Marcel Brömlage folgt Stefan Bergold als Farasis‘ Europa-Chef

Der chinesische Batteriehersteller Farasis Energy bekommt einen neuen Europa-Chef. Marcel Brömlage übernimmt zum 1. Februar 2024 die Position des General Managers bei Farasis Energy Europe.

Bild: Farasis Energy

Marcel Brömlage folgt auf Dr. Stefan Bergold, der das Unternehmen zum 31. Januar 2024 verlassen und ab Februar Chief Commercial Officer (CCO) bei Vianode wird, der Batteriematerial-Tochter des norwegischen Metallproduzenten Elkem. Beim Brömlage handelt es sich um einen internen Nachfolger: Der Manager ist seit November 2020 bei Farasis Energy tätig und wird zusätzlich zu seiner neuen Position als Europa-Chef weiterhin General Manager of Operations von Farasis Energy USA bleiben.

Brömlage bringt seinem Arbeitgeber zufolge Erfahrung und Fachkenntnisse aus dem Automotive-Bereich mit und verantwortete zuvor 28 Jahre unterschiedliche Positionen bei der ZF Group, inklusive Vertrieb und Akquisition. „Marcel Brömlage wird in seiner Rolle als General Manager bei Farasis Energy Europe unsere Wachstumsstrategie aktiv mitgestalten und die Position des Unternehmens als einer der führenden Anbieter von Batterielösungen für Elektrofahrzeuge stärken. Unser Ziel ist es, künftig unser globales Farasis-Netzwerk stärker zu nutzen und auf das nächste Level zu heben“, äußert Feng Zhang, Vice President der Overseas Business Unit bei Farasis Energy, an den der neue Europa-Chef künftig berichten wird.

Farasis gibt in der Mitteilung zu der Personalie auch an, neben dem Ausbau der bestehenden Geschäftsfelder verstärkt am Wachstum seines Non-Automotive-Bereich arbeiten zu wollen. Das 2002 gegründete Unternehmen bezeichnet sich selbst als „führenden Entwickler und Produzent von hochleistungsfähiger Lithium-Ionen-Batterietechnologie sowie Pouch-Zellen für die Elektromobilität und weiteren nachhaltigen Energiespeicher-Lösungen“. Es unterhält Forschungs- und Entwicklungszentren in China, Deutschland und den USA sowie zwei Produktionsstätten in Ganzhou und Zhenjiang. Weitere Fabriken sind nach Unternehmensangaben in der Entstehung, um bis 2025 auf eine jährliche Gesamtkapazität von 145 GWh zu kommen.

In Regie des von Farasis mit Togg gegründeten Joint Ventures Siro entsteht auch ein neues Batteriewerk im türkischen Gemlik. Zu den „großen strategischen Partnern“ zählen die Chinesen denn auch Togg sowie die OEMs Mercedes-Benz und Geely. Erst vor wenigen Tagen stellte Farasis mit der sogenannten Super Pouch Solution (SPS) ein Batteriesystem mit Halbfeststoff-Pouchzellen vor, die direkt ins Fahrgestell verbaut werden.

farasis-energy.com

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