06.09.2021 - 10:08

Skoda Enyaq iV Coupé kommt Anfang 2022

Wenige Monate vor dem Verkaufsstart hat Skoda weitere Details zum Enyaq iV Coupé genannt. Das SUV-Coupé des bekannten MEB-Stromers kommt allerdings nur in drei der fünf Antriebsvarianten des SUV-Bruders auf den Markt.

Konkret handelt es sich dabei um das Enyaq Coupé iV 60, 80 und 80x. Der 60er verfügt über die 58 kWh große Batterie und einen 132 kW starken E-Motor. Beim 80er handelt es sich um die bekannte Version mit dem großen 77-kWh-Akku und 150-kW-Heckantrieb, der 80x ist die 195 kW starke Allrad-Version mit dem 77-kWh-Akku. Der 50er-Antrieb und das RS-Modell des Enyaq werden beim SUV-Coupé also zum Marktstart nicht angeboten.

Mit einem cW-Wert von 0,247 soll das Coupé aerodynamischer sein als der bekannte Enyaq – und ihn damit bei der Reichweite übertrumpfen. Für die reichweitenstärkste Variante – also das Enyaq Coupé iV 80 – gibt Skoda in der aktuellen Mitteilung eine Reichweite von „mehr als 535 Kilometern“ an. Das wäre auch das Mindeste, denn die SUV-Version mit diesem Antrieb wird vom Konfigurator mit bis zu 534 Kilometern angegeben. Wie groß der Unterschied dann tatsächlich ausfällt, werden wohl erst die WLTP-Homologation auf dem Prüfstand und vor allem Alltags-Testfahrten zeigen.

Beim Laden entspricht das Enyaq Coupé iV dem SUV-Modell: Der 58 kWh große Akku kann mit aktueller Software mit bis zu 120 kW geladen werden, beim 77-kWh-Akku sind es derzeit maximal 125 kW – hier ist für den Herbst ein Update angekündigt, das gerüchteweise bis zu 170 kW an entsprechenden DC-Ladesäulen ermöglichen soll. Bestätigt ist das aber noch nicht. Beim AC-Laden ist ein 11-kW-Onboard-Charger Standard.

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Beim Kofferraumvolumen liegt die Coupé-Version auf den ersten Blick gar nicht so weit von dem SUV-Modell entfernt: Statt 585 Liter gibt Skoda hier noch 570 Liter an. Die 585 Liter des Enyaq iV sind aber in der VDA-Norm nur bis zur Unterkante der Fenster gemessen – der eigentliche Unterschied zwischen SUV und SUV-Coupé ergibt sich aber erst darüber mit der flachen Heckscheibe. Die bis zu 1.710 Liter des Enyaq iV wird das Coupé also nicht erreichen. Bei den Außen-Maßen unterscheiden sich die beiden Modelle nur minimal, das Coupé ist vier Millimeter länger und einen Millimeter höher. In der Mitteilung ist für das Coupé keine Aussage zu einer Anhängerkupplung enthalten.

Mit dem laut Skoda „eleganten Design“ wollen die Tschechen die Enyaq-Familie um ein dynamischeres Modell „für lifestyleorientierte Kunden“ erweitern. „Mit unserem rein elektrischen Flaggschiff Skoda Enyaq iV ist uns auf den internationalen Märkten ein Start nach Maß gelungen. Das Fahrzeug kommt bei unseren Kunden hervorragend an, schon jetzt liegen uns rund 70.000 Bestellungen vor“, sagt Skoda-Chef Thomas Schäfer. „Mit dem Enyaq Coupé iV legen wir Anfang 2022 nach: Diese noch emotionaler gestaltete Modellvariante unseres E-SUV ist ein echtes Design-Highlight und rundet unsere Modelpalette nach oben ab.“ Absatz-Ziele für das SUV-Coupé oder Preise nennt Schäfer allerdings nicht.
skoda-media.de

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4 Kommentare zu “Skoda Enyaq iV Coupé kommt Anfang 2022

  1. Sven

    Wann gibts endlich ein Nicht-SUV mit Elektroantrieb von Skoda in dem 4 große Erwachsene Platz haben – also den e-Oktavia?

    • Matthias

      Hi Sven, der Enyaq ist kein SUV. Das täuscht weil die Batterie so hoch aufbaut. Die Sitzposition ist ident mit einem PKW. Und wenn es ein SUV wäre, ist das auch komplett egal.

    • kph130

      In einem e-Oktavia sollen 4 grosse Erwachsene Platz haben? Wuerde mich sehr interessieren, wo dann die Batterie hin soll.
      Ausser der e-Oktavia hat soviel mit dem (non-e-)Oktavia zu tun wie der Mustang Mach-E mit dem Mustang (ohne Mach-E):-)
      Es ist ja kein boeser Wille, dass die meisten BEVs etwas hoeher sind. Denn es gilt auch hier das Grundprinzip der Physik: Es koennen nicht 2 Dinge gleichzeitig an einem Ort sein. Entweder Batterie oder Fuesse (bzw entweder Dach oder Kopf…wobei ich hier noch auf bessere Cabrio-Loesungen warte. Nicht jeder will einen Wrangler fahren, nur um mit >2 Personen und Gepaeck elektrisch oben ohne fahren zu koennen)

  2. Andreas V.

    Škoda, jetzt wartet man schon ewig auf den ENYAQ RS, dannn wird erstmal die nächste Sau durch’s Dorf getrieben, wobei auch schon wieder die RS-Variante fehlt. Geht’s noch??

    So langsam muß man sich wohl doch für einen Koreaner entscheiden …

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