04.09.2020 - 11:02

GM und Honda wollen nordamerikanische Autoallianz gründen

General Motors und Honda haben ein nicht bindendes Memorandum of Understanding zur Gründung einer nordamerikanischen Automobilallianz unterzeichnet. Dabei soll es neben Fahrzeugplattformen (auch für E-Autos) um Kooperationen bei Einkauf und Forschung handeln.

Der Umfang der geplanten Allianz umfasst laut Mitteilungen beider Hersteller eine Reihe von Fahrzeugen, die unter den verschiedenen Marken jedes Unternehmens verkauft werden sollen, und die Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Einkauf sowie Forschung und Entwicklung. Nach „ausführlichen Vorgesprächen“ habe man jetzt die Absichtserklärung für eine tiefgreifendere Kooperation unterzeichnet.

Honda und GM wollen bei einer Vielzahl von Segmenten in Nordamerika zusammenarbeiten, um Fahrzeugplattformen zu teilen, einschließlich elektrifizierter Antriebssysteme. Ob es sich dabei ausschließlich im das Ultium-System von GM handeln wird oder auch alternative Antriebe von Honda in die Kooperation eingebracht werden, wird in den Mitteilungen nicht genannt. Die neue Ankündigung baut auf der im April zwischen den Unternehmen unterzeichneten Vereinbarung auf, gemeinsam zwei BEV-Modelle für Honda auf Basis der GM-Plattform zu entwickeln.

Planungsgespräche sollen ab sofort, Ingenieurarbeiten Anfang 2021 beginnen, so Honda. „Durch diese neue Allianz mit GM können wir in Nordamerika erhebliche Kosteneffizienzen erzielen, die es uns ermöglichen, in zukünftige Mobilitätstechnologien zu investieren und gleichzeitig unser eigenes, eigenständiges und wettbewerbsfähiges Produktangebot beizubehalten“, sagt Seiji Kuraishi, Executive Vice President von Honda Motor.

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„Diese Allianz wird beiden Unternehmen helfen, ihre Investitionen in zukünftige Mobilitätsinnovationen zu beschleunigen, indem zusätzliche Ressourcen freigesetzt werden. Angesichts unserer langjährigen Zusammenarbeit würden die Unternehmen erhebliche Synergien bei der Entwicklung des heutigen Fahrzeugportfolios erzielen“, ergänzt Mark Reuss, Präsident von General Motors.

Konkrete Modelle oder Segmente der Kooperation werden in den gleichlautenden Mitteilungen noch nicht genannt. Auch zu dem erwarteten Einsparpotenzial oder geplanten Investitionen in die Zusammenarbeit machen die künftigen Partner keine Angaben.
global.honda, gm.com

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04.09.2020 11:20