16.09.2022 - 09:36

Rampini zeigt BZ- und E-Busse

Rampini hat den ersten vollständig in Italien hergestellten Brennstoffzellenbus vorgestellt. Der italienische Hersteller präsentiert neben diesem H2-Bus auch zwei neue Batterie-elektrische Modelle.

Zunächst aber zu dem neuen Brennstoffzellen-Modell: Der acht Meter lange Hydron bietet Platz für bis zu 48 Passagiere und eine Reichweite von 450 Kilometern. Die Wasserstoff-Tanks können bis ui 10,8 Kilogramm H2 speichern, was einem Verbrauch von 2,4 kg/100km entspricht.

Die Brennstoffzelle selbst kommt auf eine Leistung von nur 30 kW, der in der Hinterachse verbaute Antrieb jedoch auf bis zu 230 kW in der Spitze. Zur Pufferbatterie macht Rampini in der Mitteilung keine Angaben, wohl aber zur 2,20 Meter breiten Karosserie: Den Hydron gibt es sowohl mit zwei oder drei Türen, zudem gibt es einen Bereich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Laut der Mitteilung des Unternehmens hat die Studien- und Entwicklungsarbeit an dem Modell zehn Jahre gedauert.

Neben dem FCEV-Bus, der bereits deutlich unter den gängigen Zwölf-Meter-Solobussen abgesiedelt ist, hat der Hersteller zwei kleinere BEV-Busse vorgestellt. Den 6-Meter-Bus Sixtron für den Einsatz in kleinen historischen Zentren Italiens und den Eltron, die Weiterentwicklung des Modells E80, des ersten von Rampini gebauten Elektrobusses.

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Der Eltron hat mit acht Metern Länge, 2,20 Metern Breite, einer Kapazität von bis zu 48 Passagieren und einer zwei- oder dreitürigen Karosserie die selben Eckdaten wie der Hydron. Die Reichweite soll bei mehr als 300 Kilometern liegen, Details zum Antrieb gibt es aber noch nicht. Der sechs Meter lange Sixtron soll 31 Passagiere bis zu 250 Kilometer weit transportieren können. Auch hier soll es weitere technische Daten bei der Premiere auf der Next Mobility Exhibition vom 12. Bis 14. Oktober 2022 in Mailand geben.

„Vor einigen Jahren haben wir eine präzise und für die damalige Zeit ungewöhnliche Entscheidung getroffen: keine Dieselbusse mehr zu bauen“, sagt Geschäftsführer Fabio Magnoni. „Damals ließ sie in der Branche einige Zweifel aufkommen. Die Produktpalette, die wir heute präsentieren, ist das Ergebnis von Investitionen in Forschung und Innovation. Nachhaltig zu sein, ist nicht nur ein Wettbewerbsfaktor, sondern auch eine Möglichkeit, auf dem Markt zu bestehen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.“
Quelle: Info per E-Mail, vision-mobility.com

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16.09.2022 09:43