14.11.2022 - 13:24

EnBW baut Schnelllade-Standort in Stuttgart zu HPC-Park aus

Der aktuelle Schnellladestandort an der EnBW City im Stuttgarter Fasanenhof wird neu und größer gebaut: 2023 werden 14 HPC-Ladepunkte mit Photovoltaik-Überdachung und Ladeplätzen für Gespanne in Betrieb gehen.

Bei der EnBW City handelt es sich um den Verwaltungskomplex des Energieversorgers in der baden-württembergischen Landeshauptstadt – der Hauptsitz liegt bekanntlich in Karlsruhe. Über die B27 ist der Standort im Süden Stuttgarts gut an die A8 angebunden – nur wenige Kilometer westlich in Rutesheim liegt bekanntlich das erste „HyperHub“ der EnBW.

In der Schelmenwasenstraße konnten bisher nicht nur die rund 2.000 Mitarbeitenden der EnBW, sondern auch alle anderen E-Auto-Fahrer drei Hypercharger und eine AC-Säule nutzen. Die Ladesäulen werden nun abgebaut und das Gelände dort komplett umgebaut. Die EnBW weist in der Mitteilung selbst darauf hin, dass „während der Bauzeit die bestehenden Schnellladepunkte zeitweise nicht genutzt werden“ können. Bei „Goingelectric“ ist bereits hinterlegt (Stand 14.11.2022, 12 Uhr), dass alle Säulen außer Betrieb sind. Verkehrsflüsse im Gewerbegebiet sollen aber nicht beeinflusst werden.

Statt der vereinzelten Säulen soll am selben Standort in der Schelmenwasenstraße ein HPC-Park nach dem Vorbild der EnBW-Anlagen an wichtigen Fernstraßen entstehen. Dort sollen sieben Hypercharger mit 14 Schnellladepunkten unter einem Dach mit PV-Modulen entstehen. Jede Säule bietet eine Ladeleistung von bis zu 300 kW – sind beide Ladepunkte belegt, wird die Leistung geteilt.

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„Wir legen großen Wert auf einen bedarfsgerechten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur – in ganz Deutschland und auch buchstäblich vor unserer eigenen Haustür“, erklärt EnBW Chief Sales & Operations Officer Timo Sillober. „Demnach reagieren wir auf die hohe Frequentierung der bestehenden Schnellladepunkte.“

Sillober hat selbst sein Büro am Stuttgarter Standort der EnBW – und weiß, wie der Lade-Standort bisher genutzt wurde und was künftig möglich ist. „Das ist also ein idealer Ladestopp auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend – gerade am Stuttgarter Fasanenhof sind viele Unternehmen ansässig“, so der Manager. „Anschließend fahren sie ohne weiteren Ladestopp quer durch Deutschland bis nach Köln oder auch zum Urlaub in die Nachbarsländer Frankreich, Liechtenstein oder die Schweiz.“
enbw.com

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