Irland stellt Maut-Ermäßigung für E-Autos ein

Irland schafft die bisher für Elektroautos geltende Ermäßigung bei den Mautgebühren zum Jahresende ab. Die Regierung fokussiert sich künftig vor allem auf die Förderung der Ladeinfrastruktur anstelle von Anreizen beim Kauf oder der Nutzung von Elektroautos.

Bild: Peugeot

Das vor fünf Jahren eingeführte Programm LEVTI (Low Emissions Vehicle Toll Incentive), durch das Mautgebühren für E-Autos halbiert werden, wird zum 31. Dezember 2023 beendet, erklärte das irische Verkehrsministerium gegenüber dem Sender RTE News. In der Erklärung hieß es, das Mautsystem sei für die ersten 50.000 berechtigten Fahrzeuge verfügbar. Da dieses Ziel „auf Kurs“ sei, werde das Programm beendet.

Zum 1. Juli 2023 hatte die Regierung Irlands bereits die Kaufprämien für E-Autos von 5.000 Euro auf 3.500 Euro gekürzt. Die Ermäßigung für die Zulassungssteuer blieb aber unverändert. Käufer von E-Autos mit einem Listenpreis unter 40.000 Euro erhalten bis zu 5.000 Euro. Für Stromer mit einem Listenpreis von bis zu 50.000 Euro gilt ein reduzierter Satz.

Der Fokus zur Förderung der E-Mobilität in Irland liegt nun primär auf der Ladeinfrastruktur. Das Verkehrsministerium verwies gegenüber RTE News auf weiterhin geltende Anreize wie ein Förderprogramm für Heimlader, Ermäßigungen für E-Autos bei der Dienstwagenbesteuerung und bei der erwähnten Zulassungssteuer sowie Zuschüsse für den Umstieg auf elektrische Taxis und schwere Nutzfahrzeuge. Ob und wie lange diese Programme bei dem Fokus auf die Lade-Förderung aufrecht erhalten werden, ist aber nicht bekannt.

rte.ie

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