05.08.2022 - 12:58

Das war’s: BMW liefert letzte 18 Exemplare des i3 aus

Der BMW i3 ist nun endgültig Geschichte. BMW hat vor einigen Tagen die letzten 18 Exemplare des i3 ausgeliefert. Die Produktion des Elektro-Pioniers in Leipzig wurde Ende Juni nach rund 250.000 gefertigten Einheiten eingestellt.

Bei den 18 Fahrzeugen, die allesamt in der Münchner BMW Welt ausgeliefert wurden, handelt es sich um i3s in der Farbe Galvanic Gold Metallic. „Die BMW Welt war schon immer ein Ort der Begegnung und Innovation. Daher war es mehr als passend, dass der impulsgebende BMW i3 in Glanz und Würde hier zum Auslieferungsendspurt verabschiedet wurde“, schreibt der Autobauer.

Während das vier Meter lange Elektroauto mit seiner einzigartigen Kohlefaser-Karosserie ersatzlos eingestellt wird, hat BMW für die Modellbezeichnung i3 direkt eine Anschluss-Verwertung gefunden. Seit Mitte Mai – also als der i3 in Leipzig noch gebaut wurde – läuft im neuen Werk Lydia im chinesischen Shenyang der BMW i3 eDrive 35L vom Band – eine Elektrolimousine auf Basis der 3er Limousine, die trotz der Namensgleichheit nichts mit dem europäischen i3 gemeinsam hat.
bmwgroup.com

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10 Kommentare zu “Das war’s: BMW liefert letzte 18 Exemplare des i3 aus

  1. TitanManfred

    ein FRECHHEIT wie sich BMW an der Ikone „i3“ vergreift … so einen Chinesischen Verbrennerumbau mit dem innovativen „i3“ gleichzu setzen …
    PS: Meinen i3 wird dieser Chinese NIEMALS ersetzen!!!

  2. i3-Besteller

    Dass das die letzte Auslieferung war, stimmt nicht. In Internetforen gibt es „Wartesäle“, in denen noch eine Vielzahl von i3-Bestellern auf die Auslieferung der Fahrzeuge wartet.

    • Hans Gnann

      …genau – ich bin einer davon!

  3. gerd

    traurig was da BMW macht…i4 und i5 waren schon eingeplant.
    aber dann wurde der Chef der Werke zum Chef ernannt.
    …und wErke umbauen kostet Geld…Erfolgsprämie…

    • R. Weule

      Krüger 2015? Wurde da vom Produktionschef zum CEO promoted. Wie er zu BEV inhaltlich stand, weiß ich aber nicht.

  4. Georg

    Sehr schade, mit einem etwas besseren Batterie Paket hätte der i3 doch noch lange produziert werden können. Ei perfektes Auto in dieser klasse finde ich.

  5. Ralph

    Mit der Einstellung des i3 ist die Marke einfach nur noch langweilig, echte Innovationen fehlen oder anders ausgedrückt, das Marketing steht über allen und macht das Beliebige gleich den Anderen. Des Blechbiegers Leid, ist des vierrädrigen Computers Freud.
    Ikonen sterben nie, nur man kann man als Hersteller damit kein Geld verdienen.

  6. Hans Gnann

    BMW macht Frozen-Edition und Galvanic-Gold Exemplare, um den „impulsgebenden i3“ zu verabschieden.

    Dabei verlieren sie den Kunden aus dem Blick. Viele Besteller der letzten i3 erhielten gestern die Nachricht, dass ihr Fahrzeug mit dem Business-Navi produziert wurde. Und so wird ein oftmals voll ausgestattetes Auto mit dem kleinen Bildschirmchen ausgeliefert. Für mich ist das in etwa so, als wenn man in ein Architektenhaus weiße Kunststofffenster einbauen würde. Einfach inakzeptabel – aus einem Premiumhersteller ist ein Bamperlverein geworden (=bayerisch für Saftladen), dem das Swarovski-bling-bling wichtiger ist als Verlässlichkeit und zufriedene Kunden.
    Erinnert mich alles stark an die Deutsche Bank, als die nur noch Investmentbanking machen wollten…

    • Peter Pior

      Ähh, gegen weiße, hochqualitative Kunststofffenster gibt’s aber bitte rein gar nichts einzuwenden 🙂

      • T. Wilis

        Nicht mit den bei älteren Semestern verbreiteten hellen oder weißen Schuhen zu verwechseln! 🙂

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