US-Regierung fördert zwölf Batterie-Forschungsprojekte

Das US-Energieministerium fördert mit 42 Millionen Dollar im Rahmen des Programms „Electric Vehicles for American Low-Carbon Living“ (EVs4ALL) insgesamt zwölf Projekte zur Entwicklung besserer Batteriezellen für Elektrofahrzeuge. Die neuen Zellen sollen schneller geladen werden können und effizienter und widerstandsfähiger sein.

Angekündigt wurde eine entsprechende Förderung bereits im Mai 2022 – damals war noch von 45 Millionen Dollar Förderbudget die Rede. Erklärtes Ziel der US-Regierung ist es bekanntlich, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Über „EVs4ALL“ soll das unterstützt werden, „indem Batterien entwickelt werden, die länger halten, schneller aufgeladen werden, bei Gefriertemperaturen effizient funktionieren und eine bessere Gesamtreichweitenerhaltung aufweisen“, wie das Department of Energy in der Mitteilung schreibt.

Mit 5,6 Millionen Dollar geht der größte Einzelbetrag an Solid Power Operating aus Thornton in Colorado. Das Unternehmen wird demnach  eine 3D-strukturierte Li-Metallanode und eine neuartige Schwefel(S)-Verbundkathode entwickeln, „um hochenergetische und schnell aufladbare Batteriezellen für Elektrofahrzeuge zu ermöglichen“. Etwas über 4,8 Millionen Dollar sind für die University of Maryland vorgesehen, die mit der Unterstützung „die Lade-/Entladerate, die Energiedichte und das Betriebstemperaturfenster von Festkörper-Lithium-Metall-Batterien erhöhen“ will. Glatte vier Millionen Dollar gehen an Zeta Energy in Houston, um eine neue Anode zu entwickeln, welche höhere Laderaten, eine bessere Langzeitstabilität und geringere Leistungsverluste bei niedrigen Temperaturen bieten soll.

Alle weiteren Projekte finden Sie in der unten verlinkten Mitteilung des Energieministeriums.

„Der Absatz von Elektrofahrzeugen in Amerika hat sich seit dem Amtsantritt dieser Regierung verdreifacht, und durch die Berücksichtigung von Batterieeffizienz, Widerstandsfähigkeit und Erschwinglichkeit werden die heute angekündigten Projekte Elektrofahrzeuge für noch mehr Fahrer attraktiv machen“, sagt US-Energieministerin Jennifer M. Granholm. „Dies ist eine Win-Win-Situation für unsere Bemühungen, den Klimawandel zu bekämpfen und Amerikas saubere Transportzukunft mit Technologien voranzutreiben, die von Forschern und Wissenschaftlern direkt hier zu Hause entwickelt werden.“
energy.gov

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