20.08.2020 - 11:43

Maingau Energie ändert Preisstruktur zum 1. September

maingau-energie-ladekarte

Zum 1. September dieses Jahres erhöht Maingau Energie die Preise für seinen Autostromtarif „EinfachStromLaden“ und führt zudem eine neue Preisstruktur ein. Novum: Nicht für alle Kunden gelten künftig die gleichen Preise.

„Der neue Preis bemisst sich an Deinem aktuellen Ladeverhalten“, teilte Maingau per E-Mail seinen Kunden mit, bei denen sich die jeweiligen Preise teils deutlich von der regulären Erhöhung unterscheiden. Lediglich der Preis von künftig 73,11 Cent je kWh an den Schnellladestationen von Ionity gilt für alle Nutzer gleichermaßen.

Im Zuge der Umstellung auf die neue Tarifstruktur zahlen Kunden ab September bei einem AC-Ladevorgang 37,04 Cent/kWh (bisher 34,11 Cent/kWh). Maingau-Energiekunden zahlen hingegen künftig 27,29 Cent/kWh. Bisher lag der Preis für diese Kundengruppe bei 24,36 Cent pro kWh. Für DC-Ladevorgänge gilt ab September: Beim Normalpreis werden 46,79 Cent pro Kilowattstunde fällig. Bis Ende August sind es noch 34,11 Cent. Maingau-Energiekunden zahlen hingegen ab September einen Preis von 37,04 Cent/kWh – bisher 24,36 Cent.

Aufgrund des individuellen „Ladeverhaltens“ können sich die Preise auch auf bis zu 96,51 Cent pro Kilowattstunde für einen AC-Ladevorgang und bei einem DC-Ladevorgang auf teils bis zu 68,24 Cent/kWh belaufen. Dies liegt offenkundig an den hohen Roaming-Gebühren, die Maingau in bestimmten Gebieten berappen muss.

Verändert werden auch die Aufschläge für das Laden im Ausland: In der Schweiz zahlten Nutzer bisher einen Aufschlag von 4,87 Cent pro kWh. Künftig sind dies 14,62 Cent. Für Ladevorgänge in Österreich, Schweden oder auch Dänemark sinken hingegen die Aufschläge. Für die Niederlande wird weiterhin kein zusätzlicher Betrag pro Kilowattstunde berechnet. Für das „übrige europäische Ausland“ werden ab September 6,82 Cent/kWh aufgerufen. Maingau-Energiekunden zahlten bisher in keinem der Fälle einen Aufpreis. Lediglich für das Laden in Österreich wird sich dies ab September ändern. Dann sind es auch für sie 9,74 Cent/kWh mehr.

Darüber hinaus gibt es auch Änderungen bei der Preisstruktur für den Tarif „EinfachStromLaden Business“. Die Einzelheiten dazu hat Maingau Energie auf dieser Seite zusammengetragen.

Immerhin: „Strafgebühr“ ab 240 Minuten AC-Laden und 60 Minuten DC-Laden bleibt mit 9,74 Cent pro Minute unverändert. Dies gilt für sämtliche Tarife von Maingau Energie.
maingau-energie.de, goingelectric.de

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22 Kommentare zu “Maingau Energie ändert Preisstruktur zum 1. September

  1. Gerhard

    Den Namen „EinfachStromLaden“ hat der Tarif nach diesen umfangreichen Änderungen und vor allem Erhöhungen leider nicht mehr verdient.

    Das ganze Tarifwirrwarr muss endlich entzerrt werden, sonst droht dies die neue Einstiegsbarriere in die E-Mobilität zu werden – nachdem Reichweite, Infrastruktur und Fahrzeugpreis endlich langsam in den Griff zu bekommen sind.

    Mein persönlicher Schluss: Nächstes E-Auto mit großem Akku kaufen, um möglichst wenig außer Haus laden zu müssen. Aus Ressourceneffizienzsicht sicher keine gute Lösung…

    • Marcus Timmermann

      Ich stimme vollkomen zu. Im Moment scheint die Entwicklung völlig in die falsche Richtung zu gehen. Noch mehr Wirrwarr, immer komplizierter, immer teurer. Und Ionitys Preispolitik trägt nicht unerheblich dazu bei. Ich bin geneigt zu behaupten, dass die diese Entwicklung erst losgetreten haben. All dies fuehrt letztendlich dazu, dass E-Autos an Attraktivität verlieren, obwohl genau das Gegenteil notwendig wäre. Und das gilt nicht nur fuer diejenigen, die vielleicht noch unschluessig sind, ob das nächste Auto mit Strom betrieben werden soll oder nicht. Auch ein eingefleischter E-Autofahrer wie ich macht sich schon so seine Gedanken, ob man sich das wirklich antun muss. Wenn man etwas konspiratorisch angelegt ist, könnte man schon auf die Idée kommen, dass das Absicht ist, um den Einzug der E-Mobilität so lange es geht herauszuzögern.

      • Peter W

        Volle Zustimmung. Die E-Mobilität wird abgewürgt und der Staat schaut zu.

        • Chris

          Wie meine Vorredner hier und viele Mitlesenden stimme ich ebenfalls zu.

          Das ist eine satte Preiserhöhung, die in der E-Mail ganz blumig formuliert daher kommt.
          Dort klingt es tatsächlich eher nach Preissenkung und Vereinfachung des Ladens.

          Mainau rutscht ab September ans untere Ende der Liste. Wenn man nicht den A in der Hose hat, um eindeutig zu sagen, was und wie es ist, und zwar nachvollziehbar und transparent, dann ist der Laden für anständige Leute nicht zu gebrauchen.

          Zwar nicht so unverfroren hoch wie Ionity. Aber schon stark. Muss ja bisher eine echte Misswirtschaft gewesen sein. Roaming hin oder her.
          Geht mein Geld eben woanders hin.

          • oaito

            Zur Erinnerung: Bei der letzten Tariferhöhung Anfang 2019 begründete Mainau das ebenso blumig, hier aus der damaligen Email:

            „Warum machen wir das?

            Anhand der Rückmeldungen und der ausgewerteten Ladenvorgänge haben wir eine gewisse Schieflage auf der Fairness-Skala erkannt.“

            Der Schritt zur kWh genauen Abrechnung war die Folge, das war – im Prinzip – auch gut so, allerdings im Vergleich zum vorherigen Tarif auch eine deutliche Preiserhöhung! Die wurde nicht begründet, ein Beispiel von mir:

            Am 6. Januar hatte ich in 32 Minuten 23,32kWh für 1,60€ geladen.

            Nach dem 2019er Modell werde ich 5,83€ bei Wh-genauer Abrechnung bezahlen.

            Damals wurde meine Anfrage von Mainau mit einer Standardnachricht abgebügelt.

            Und bis heute gab es noch keine Erklärung, wie die Preise zustande kommen. Hier kann ich den Vorschlägen nur zustimmen, die Kalkulation, zumindest teilweise, offenzulegen, ähnlich wie beim Hausstrom. Insbesondere aber, wenn es sich um Ladeplätze handelt, die mit Fördergeldern gebaut wurden.

            Übrigens glaube ich nicht, dass einem in ein paar Jahren, wenn man ein gebrauchtes BEV gekauft hat, die Flottenvorteile einer Ladekarte die der Neuwagenkunde erhält erhalten bleiben.

            Es bleibt ein spannendes Thema…

        • Michel

          Ich kann Leute, welche nicht daheim laden können , absolut verstehen. Dieser ganze Schwachsinn mit den Ladesäulen (Preise, gefühlt 500 Ladekarten und die Diskriminierung bei mit Steuergeldern gebauten Ladesäulen von Ionity, wenn man nicht das „richtige“ Fahrzeug hat) würde mich auch nicht dazu bewegen, ein E-Fahrzeug zu kaufen. Die Preise sind teilweise eine absolute Frechheit und teurer, als mit einem kleinen Benziner zu fahren… Schade, ich habe tatsächlich meinen Strom zu Maingau eben wegen dem guten E-Auto-Tarif gewechselt vor ein paar Wochen 🙁 (wobei die Preise immer noch ok sind, wenn man Kunde ist).

          Die Regierung muss hier unbedingt eingreifen, sonst wird das nix, da hilft auch eine echt gute Förderung des Kaufpreises nicht.

          LG

          Michel

      • peter klikowitsch

        Jetzt sollte Tesla seine Supercharger billiger machen dann würden noch mehr Teslas verkauft werden . Denn dann müssten alle anderen Anbieter nachziehen sonst werden Sie noch Ärger mit anderen Elektroauto Hersteller haben wenn sie sich nicht verkaufen

    • KnofiFlo

      Für mein Verständnis ist der Gedanke, Geld für ein Auto mit extra größerem Akku auszugeben ohnehin nicht ressourceneffizient.
      Vor allem, wenn man es aus dem Grund macht, weil man den Strom dafür nicht bezahlen will…
      Widerspricht sich in meinem Kopf.

      Wer mit kostenlosem Strom fahren möchte, findet Möglichkeiten. Ist eben umständlich.

      Wer nur günstig Auto fahren möchte, sollte sich alle
      2 Jahre alte Verbrenner mit TÜV für max. 500€ kaufen.

      Aber der Sinn der Sache liegt eigentlich wo anders, finde ich.

      Davon abgesehen:
      Die günstigen Preise von Ladekartenanbietern haben sich immer schon nach einiger Zeit in ’normale‘ Preise erhöht. In unserem Lande ist es eben nicht so leicht, ein Gutes Konzept gegen die alten Köpfe durchzusetzen.
      Hätte man das Prinzip von Tesla nicht immer nur belächelt sondern unterstützt, könnte man wohl inzwischen europaweit kostenlos laden. Aber bei uns muss man ja immer mindestens 30% Gewinn machen und das von Anfang an…
      Ist wohl das gleiche Prinzip, wie das mit dem größeren Akku (für 3000,-), um sich Stromkosten (von 2500,-) zu sparen.

      Tut mir leid, meine Herren – aber ich fahre aus Überzeugung mit Strom, nicht aus Kostengründen.
      Da hat weder ein Staat, noch ein Konzern auf mich Einfluss.

      • Michel

        Hallo KnofiFlo,
        das ist natürlich toll, dass du aus Überzeugung E-Auto fährst, dass wird aber nicht die Maße so sehen. Die interessiert sich nämlich insbesondere für den Kosten-Faktor, die Einfachheit der Handhabung und der Reichweite im Vergleich zu dem bekannten Verbrenner. Man hätte Ladesäulen-Anbieter von Anfang an verpflichten müssen, EC-Karten und Kreditkarten zu akzeptieren. Weiterhin bin ich ich der Meinung, dass der Preis für den Strom, der aus den Ladesäulen kommt, reguliert werden muss. Die freie Marktwirtschaft wird sonst aufgrund der Gewinnabsichten das Thema E-Autos noch vor dem richtigen Durchbruch im Keim ersticken (hier muss dann ggf. subventioniert werden, aber mit Auflagen, damit sowas wie mit Ionity eben nicht passieren kann…). Sobald genug E-Autos auf der Straße sind, muss auch der Lade-Preis nicht mehr so hoch angesetzt werden, aber wenn man jetzt schon die Preise so erhöht, kommen natürlich weniger Kunden (Henne-Ei-Problem)… Ich muss nochmal betonen, dass man als jemand, der sein Auto NICHT daheim laden kann, sehr viele Nachteile in Kauf nehmen muss im Vergleich zu einem Verbrenner.

        Ich bin sehr froh, dass ich meinen E-Corsa (ab November) bei mir daheim laden kann. Ich bin echt enttäuscht darüber, wie sich das Ganze entwickelt und habe irgendwie (trotz immer noch „oker“ Ladesäulen-Preise, da Maingau-Stromkunde) irgendwie gar kein Bock, wo anders als in meiner Garage zu laden.

        LG

        Michel

        • Hans Herbert

          Preise bis zu 60 Cent halte ich nicht für überzogen, da muss man schon mit Vorwürfen auf Gewinnsucht vorsichtig sein. Ihr müsst bedenken, dass die Firmen in erhebliche Vorleistung getreten sind, trotz aller Staatsförderungen. Der Umsatz ist schwach, das Geld kommt auf absehbare Zeit nicht mehr herein. Es ist eigentlich ein Wunder, dass es überhaupt frei finanzierte Ladesäulen gibt.

          Jetzt wollen wir einmal abwarten, was passiert wenn 100.000-e VW ID.3 auf den Straßen unterwegs sind.

        • KnofiFlo

          Hallo Michel.

          Zunächst: Glückwunsch zum eCorsa!
          Hoffe, er bereitet Dir viel Freude!

          Ja, ich gebe Dir recht, dass es in Deutschland den Stromfahrern (oder denen, die es werden wollen) nicht einfach gemacht wird, wenn sie ausschließlich öffentlich laden müssen. Und dass EC-/Kreditkarten-Zahlung von den Anbietern einfach konsequent ignoriert wurde, ist mir auch ein Rätsel.
          Aber ich sehe in den diversen Apps eben auch wirklich genug Säulen, die kostenlos Strom geben.

          Und: ich halte es nunmal für Blödsinn, dass man sich ein Auto für mind. 35k € kauft und danach beschwert, dass der Strom nicht umsonst ist. Das Argument mit dem größeren Akku (s.o.) ist für mich einfach nur dämlich.

          Genauso die ersten Tesla-Kunden: Auto für 80.000,- kaufen und dann beschweren, dass der nächste kostenlose SuperCharger mehr als 20km entfernt ist. Dass die Dinger nur für Langstrecke da sind, ist den Leuten egal – hauptsache Strom für 8€ umsonst bekommen.
          Wegen dieser Kunden kosten die Dinger heute Geld – war eigentlich nicht so geplant.

          An Tankstellen haben wir seit 100 Jahren auch eine stete Preiserhöhung. Dennoch verkaufen sich verbrauchsstarke SUV wie warme Semmeln, im Sommer laufen dort die Klimaanlagen rund um die Uhr, der X6-Fahrer beschwert sich über einen zu kleinen Tank, alle jammern über die Tempo-Limit-Diskussion. Es gibt also genug Freiwillige, die viel Geld in Kraftstoff investieren wollen.

          Wenn der private PKW-fahrer tatsächlich überzeugt ist, dass er mit dem Strom-Fahren glücklicher ist, wird er sich durchsetzen. Da braucht es auch keine Subventionen, weder für Industrie, noch für Verbraucher. Die halte ich einfach für falsch!

          Das E-Auto verschwindet nicht mehr (Asien und Indien haben zig Millionen) und wer damit erfolgreich sein möchte, sollte sich mit dem Kunden beschäftigen, nicht mit dem Hersteller.

          Dass Maingau-Energie ’nur‘ Kunden ködern wollte, wie viele andere Strom-Anbieter / -Händler auch, finde ich nicht überraschend. Wer seit 2012 Ladekarten von den Anbietern erkämpft hat, kennt das Spiel.
          Mal sehen, wie lange die ADAC-Preise halten. Langfristig wird wohl niemand unter 35 Cent bleiben, wenn er kein alternatives Konzept riskiert …

          Für mein Verständnis ist das Konzept von vorn herein falsch: wir denken in Verbrenner-Kreisläufen.
          Meine Fahrten (die sicherlich nicht für alle sprechen) erledige ich problemlos mit einem Smart.
          50 km Winter-Reichweite täglich reichen mir völlig aus, WENN ich denn das Auto ständig an eine 10A-Schukodose hängen kann.
          Aber: ich muss – wie im Verbrenner – zum schnellen Laden (1h, mit geeichtem Zähler und HI-Tech-Ladesäule, die alle Monate gewartet werden muss) und danach zum Parken (10h, Parkticket am Münz-Automaten) fahren.
          Das schnelle Laden ist wegen der Technik und dem ‚Service‘ unzuverlässig, unpraktisch, nervig und teuer (darum geht es hier ja eigentlich).
          Leider gibt es öffentlich kein langsames Laden…
          Ich denke, damit wäre in Ballungsgebieten viel mehr Interessierten (ohne eigene Lademöglichkeit) geholfen, als mit Roaming-Verträgen und gelegentlichen Preis-Dumpings.

          Für viele Gemeinden bei uns undenkbar, da müsste man ja Energieversorgung, Infrastruktur und Mobilität gemeinsam betrachten.
          Der Tesla-Kunde könnte: PV+Stromspeicher+Auto.
          Da investiert man anfangs viel Geld, kann aber, wenn man es richtig macht, langfristig sogar noch etwas daran verdienen. Mit einem 400-PS-SUV.

          So, wieder zu viele Buchstaben…

          Ich wiederhole mich ein letztes Mal:
          Wer einfach nur billig Auto fahren möchte, sollte sich alte Verbrenner kaufen und nach dem TÜV-Tot ersetzen.

          Besten Gruß – KnofiFlo =)

  2. Harry

    Dafür gibt es ja den ADAC e-Charge Tarif. Da zahlt man 29 Cent für AC und 39 Cent für DC in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und bald kommen Niederlande, Italien und Frankreich dazu. Zu den gleichen Preisen.

  3. Dietmar S.

    Eine Strafgebühr fürs Parken nach Abschluss des Ladens halte ich für sinnvoll.

    Einen Preis von 78 Cent fürs Schnellladen empfinde ich als Wucher. DamiT wird das Schnellladen abgewürgt.

  4. peter

    Das Chaos wird immer schlimmer. Ich will und mag einen Verbrenner Fahrer das nicht mehr erklären. Ich kann zuhause nicht laden!

  5. Ralph Müller-Eberstein

    Zu erwarten, dass Maingau das ewig so mitmacht und querfinanziert ist schon ein wenig naiv. Es war abzusehen, dass es hier weitere Anpassungen geben wird. Maingau war aber bisher ein Stein in der Brandung des E-Roaming und Tarife-Sturms und wichtig für die Message „E-Mobilität ist einfach“. Nun ist dieser Leuchtturm auch eingestürzt und es wird wieder deutlich komplizierter. Aus meiner Sicht trifft Maingau überhaupt keine Schuld. Die haben das solange aufrechterhalten wie es ging. Nun ist der Topf halt leer. Danke dafür. Aber auch ich werde meine Karte nun deutlich seltener benutzen. Ich denke, hier ist die Politik (insbesondere Förderpolitik) gefragt, bei der Förderung einfache Systeme zu fordern oder wenigstens zu bevorzugen. Die Kosten für den Betrieb von Ladeinfrastruktur existieren nun mal und sind nicht „wegzuglätten“. Wäre schön, wenn dies bei den Rahmenbedingungen zur Förderung mitberücksichtigt wird. Ein gutes Heilmittel Giro-E: Ist prinzipiell transparent, nicht properitär und das beste Mittel gegen E-Roaming-Wildwuchs.

  6. Hans Gnann

    Bitte electrive.net könnt ihr mal darstellen, wie sich der Zugang von Ladesäulenbetreibern in Fremdgebieten darstellt? Also wer muss wann welche Roaming-Gebühren bezahlen und was passiert, wenn z.B. EnBW einen DC-Lader in Berlin oder irgendwo auf der Autobahn aufstellt, zu welchen Preisen können die dort den Strom einkaufen?
    Transparenz tut not…

  7. Rene

    Woher habt ihr die Aussage, dass sich nach individuellem Ladeverhalten der Preis auf bis zu 96,51 Cent für AC und 68,24 Cent für DC ändern kann? Weder in der Mail von Maingau noch auf deren Seite oder AGB finde ich dazu was. Die Auslandsgebühren meint ihr ja nicht damit, die werden einen Absatz später im Artikel thematisiert.

    Ich finde die Preiserhöhung auch sehr heftig, vor allem wenn man das mal in Prozent ausdrückt. Auch bei mir wird es dazu führen, dass ich mich nach Alternativen umschauen werde. Damit kommen wir leider zurück in die Zeiten als ich mir 2013 das erste Elektroauto gekauft habe: die gefühlt 500 Ladekarten – jetzt dann halt Apps. Seit der EinfachStromLaden App habe ich nur noch die benutzt – schade drum…. Macht E-Auto fahren wie viele schon geschrieben haben nicht attraktiver, wenn man sich wieder durch so einen Tarifdschungel wühlen muss.

    • Daniel Bönnighausen

      Hi Rene, deine Preise ab September müsstest du per E-Mail bekommen haben. Diese Preise gelten dann entsprechend ab dem 1. September 2020.

      Mittlerweile hat sich Maingau zu den individuellen Preisen auch bei Facebook zu Wort gemeldet: https://www.facebook.com/groups/1767963026589042/?post_id=3384684848250177

      Unterhalb des Beitrag befindet sich ein Link zu einem Thread bei GoingElectric, wo Nutzer ihre jeweils unterschiedlichen Preise veröffentlicht haben.

  8. Andy

    Da wird aus EinfachStromLaden TeuerStromLaden.
    Jetzt sind sie in allen Tarifen teurer als der ADAC Tarif.

  9. Wolfgang

    Tesla kaufen und auf Ionity verzichten. Tesla Model 3 ist günstiger als viele glauben. Alle Ausstattungsmerkmale von Tesla auflisten und andere Fahrzeuge in dieser Leistungsklasse mit allen Sonderausstattungen von Tesla auch ausstatten. Dann wird der Endpreis klar für Tesla sprechen. Bei einem Vergleich mit VW ID 3 dürfte wohl nur die Zahl 3 stimmen.

  10. einfallzel

    Die individuelle Preisgestaltung wird sich hoffentlich als sittenwidrig herausstellen. Damit ist ja dem Kunden jegliche Vertragssicherheit entzogen.
    Macht der Bäcker ja auch nicht, dass Herr Müller dienstags mehr fürs Rosinenbrötchen bezahlt weil er da immer drei kauft.

    Leider werden aufgrund des wohl entstehenden Andrangs ADAC und EnBW den Grundpreis ihres Angebots schon bald an Plugsurfing Plus angleichen und die kWh zu glatten 50 Cent verkaufen müssen.

    Wenn dann die PHEV mit Strom fahren ist es reine Liebhaberei.

  11. Gerd

    Da ich Maingau Stromkunden bin ist der neue Preis immer noch günstiger als der des ADAC und andere und nur ein wenig teurer als am Hausanschluss. Und 80% meines Verbrauches kommen sowieso aus der Solaranlage vom eigenem Hausdach. Das kostet ca. 10 Cent/KW/h. Aber die Ladeinfrastruktur kostet außerhalb nun mal Geld. Und die Preise von Maingau sind angemessen.
    Mein E-Auto BMWi3 braucht 14,5 KW/h auf 100 km.
    Mit der Solaranlage sind das 1,45€/100 km
    Mit Maingaustrom 3,95€/100 km.
    Meine Jahresstromkosten für das E-Auto entsprechen einer 2 Monats Tankrechnung für meinen vor 2 Jahren abgeschafften BMW X3.
    Wenn der Benzinpreis um 30 Cent/l steigt wird keiner seinen Verbrenner abschaffen. Aber bei 3 Cent/KW/h ist das Ende des E-Autos zu erwarten. Was soll so ein Geschreibsel.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/08/20/maingau-energie-aendert-preisstruktur-zum-1-september/
20.08.2020 11:14