12.04.2022 - 15:34

Sevic bringt Leicht-Transporter V500e in Deutschland auf den Markt

Sevic startet den Verkauf des V500e in Deutschland. Der V500e ist ein kompakter Elektrotransporter der Klasse L7e-CU für den Einsatz in urbanen Gebieten und wird mit zwei Batteriegrößen angeboten.

Mit dem kleineren 16,5-kWh-Akku für bis zu 150 Kilometer Reichweite kostet der V500e 24.900 Euro netto (zzgl. Aufbau und Überführung). Das Long-Range-Model mit einer doppelt so großen Batterie (also 33 kWh) und bis zu 300 Kilometer Reichweite ist für 29.500 Euro netto zzgl. Aufbau und Überführung erhältlich.

Der Sevic V500e war bereits vor einigen Wochen in den Schlagzeilen: Damals wurde bekannt, dass das in Bochum ansässige Unternehmen Sevic neuer strategischer Lieferant von Tropos USA wird – und auch den Vertrieb des Tropos-Kleintransporters Able in Europa übernehmen wird. Dabei handelt es sich um eben jenen Sevic V500e.

Gänzlich neu auf dem Markt wird das Fahrzeug aber nicht sein: Das Unternehmen Tropos Motors Europe, eine Mosolf-Tochter, bot den Able aus einer Technologie-Lizenz bereits hierzulande an. Die Fahrzeuge wurden von Cenntro in China hergestellt und von Tropos Motors Europe in Herne endmontiert. Inzwischen hat Cenntro die Mehrheit von Mosolf an Tropos Motors Europe übernommen –und Tropos Motors Europe in Cenntro Automotive Europe umbenannt. Es wird also vorerst zwei Modelle geben: Den Sevic V500e von Sevic und Tropos Technologies sowie den Tropos Able, der von Cenntro in China gebaut und von Cenntro Automotive Europe in Herne endmontiert wird.

Zahlreiche Elemente des Tropos Able, den wir 2020 testen konnten, lassen sich also auch auf den Sevic V500e übertragen: Mit einem Cargo-Swap-System können die Aufbauten relativ einfach getauscht werden, die Anwender sollen „in wenigen Minuten“ von einer geschlossenen Transportbox zu einer Pritsche wechseln können.

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Sevic betreibt gemeinsam mit einem Partner ein Werk in Bulgarien, wo der V500e gebaut wird. Wie das Unternehmen betont, besteht das Fahrzeug „größtenteils aus Teilen europäischen Ursprunges“. „Dank Near- und Reshoring greift Sevic auf eine stabile Lieferkette und eine exzellente Ersatzteilversorgung zurück“, heißt es in der Mitteilung.

Zum Start der ersten Sevic-Fahrzeuge in Europa bietet der Hersteller seinen Kunden nach eigenen Angaben mehrere Extras ohne Aufpreis. Mittels eines 9,9-kW-Onboard-Chargers und dem beiliegenden Typ-2-Ladekabel kann der V500e sogar an öffentlichen AC-Stationen geladen werden. Zudem gehören etwa die Klimaanlage, Leichtmetallfelgen, LED-Nebelscheinwerfer und die Rückfahrkamera zum Serienumfang.

Als deutschlandweites Servicenetz nutzt Sevic dabei die G.A.S.-Gruppe, die hierzulande 500 Werkstattpartner angebunden hat.
Quelle: Info per E-Mail

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