24.06.2020 - 10:24

Opel zeigt Mokka-e mit neuem Markendesign

Opel hat seinen neuen Mokka enthüllt, der als erstes Modell der Marke direkt ab Marktstart auch als reine Elektro-Version erhältlich sein wird. Beim Antrieb gibt es keine Überraschungen, beim Design hingegen schon.

Den Vortrieb übernimmt der bekannte E-Antriebsstrang der e-CMP des PSA-Konzerns, wie er auch in anderen Modellen – vom E-Transporter über andere SUV-Modelle wie dem Peugeot e-2008 bis hin zum Kleinwagen Corsa-e – zum Einsatz kommt: Der Elektromotor liefert 100 kW, die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Als WLTP-Reichweite nennt Opel für den 50-kWh-Akku einen vorläufigen Wert von bis zu 322 Kilometern.

Auch beim Ladesystem gibt es keine Überraschungen: Ab Werk ist der Mokka-e drauf ausgelegt, an DC-Säulen mit bis zu 100 kW laden zu können. Beim AC-Laden soll der Mokka-e „auf alle Ladeoptionen“ vorbereitet sein – es gibt also den bekannten einphasigen Onboard-Lader und optional die dreiphasige 11-kW-Version. Letzterer wird vermutlich – zumindest in der Basis-Ausstattung – nicht enthalten sein. Beim Corsa-e ist der Drei-Phasen-Lader in der Basis-Version „Selection“ gar nicht erhältlich, bei der Ausstattung „Edition“ kostet er 1.190 Euro Aufpreis.

Deutlich auffälliger als die technischen Daten des Mokka-e ist das neue Design der Baureihe, der Hersteller spricht in der Mitteilung von dem neuen „Opel-Vizor“ genannten Markengesicht. An der Front sind die LED-Scheinwerfer und der geschlossene Kühlergrill samt Markenlogo zu einem Panel zusammengefasst, welches von einem schmalen Chrom-Rand umgeben wird. Die hohe und nahezu senkrechte Front lässt das kleine SUV sehr wuchtig erscheinen. Die zweifarbige Lackierung mit schwarzer Fronthaube verstärkt diesen Effekt nochmals.

Dabei ist der Mokka mit dem Modellwechsel von der alten GM-Plattform auf die PSA-Technik stolze 12,5 Zentimeter kürzer geworden und misst noch 4,15 Meter. Zugleich ist der Radstand fast gleich geblieben (+2mm). So will Opel ein „vergleichbares Ladevolumen“ von 350 Litern bieten, aber auch ein kompakteres und wendigeres Auto für die Stadt. Vor allem die Überhänge vorne und hinten fallen kürzer aus, womit sich auch die Proportionen des Autos verändern. Die kürzere, aber etwas steifere Karosserie trägt auch dazu bei, dass der Mokka um bis zu 120 Kilogramm leichter geworden ist.

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„Der neue Mokka ist ein echter Blickfang und wird die Wahrnehmung unserer Marke verändern. Mit ihm erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre“, sagt Opel-Chef Michael Lohscheller. „Der Mokka zeigt alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht: Er macht Spaß, ist effizient und in jeder Hinsicht innovativ.“

Nicht nur beim Markengesicht soll der Mokka Vorreiter für andere Opel-Modelle sein. Im Innenraum kommt erstmals ein volldigitales Cockpit zum Einsatz, Opel spricht vollmundig von der „nächsten Generation“. Das „Opel Pure Panel“ setzt auf zwei Widescreen-Displays mit einfachen, digitalen Anzeigen. „Keine analogen Anzeigen oder unnötigen dekorativen Elemente – stattdessen klare und übersichtliche Informationen, konzentriert auf das Wesentliche“, heißt es in der Mitteilung. Die wichtigsten Funktionen sollen aber weiter über Bedientasten genutzt werden können.

Das Display für den Fahrer ist dabei 12 Zoll groß, bei dem zweiten Display in der Mitte kommt es auf die Ausstattung des Fahrzeugs an: Jenes des Multimedia-Navi ist sieben Zoll groß, beim Multimedia Navi Pro sind es zehn Zoll. Die Monitore sind in beiden Fällen in das „Pure Panel“ integriert.

Der Mokka – und damit auch der Mokka-e – sollen ab Sommer bestellt werden können und Anfang 2021 ausgeliefert werden. Die Preise für das Modell nennen die Rüsselsheimer noch nicht.
opel.com

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2 Kommentare zu “Opel zeigt Mokka-e mit neuem Markendesign

  1. gruenhorn

    Alles sehr schön aber viel zu teuer und technisch gewaltige Grenzen, denn die Basis des e-208/e-corsa ist eben nicht skalierbar.

    Aber das haben sie gemeinsam mit den Koreanern und der Konkurrenz von Renault.

    PSA kann auf Knien dankbar sein, dass im Kleinwagensektor noch keine richtige Konkurrenz droht.
    Eine kleine Marktlücke.
    Darunter sitzt der sehr preiswerte e-UpMigo, darüber droht der ID.3

    schnell noch ein paar Mokka und e-corsa verkaufen bevor die Kunden merken, dass sie abgezockt werden.

    • Joan Hendrik Rüschkamp

      Nabend günhorn, warum „abgezockt “ ?

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24.06.2020 10:11