14.12.2020 - 15:40

Toyota: Prototyp mit Feststoff-Akku 2021 präsentabel?

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Toyota will angeblich schon im kommenden Jahr den Prototyp eines Elektroautos mit Feststoff-Akku vorstellen. Es soll eine Reichweite von 500 Kilometern bei einer Ladezeit des Akkus von nur zehn Minuten bieten. Der Verkaufsstart dürfte in den „frühen 2020-er Jahren“ geplant sein.

Das berichtet das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei. In dem Bericht heißt es unter anderem, dass die von Toyota entwickelten Elektrofahrzeuge mit Feststoff-Akku über eine mehr als doppelt so große Reichweite verfügen werden als vergleichbare Autos der aktuellen Generation. Und: Toyota stehe mit über 1.000 Patenten, die Festkörperbatterien betreffen, bei der Entwicklung ganz vorne.

Toyota feilt unter anderem mit Panasonic an Festkörper-Batterien – und zwar über ihr gemeinsames Joint Venture Prime Planet Energy & Solutions, das dieses Jahr aus der Taufe gehoben wurde. Prime Planet Energy & Solutions hat zwei Unternehmenssitze, einen in Tokio und einen in Kansai.

Die Konkurrenz schläft allerdings nicht: Volkswagen setzt bekanntlich auf Feststoff-Akkutechnologie von QuantumScape, um ab der zweiten Jahreshlfte 2024 gemeinsam mit der Massenproduktion entsprechender Zellen zu beginnen. Erste Angaben zu der Leistungsfähigkeit der Zellen hat QuantumScape dieser Tage veröffentlicht. Auch andere OEMs sowie Akteure ohne direkten Bezug zur Automobilindustrie forschen an der vielversprechenden Technologie.
asia.nikkei.com

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6 Kommentare zu “Toyota: Prototyp mit Feststoff-Akku 2021 präsentabel?

  1. alter weißer Mann

    Dann müsste es nur noch einen Super-Super-Charger geben, welche die benötigte Leistung liefern könnte. Und den zugehörigen Anschluss ans Mittelspannungsnetz.

    • M3

      Das kann man vielleicht grad noch an ausgewählten Orten machen, der Sinn des ganzen erschließt sich mir trotzdem nicht. Viel sinnvoller ist es, wenn einfach jeder da laden kann wo er die meiste zeit steht.
      Die Menschen sind einfach noch nicht soweit im Kopf, ist halt so, manche Affen haben länger gebraucht um vom Baum zu kommen und aufrecht zu gehen, warum soll das heute anders sein. Zum Glück wird man heute nicht mehr verbrannt, wenn man solches Hexereien macht.
      Die erste Frage, die jeder stellt ist immer “Wie lang lädt der dann?”.

      • Dagobert

        Eine berechtigte Frage wenn ich in den Sommerferien von Süddeutschland nach Dänemark, Schweden oder Portugal fahre. Die Fahrt ist auch so schon lang, da brauche ich nicht auch noch lange Ladestopps. Was passiert eigentlich wenn zu Stoßzeiten mal noch 2-3 Autos vor mir mit Laden dran sind. Stehe ich dann erst mal 1 1/2 Stunden?

  2. BEV

    Ist gut wenn man an neuen Technologien arbeitet.
    Man sollte nur nicht immer die Kunden versuchen zu vertrösten auf künftige Produkte zu warten, nur weil man heute nichts zu bieten hat.
    “Kauf dir jetzt erst noch einen Verbrenner, damit unsere Gewinne gesichert sind.”

    • Pendulum

      Stimmt so nicht. Sie haben was zu bieten.
      Toyota hat die beste Hybrid-Technik auf dem Markt. Und davon verkaufen sie 80% ihrer Autos. Mein Nächster wird auch ein C-HR Hybrid.

  3. Johann Kaimberger

    Ein wichtiger Schritt für die Menschheit !

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https://www.electrive.net/2020/12/14/toyota-prototyp-mit-feststoff-akku-2021-praesentabel/
14.12.2020 15:05