15.09.2022 - 11:13

Schaeffler zeigt BZ-Transporter auf IAA

Schaeffler setzt für den Antrieb von Nutzfahrzeugen auch auf Wasserstoff, insbesondere für die Langstrecke. Der Zulieferer entwickelt Komponenten für Brennstoffzellensysteme und bereitet ihre Industrialisierung vor. Auf der IAA Transportation in Hannover zeigt Schaeffler erstmals ein Demonstrationsfahrzeug.

Dieses Demo-Fahrzeug wurde auf Basis eines Elektro-Transporters vollkommen neu aufgebaut, wie Schaeffler mitteilt. Dafür hat der Zulieferer mit seinem Kooperationspartner Refire, einem chinesischen Anbieter von Brennstoffzellentechnologie, zusammengearbeitet. Basis für den Umbau war laut den Pressebildern ein VW Crafter. Damit hat Schaeffler das selbe Fahrzeug gewählt wie Bosch – Bosch bringt gleich zwei BZ-Transporter nach Hannover auf die Messe.

Im Falle von Schaeffler wird das Auto nun von einer 3in1-Elektroachse und einem Brennstoffzellensystem angetrieben. Die E-Achse, der Brennstoffzellen-Stack sowie die Ansteuerung des Systems und das Energiemanagement stammen von Schaeffler.

Das Fahrzeug, das auf dem Messegelände in Hannover im Außenbereich U47 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, verfügt über eine 50 kW starke Brennstoffzelle. Zur Größe und Lage der Wasserstoff-Tanks macht Schaeffler keine Angaben. Der Akku kommt auf 13 kWh und kann bis zu 85 kW Leistung abgeben. Die 3in1-Achse kommt auf eine Maximalleistung von 140 kW.

„Für Schaeffler ist die Brennstoffzelle eine sinnvolle Ergänzung im Antriebs-Mix von Nutzfahrzeugen“, sagt Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG.  „Brennstoffzellenantriebe werden sich zunächst vor allem für Nutzfahrzeuge im Überlandverkehr durchsetzen. Aber auch Transporter, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen, können von den Vorteilen des Wasserstoffbetriebs profitieren.“

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Daher bereitet sich der Zulieferer bereits auf die Produktion von BZ-Komponenten vor: Zusammen mit Symbio will Schaeffler wie berichtet ab Anfang 2024 Bipolarplatten für Brennstoffzellen in Großserien herstellen. Die Bipolarplatte ist die Schlüsselkomponente eines BZ-Stacks und mit entscheidend für die Effizienz des Systems. Sie macht bis zu 80 Prozent des Gewichts und bis zu 65 Prozent des Volumens des Stacks aus, obwohl sie nur zwischen 50 und 100 Mikrometern dick ist.

Während der BZ-Transporter wie erwähnt im Außenbereich ausgestellt wird, wird Schaeffler im Innenbereich wie berichtet unter anderem zwei Elektromotor-Familien für schwere E-Nutzfahrzeuge präsentieren.
schaeffler.de

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