Toyota und Hyundai werben irreführend mit Schnellladefähigkeit

Die britische Werbeaufsichtsbehörde Advertising Standards Authority (ASA) hat zwei Elektroauto-Kampagnen von Toyota und Hyundai verboten. Die Hersteller hatten ihre E-Modelle mit Angaben zur Schnellladefähigkeit beworben, die laut ASA so pauschal nicht getroffen werden dürfen.

Toyota warb damit, dass der bZ4X mit einem 150-kW-Schnelllader in etwa 30 Minuten zu 80 Prozent geladen werden kann. Hyundai behauptete, der Ioniq 5 könne mit einem 350-kW-Lader in 18 Minuten von zehn Prozent auf 80 Prozent geladen werden. Laut ASA sind diese Angaben zu Ladezeiten aber irreführend, da sie nur unter optimalen Bedingungen erreichbar seien.

Zudem hätten die Hersteller den Eindruck erweckt, es sei „relativ einfach“, Zugang zu solchen Schnellladestationen in ganz Großbritannien und Irland zu erhalten. „Wir kamen zu dem Schluss, dass die Behauptungen nicht substanziell und irreführend waren, da in den Anzeigen wesentliche Informationen über die Faktoren, die die beworbene Ladezeit und die Einschränkungen in Bezug auf die Verfügbarkeit erheblich beeinflussen könnten, weggelassen wurden“, so die ASA.

Vor kurzem hatte die Behörde bereits dem Energiekonzern Shell die Schaltung bestimmter Werbeanzeigen untersagt, weil diese im Hinblick auf die gesamten Umweltauswirkungen von Shell irreführend seien.
theguradian.com

1 Kommentar

zu „Toyota und Hyundai werben irreführend mit Schnellladefähigkeit“
Wolfgang Zdanewitz
30.06.2023 um 19:16
Was hat in der Werbung, seit es Werbung gibt, jemals gestimmt. Ich bin schön und stark! Warum soll ich was anderes sagen. Werbung für mich. Menschlich das optimale hervorzuheben.

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