentriert und direkt von unserer Formel-1-Expertise inspiriert ist, wie Renault in der Mitteilung schreibt. Das kupplungslose Getriebe, das Renault besonders erwähnt, soll sich durch kaum spürbare Gangwechsel und einen „hervorragenden Wirkungsgrad“ auszeichnen.

Der Wirkungsgrad muss auch gut sein, denn die E-Reichweite im WLTP-Zyklus von 50 Kilometern (im City-Zyklus des WLTP sogar 65 Kilometer) muss mit lediglich 9,8 kWh bewältigt werden. Der Hersteller gibt hier aber nicht an, ob es sich bei diesem Wert um die Netto- oder Brutto-Kapazität des Hochvoltspeichers handelt. Rein elektrisch soll der Mégane E-Tech bis zu 135 km/h schnell fahren können.

Zu den Lademöglichkeiten und der Ladeleistung des PHEV macht Renault in der Mitteilung keine Angaben. Auf den veröffentlichten Fotos ist lediglich zu erkennen, dass die Ladebuchse über dem rechten Hinterrad angebracht ist, der Tankstutzen befindet sich über dem linken Hinterrad.

Zum Marktstart im Sommer 2020 wird der Plug-in-Hybrid nur in der Kombi-Version namens Grandtour verfügbar sein, laut Renault soll die Schrägheck-Version „zu einem späteren Zeitpunkt“ folgen. Die Preise für beide Varianten sind noch nicht bekannt.

Neben dem teilelektrischen Antrieb wurden im Zuge des Facelifts kleinere Elemente am Design geändert, zudem wurde das Cockpit modernisiert. Hier gibt es jetzt die aktuellste Version des „Easy Link“-Multimediasystems der Franzosen. Zudem werden nun neue Assistenten bis hin zu einem autonomen Level-2-System angeboten.
renault-presse.de, renault.com (englische PM mit mehr Details)

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3 Kommentare zu “Renault stellt Kompaktmodell Mégane als PHEV vor

  1. Micha

    Renault weiß doch eigentlich wie man richtige E Autos baut. Warum sowas bitte? Im Megane Kombi sollte doch genügend Platz für einen richtigen Akku sein… und dann raus mit dem Verbrenner!

    • Fabi

      Mit einem größeren Akku wäre der Megane wahrscheinlich nicht mehr preislich Familientauglich. 9,x kWh Akku hört sich für mich bei ca. 50 km all electrical range nach einer netto Größe an.
      Komisch dass nichts über die Betriebsstrategie gesagt wird. Hört sich aber erstmal so an, als wäre ein ecvt verbaut mit einem Emotor für den Antrieb und einen um die Übersetzung einzustellen und das Moment des Verbrennera abzustützen um im Wirkungsgrad optimal mit der Vkm fahren zu können. Ist ähnlich dem Prius. Anscheinend ist das Patent ausgelaufen. Ich bin gespannt, finde es eine gute Idee von Renault. Wenn der preislich auch noch in Rahmen ist wird der bestimmt ein Erfolg.

  2. Alex

    Das ist diese Geschichte mit dem Markt und der Nachfrage

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03.02.2020 13:25