Spanisches Startup Lupa plant Werk in Uruguay

Das spanische Startup Lupa hat angekündigt, in Uruguay eine von mehreren geplanten Produktionsstätten errichten zu wollen. Die Fabrik soll 2024 in Betrieb gehen. Dort sollen unter anderem der vorgestellte E-Kleinwagen und ein E-Lieferwagen gebaut werden.

Mit dem Werk in Uruguay will das Unternehmen nach eigenen Angaben den gesamten lateinamerikanischen Markt bedienen, aber mit Fokus auf die Länder der Mercosur-Gemeinschaft. Der genaue Standort der angekündigten Fabrik wird noch nicht genannt, wohl aber der geplante Produktionsstart 2024 und eine Jahreskapazität von zunächst 20.000 Elektroautos.

Die Fabrik soll zudem ab Start CO2-neutral produzieren, „ressourcen-freundlich“, vernetzt und flexibel sein, so das Unternehmen. Die Wahl sei unter anderem deshalb auf Uruguay gefallen, da das Land neben Island, Costa Rica und Norwegen zu den wenigen Staaten gehöre, das vollständig auf erneuerbare Energien setze.

Lupa hatte im Oktober 2020 angekündigt, bis 2023 sein erstes Elektromodell E26 auf die Straße bringen zu wollen. Dieses Modell soll auch in Uruguay gebaut werden, zudem der E-Lieferwagen namens E66 – ein solches Modell auf Basis der eigens entwickelten Plattform wurde im Oktober 2020 ebenfalls erwähnt. Damals kündigte Lupa für 2024 auch zwei SUV-Modelle an, die SUV64 und SUV42 genannt wurden – jeweils in Anlehnung an ihre Akku-Größe. In der Mitteilung zu dem Uruguay-Werk ist nun von einem SUV-Modell namens E137 die Rede, das später ebenfalls dort gebaut werden könnte.

Zu der angekündigten Europa-Fertigung in Barcelona macht das Unternehmen keine Angaben.
lupa.eco

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