Tesla: Leasingkunden ringen offenbar mit Problemen bei Umweltbonus-Anträgen

Tesla-Kunden in Deutschland haben in den vergangenen Wochen offenbar Probleme damit, den staatlichen Umweltbonus zu erhalten. Einem Portalsbericht zufolge wurden mehrere Model-Y-Leasingkunden von der zuständigen Behörde BAFA um ergänzende Unterlagen gebeten. 

Foto: Tesla

Das Tesla Model Y ist für den seit dem Jahreswechsel 2022/23 auf maximal 4.500 Euro gesenkten Umweltbonus-Staatsanteil qualifiziert. Laut einer Meldung des Portals „Teslamag“ sind aktuell aber Kunden in bestimmten Fällen mit Schwierigkeiten bei der Auszahlung des Bonus‘ konfrontiert. Konkret berichten mehrere Kunden von Problemen, die seit Anfang August im Rahmen von Leasing-Verträgen ein Model Y erhalten haben. 

Hintergrund ist laut Teslamag, dass der Staat seinen Anteil am Umweltbonus nur auszahlt, wenn der Hersteller seinen eigenen Anteil ordnungsgemäß abgezogen hat – was in diesen Fällen aber offenbar nicht der Fall ist. Die Höhe dieser Reduktion muss aktuell mindestens 2.250 Euro netto betragen. Doch in Leasing-Verträgen mit Tesla Financial Services sei weniger als dieses Minimum ausgewiesen, heißt es in dem Bericht. Auch Kunden mit Leasing über die Partnerbank Santander sollen betroffen sein.

Anstatt der Umweltbonus-Auszahlung haben solche Kunden offenbar auf ihre Antragstellung hin die Bitte erhalten, Unterlagen einzureichen, „aus denen hervorgeht, dass Tesla seinen vorgeschriebenen Anteil komplett abzieht“, wie Teslamag schreibt. Alternativ könne der Händler eine nachträgliche Gutschrift über den fehlenden Betrag ausstellen und dies beim Bafa nachgewiesen werden.

teslamag.de

2 Kommentare

zu „Tesla: Leasingkunden ringen offenbar mit Problemen bei Umweltbonus-Anträgen“
Gregor
20.09.2023 um 08:13
Ich habe mir das Forum dazu mal angesehen. Die Bafa versteht die Rechnung von Tesla nicht. Ich auch nicht. Denn laut dieser Aufschlüsselung wird der Umweltbonus nicht komplett an den Antragsstellenden weitergereicht. Die Abgelehnten Anträge haben noch ca. 2 Wochen Zeit die korrekten Zahlen nachzureichen. Tesla hat die Autos an den Tesla Leasing Service verkauft, dabei wurde ein Förderbetrag abgezogen. Der Leasing Service gibt den aber scheinbar nicht weiter. Funfact: Auch per Einschreiben kann der Leasing Service von den Kunden nicht erreicht werden: "Empfänger bei Adresse nicht gefunden". Klingt wie eine Scam Firma :DAlte Verträge würden dann von der Bafa auch nochmal überprüft, daher könnten auch solche Förderungen zurück verlangt werden.
Holger
22.09.2023 um 15:58
Also ich habe mal meine Rechnung und meinen Leasingvertrag angeschaut. Es ist klar ersichtlich das Tesla den Umweltbonus auf der Rechnung abgezogen hat, und auf dieser Basis, mit diesem verminderten Kaufpreis, ist mein Leasingvertrag abgeschlossen. Sollte so eigentlich passen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Lesen Sie auch