Hyundai verlängert Garantie beim Ioniq Elektro

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Nach dem Kona Elektro verlängert Hyundai Motor Deutschland nun auch die Fahrzeuggarantie für den Hyundai Ioniq Elektro. Sie wird für die E-Limousine ab dem Modelljahr 2020 statt wie bisher fünf insgesamt acht Jahre ohne Kilometerbegrenzung gewährt.

Während beim Kona Elektro die neue Regelung zur Garantie rückwirkend für Autos mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2020 gilt, ist das beim Ioniq Elektro für Fahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1. April 2020 der Fall. Das neue Garantiepaket umfasst die bisherige fünfjährige Herstellergarantie ohne Kilometerbegrenzung, im Anschluss erweitert Hyundai diese auf eigene Kosten um eine dreijährige Neuwagen-Anschlussgarantie des Spezialisten Real Garant.

Zudem erhalten die Kunden über acht Jahre eine Mobilitätsgarantie mit kostenlosem Pannen- und Abschleppdienst und fünf Sicherheits-Checks in den ersten fünf Jahren. Für die Batterie des Hyundai Ioniq Elektro gilt eine Garantie von acht Jahren bis 200.000 Kilometer.

Wie schon beim Kona gilt aber für die Anschlussgarantie die Bedingung, dass der Ioniq bei einem autorisierten, deutschen Hyundai-Vertragshändler erworben wurde. „Das Acht-Jahre-Garantiepaket verspricht emissionsloses sowie sorgenfreies Fahren und für den Kunden fallen keine Kosten für die Garantieverlängerung an“, sagt Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland. „Wir glauben an die E-Mobilität und sind gleichzeitig von der hohen Zuverlässigkeit unserer Batterie-elektrischen Modelle überzeugt.“

Eine weitere Änderung für das Modelljahr 2020: Alle Ioniq-Varianten erhalten ab sofort das DAB+-Digitalradio ab Werk. Am Antrieb mit 100 kW Leistung und der 38 kWh großen Batterie ändert sich nichts – genauso wie am Basispreis von 35.350 Euro.
hyundai.news

10 Kommentare

zu „Hyundai verlängert Garantie beim Ioniq Elektro“
Blackmen
16.04.2020 um 15:28
...ab welcher Restkapazität greift die Garantie - ab 25% ?Und wird das objektiv ermittelt?
Peter W
16.04.2020 um 16:55
Ich fahre den neuen Ioniq. Der Akku wird extrem "gepampert" und sogar bei milden Temperaturen bei AC-Ladung mit 3,6 kW vorgewärmt.
Magnus
09.10.2020 um 09:42
Nicht übertreiben. Der Akku hat bei 185Tkm immer noch über 200 km Erstreichweite, wie ich Gestern lesen durfte. Und der fuhr sehr viel Langstrecke mit überwiegend CCS-Ladung. Der Akku ist echt klasse und von feinster Qualität
Mike Lehmann
17.04.2020 um 12:53
Man sollte also nur große Ladehübe machen (was eigentlich kontroproduktiv ist), um nicht bei jedem Laden den Akku neu heizen zu müssen? Wie wirkt sich das auf den Gesamtstrombedarf aus?
Mike Lehmann
16.04.2020 um 19:08
Das ist mal eine gute Geste. Allerdings sollte man auch damit rechnen, dass lt. Aussagen bei goingelectric die Kühlflüssigkeit des Akku nach 60Tkm getauscht werden muss, was auch ein paar Hundert EUR kostet.Verglichen mit dem e-Golf ist er leider schon sehr teuer, insbesondere mit LED-Licht und ACC (beim e-Golf bisher ab ca. 21kEUR verfügbar).
Jennss
16.04.2020 um 23:36
Sicher, dass der Ioniq Kühlflüssigkeit für den Akku braucht? Ich dachte immer, der Akku sei nicht klimatisiert. Daher auch die geringe Ladeleistung (54 Minuten bis 80%). Tatsächlich ist er ggü. dem eGolf recht teuer, aber auch mit deutlich mehr Reichweite. Der günstigere ID.3 hat aber wiederum noch mehr Reichweite.
Ralph Geller
17.04.2020 um 01:54
Ioniq 28 kWh, also das alte Modell (Vor-Facelift) hat eine Luftkühlung des Akkus. Diese wird bei Bedarf aus dem Innenraum durch den Akku gesaugt. Ioniq 38 kWh, also das neue Modell (Facelift) hat einen flüssig gekühlten Akku.
Simon Maier
16.04.2020 um 22:24
Seit wann hat der Ioniq Akku eine Flüssigkeitskühlung der Batterie? Normalerweise wird diese mit der klimatisierten Innenraumluft gekühlt, und nicht über eine Flüssigkeit. Der E Golf ist deshalb so günstig weil er momentan ausläuft und mit hohen Rabatten verkauft wird. Die ID3 mit Flüssigkeitskühlung werden Anfangs einiges mehr kosten als der E Golf mit seiner nur passiv gekühlten Batterie, welche aufgrund der Verbrennerkarosserie aus mehreren Teilen besteht die im Fahrzeug verteilt sind.
Mike Lehmann
17.04.2020 um 12:56
Seit der neuen Akkugröße ist er flüssigtemperiert.Warum der e-Golf so günstig ist, ist mir egal. 10kEUR (also 30%) Unterschied beim Kaufpreis sind gewaltig. Das reißt für mich die etwas höhere Reichweite nicht raus. Der e-Golf (und VW-Drillinge) sind verhältnismäßig günstig, alle anderen halt noch überproportional teuer (gegenüber ihren Verbrennerpendants).
Jennss
17.04.2020 um 09:29
Ok., danke, im Internet finde ich jedoch nirgendwo Infos darüber, dass der Akku jetzt flüssiggekühlt ist. Warum hat Hyundai die Ladeleistung von der 1. zur 2. Generation so stark abgesenkt. Das macht ihn ja weniger reisetauglich, trotz größerem Akku. Andere Hersteller laden bis 80% fast doppelt so schnell.

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